Also ich hatte diese Situation durchaus in meinem vorigen Job. Und insb war ich viel flexibler bei Terminkollisionen oder Krankheit. Hier gibt's immer das Korsett des Semesters: iwann sind Prüfungen und bis dahin muss der Stoff durch sein. Und Verschiebungen erfordern sehr viel Abstimmung. Ich ziehe mittlerweile lieber die Vorlesung krank online durch.taocp hat geschrieben: 23.11.2023, 08:26 Sich darüber zu beklagen, dass man nicht selbst entscheiden könnte, wann man Vorlesungen hält, empfinde ich schon als etwas abgehoben. Die 18 SWS sind ja die einzigen terminlichen Verpflichtungen. Wo gibt es das außerhalb der Hochschulen?
Der einzige nennenswerte zeitliche Vorteil sind die Ferien. Ansonsten arbeite ich in absoluten Stunden deutlich mehr als früher, zumindest während des Semesters. Aber auch in den Ferien ist immer irgendwas zu tun, und sei es nur der selbst auferlegte Druck, endlich an seinem paper zu schreiben, wofür man monatelang keine Zeit hatte, neue Projekte zu akquirieren, neue Tools zu testen,....
Versteht mich nicht falsch: mir macht der Job Spaß, insbesondere das Unterrichten, aber so übermäßig ausgeprägt sind die Freiheiten dann auch wieder nicht, zumindest wenn man den Job ernst nimmt.