Cum laude - enttäuscht

... und die Fragen, die sich davor und dabei ergeben.
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Kusmar
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Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Kusmar » 21.02.2019, 09:04

Liebes Forum

Ich habe für meine Dissertation die Bewertung cum laude erhalten und bin entsprechend enttäuscht. Beide Gutachten schlugen diese Note vor, welche von der Fakultät akzeptiert wurden. Normalerweise wird an unserem Institut mindestens ein magna cum laude vergeben.

Es erstaunt mich sehr, denn ich war im engen Kontakt mit meinen Betreuenden. Ich habe ihnen jeweils Konzepte, Zwischenberichte, Textauszüge geschickt. Ich muss sagen, daß meine Texte anfänglich nicht so gut waren und ich dafür heftige Kritik einstecken musste. Auch ging es eine Weile, bis ich im Thema drin war und mir bewusst wurde, wo genau der Weg durchführen sollte. Aber immerhin habe ich die Diss in 4 Jahren abgeschlossen, was bei uns im Institut eher die Ausnahme ist. Auch Ende 2018 habe ich mein Projekt noch einmal in einem Forschungsseminar vorgestellt, an dem die Betreuenden anwesend waren. Ein negatives Feedback habe ich dort nicht erhalten, umso grösser ist jetzt die Verwunderung und Enttäuschung, daß es jetzt nicht für mehr gereicht hat. Auch als ich Textauszüge zum Lektorieren an Kollegen gab, fanden diese den Text sprachlich und inhaltlich solide. Auch für die Einleitung mit Methode, Theorie und Forschungsstand bekam ich von Kollegen (darunter einige vom Institut, an welchem ich promoviere) positive Rückmeldungen. Klar, Hauptsache angenommen, aber dennoch ist es eine Schmach, für etwas, das vier Jahre des Lebens in Anspruch nahm, nicht eine höhere Wertschätzung zu kriegen. Die Betreuenden werden sicher ihre Gründe haben, diese werde ich aber erst aus den Gutachten erfahren, die ich nach der mündlichen Prüfung nächste Woche erhalten werde.

Die Frage ist jetzt, was ich machen soll. Ich muss mich auf die mündliche Prüfung vorbereiten, meine Motivation ist aber gleich Null. Ich liege seit zwei Tagen im Bett und kann mich zu nichts aufraffen. Ich könnte die Professorin fragen, ob sie mir einige Hinweise geben kann bezüglich der Note. Sie wird wohl sagen, daß sie das nicht dürfe. Oder ich versuche meinen Frust und meine Enttäuschung für eine Woche zu verdrängen und bereite mich normal auf die Prüfung vor, als ob "nichts wäre".

Grüße Kusmar

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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von flip » 21.02.2019, 13:16

Ehm, also irgendwie schreibst du nicht, was der Kern der Kritik ist.
Es ist ja schön, dass du relativ schnell fertig gewesen bist und die Einleitung toll war, aber darum geht es ja nicht?

Was steht in den Gutachten, ist es gerechtfertigt? Hast du das Gespräch auch gegen Ende gesucht?

Kusmar
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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Kusmar » 21.02.2019, 14:28

Die Gutachten kriege ich erst nach der mündlichen Prüfung. Jetzt wurde mir nur die Note mitgeteilt. D.h. ich weiss nicht, worauf die Note basiert.

spirograph
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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von spirograph » 21.02.2019, 14:51

Hi Kusmar,
Kusmar hat geschrieben:
21.02.2019, 09:04
Die Frage ist jetzt, was ich machen soll. Ich muss mich auf die mündliche Prüfung vorbereiten, meine Motivation ist aber gleich Null. Ich liege seit zwei Tagen im Bett und kann mich zu nichts aufraffen. Ich könnte die Professorin fragen, ob sie mir einige Hinweise geben kann bezüglich der Note. Sie wird wohl sagen, daß sie das nicht dürfe. Oder ich versuche meinen Frust und meine Enttäuschung für eine Woche zu verdrängen und bereite mich normal auf die Prüfung vor, als ob "nichts wäre".
Deine Situation tut mir leid, Kusmar. Ich kann verstehen, dass Du "mehr" erwartet hast. Ich kann auch verstehen, dass Du im Widerstand zu dem "cum laude" bist, was deine Arbeit durch die Leute bekommen hat. Aber ich frage Dich im Kern, substanziell, warum? Warum der Blick auf das, was nicht da ist? Warum nicht der Blick auf das, was wunderbar gegeben ist? Dieses "cum laude" sagt mir nichts über Dich. Höchstens, dass Leute das der Arbeit als Note gegeben haben. Ein sehr kleiner Relevanzkreis. Das "Du" ist davon nicht gestreift. Du bist in deinem Sein u Können nicht anrührbar.

