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meine Frage richtet sich an alle, die ebenfalls ihre Verteidigung vorbereiten oder die Verteidigung schon hinter sich haben.
Wie intensiv habt ihr noch mal nach neuen Publikationen zu eurem Themenkomplex recherchiert und euch eingelesen? Ich bin gerade dabei und seitdem ich damit angefangen habe wächst irgendwie die Sorge in mir, etwas Neues zu übersehen, wonach ich dann in der Diskussion der Disputation gefragt werde. Kommt das überhaupt häufig vor, dass solche Fragen gestellt werden?
Zuletzt geändert von Sebastian am 18.01.2026, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Betreff ergänzt
Wenn eine neue Publikation direkt relevant ist für die Kernfragen der Dissertation sollte man sie vorbereiten. Randthemen sind weniger wichtig, solange sich nichts entscheidendes geändert hat. Ansonsten sollte man sich der aktuellen Entwicklungen im Umfeld des Themas bewusst sein, da sich Fragen dazu aufdrängen, vor allem von Leuten, die die Dissertation nicht oder kaum gelesen haben. Für die Veröffentlichung muss man die Dissertation allerdings ohnehin aktualisieren.
das ist schwer pauschal zu beantworten. Es kommt immer auf die 'Prüfer' an. Bei mir fragte der akademische Oberrat bspw. etwas zu einem Thema, dass er am Vortag in seiner Vorlesung hatte. Die hatte ich mal vor 8 Jahren gehört.
Und ein anderer fragte nach Grundlagenwissen aus einer Elektrotechnik-Vorlesung.
Du wirst nie alles vorbereiten können. Wichtig ist, dass du dein eigenes Thema deine eigene Diss in und auswendig kennst.
In den meisten Fällen kann man davon ausgehen, dass die Doktoranden mehr aktuelle Paper über das Promotionsthema gelesen haben, als die Profs.
Antworte nach bestem Wissen und Gewissen. Wenn jemand dir eine doofe Frage stellen will, ist das eben so.
Halte am besten vorher ein paar Probevorträge und lade auch Wissenschaftler dazu ein, die nicht direkt aus deinem Gebiet sind. So kannst du dich schon mal an ungewöhnliche Fragen gewähnen.