Was wäre, Kusmar, wenn Du jetzt in deinem Getroffensein, aus deiner Enttäuschung gehst u machst das Möglichste in der Zeit für deine Aufgabe nächste Woche (Prüfung)? Was wäre, wenn Du gut isst, Dir einen guten Arbeitsplatz einrichtest, Heizung aufdrehst und unangerührt mit deiner möglichsten Kraft die Aufgabe für nächste Woche bestens vorbereitest?

Weißt Du, in meinem Weltbild ist diese Transformation, die Kraft zur Wandlung - das Unangerührtsein durch äußere Umstände - das Zentralste. Es ist etwas, was Dir jenseits aller Leistungsauszeichnungen (Diss oder sonst was) mehr und immer dienen wird. Das Wunder zu tun, sich über die äußeren Attribute hinwegzusetzen, das ist zumindest für mich eine tragende Säule. Damit bin ich immer frei. Ich habe Frieden.

Man lernt das, wenn man einmal im Aus war. Warnschüsse des Lebens. Ich hatte das vor Jahren. Tumorerkrankung. So an die Peripherie gedrückt, konnte ich alles in anderen Relevanzstrukturen sehen. Ich begriff, dass das bereits Gegebene immer ausreichend, vollständig und gut ist. So niedrig und "nichts wert" es in den Augen von anderen Menschen sein mag. Aber ich bin keine laufende Projektion deren Werteregisters. Ich bin frei selbst zu deuten u Wertigkeit zu verleihen in meinem vielleicht 80 Jahren Lebenszeit. Das Leben urteilt mich nicht danach, wann oder ob ich promoviert bin oder welches Auto ich fahre oder ob ich ein Haus habe oder welche Stelle ich bekomme. Das ist alles externes, temporäres Zeug, was cem Verfall preisgegeben ist. Ich aber im Kern bin stets unanrührbar, langmütig. Vielleicht gibt Dir das einen Impuls, der Dich frei macht von Enttäuschung und deinen Raum an Möglichkeiten füllt mir Ruhe und Freude über Dich u dein bereits Erreichtes. Prüfe Dich, ob Du nicht unbewusst das Werteregister deiner Umwelt an Dir u deiner Arbeit durchdeklinierst. Bevor Du dich in Zweifel ziehst u über deine Note grübelst, denke lieber über eine ggf. unbewusste Übernahme dieser Deutungshochheit nach. Da liegt der Kern des "Übels" sozusagen.

Auch ich bewege mich im Uni-Zirkus. Was wird mir angetragen: Hetze, fertig werden, Leute, die getrieben sind. Ein unbewusster Platz. Menschen, die wenig verstanden haben. Unfreiheit und Leute durch Einflüsterungen in Unfreiheit bringen u halten ("Du musst die und die Note haben, ansonsten Karriereende!", jenau, null oder eins, als ob es keine Schattierungen gebe u Wunderbares zwischen den Varianten!). Ich weiß das. Viele wissen das. Vielleicht kannst Du in Resonanz gehen zu diesen Zeilen? Es ist nicht die Note. Es ist ggf. das, was Du denkst, welche Implikationen u Konsequenzen dieses Notenbild für andere u deinen Weg haben könnte, auch basierend auf Wirkungsmythen ("Mit alles unter magna kannste zu Hause bleiben!"). Lebt man aber diese enge Abhängigkeit von diesen Fremdinterpretationen seiner eigenen Lebenszeit u Lebensleistung, dann ist man im Geist der Knechtschaft. Frei ist was anderes. Das ist volle Enge! Ich kenne das von mir selbst, dass Sein u Vegetieren in der Denkknechtschaft, welche das Uni-Leistungs-Hierachie-Anerkennungs-Wertigkeitssystem einem einflüstert. Es wird nicht meine Diss sein, die dope ist, es ist heute und für mich inder letzten Zeit das Größte, das erkannt u aufgelöst zu haben. Ich habe mich abgewaschen von dieser Kapselung, dieser Knechtschaft. Ich wurde, seitdem ich das ganze Rankingzeugs ungelernt habe, transformiert und neu geboren. Es ist für mich eine andere Realität geworden. Ich bin wieder kindlich geworden u frei. Ich höre diese Einflüsterungen und sehe diese Karotten, die einen vor die Nase gehalten werden, aber ich frage zurück, ich zucke die Schultern. Ich mache meine Diss weiter, mache meinen Dienst als wissMA, aber na und? Wenn das alles nicht klappt, ist es so. I´m still around, dann wirke ich etwas anderes, mache an anderer Stelle weiter. Ich habe ganz andere Gewissheiten. Meine Freude hat die Welt nicht gegeben und die Welt kanns auch nicht wegnehmen. Aber Du hast die Diss gerockt. Denke darüber ohne diese Grenze des "cum laude"! Rejoice today, Kusmar. Erlaube Dir eine Grenzerweiterung im Denken über deine Diss, aber auch über den ganzen Ranking-Noten-Uni-Bums. Feiere Dich selbst, Du hast viel gegeben u viel bekommen. Klopfe Dir heute noch auf deine Schulter u sage Dir: Well done. Und um well done zu sagen, muss man DInge gut gemacht habn. :-)

Erhebe Dich aus diesen Glaubensmustern. Deute dir die Note selbst. Freue Dich an diesem tollen Donnerstag, gebe Dir alles für die Kraftanstrengung next week. Und harre zuversichtlich u freudvoll der Dinge, die für Dich vorbereitet sind.

spiro
Zuletzt geändert von spirograph am 21.02.2019, 17:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Wierus » 21.02.2019, 16:02

Kusmar hat geschrieben:
21.02.2019, 09:04
Ich habe für meine Dissertation die Bewertung cum laude erhalten und bin entsprechend enttäuscht. Beide Gutachten schlugen diese Note vor, welche von der Fakultät akzeptiert wurden. Normalerweise wird an unserem Institut mindestens ein magna cum laude vergeben.
Auch wenn es schwer fällt, versuche dich mit diesem Szenario zu motivieren: Was ist, wenn deine Dissertation relativ schlecht geschrieben, nicht nachvollziehbar strukturiert und/oder durch fehlerhafte Argumentationen durchsetzt ist? Was ist, wenn dein Thema als nicht mehr aktuell oder als weitgehend unfruchtbar für die Mainstream-Diskussion in deinem Fach eingeschätzt wird?

Auch wenn all das vielleicht gar nicht zutrifft, so versuche dich dennoch in eine Stimmung des "Sich-Glücklich-Schätzens" zu versetzen: "Mensch, was hätte alles schiefgehen können und vielleicht habe ich am Ende sogar Glück gehabt - jetzt noch die Dispu und dann hab ich's hinter mir!"

Schau nicht auf das, was du nicht hast, schau auf das, was du bisher erreicht hast - eine angenommene Diss und das ist wirklich nicht wenig!

Gruß
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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Kusmar » 21.02.2019, 20:07

@spirograf: Danke für deine Zeilen. Es stimmt natürlich, die Diss ist nicht ich und ich bin nicht die Diss. Es ist schlussendlich auch "nur" die Meinung von 2 Personen (meine Betreuenden). Und eine Note ist letztlich auch nie ganz objektiv. Aber die eigene Person von dem zu trennen, was man selber produziert hat (die Diss), ist zwar in der Theorie möglich, praktisch ist das kaum möglich. Letztlich geht einem das immer sehr nahe, was Menschen über den Text sagen, denn man geschrieben hat.

@Wierus: Danke. Die Diss ist angenommen, das ist die Hauptsache. Und es hätte schlimmer kommen können, etwa, wenn sie abgelehnt worden wäre. Insofern ist das Glas halbvoll und nicht halbleer. Und die mündliche Prüfung werde ich auch noch schaffen. Schön wäre halt gewesen, wenn ich mit einer guten Note im Rücken an die Prüfung hätte gehen können. Dann hätte ich sicher selbstbewusster auftreten können im Wissen, dass die Profs auf meiner Seite sind.

Was mir allgemein noch Bammel macht, ist die Tatsache, dass ich wohl viel nacharbeiten muss für die Publikation. Die Monografie muss innerhalb eines Jahres veröffentlicht sein. Wenn dafür noch gravierende Änderungen nötig sind und viel Zeit investiert werden muss, wird dass noch einmal eine ziemliche Schufterei. Wenn ich daran denke, wird mir schlecht. Aber zunächst steht mal die Prüfung an.

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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Reventlow » 21.02.2019, 21:25

Kusmar, dass Du im Bett liegst, kann ich so gut nachvollziehen! Ich habe zwischen Mitteilung der Note der schriftlichen Arbeit und Disputation fast 80% des Tages im Bett gelegen. Ich hatte einfach keine Energie mehr, mich auf die mündliche Prüfung vorzubereiten. Meine Enttäuschung betraf auch die Note, die ja ein Spiegel auch ist von Jahren der Sorge, ob es alles gut genug ist und ein Spiegel des Verhältnisses zu den Gutachtern.

Letzte Woche nun war meine Disputation. Ich habe wenige Tage vorher begonnen, mich ernsthaft vorzubereiten. Eine schreckliche Phase, in der ich mich schlecht konzentrieren konnte und mich auch dann noch oft aufs Bett geschmissen habe. Wenn ich Dir nun rückblickend Mut machen kann: Mir hat sehr geholfen, dass ich in einer Art fortlaufendem Selbstgespräch, manchmal auch laut, bestimmte Punkte verteidigt habe. Manches habe ich auch aufgeschrieben. Mehr und mehr kristallisierte sich heraus, was mir wirklich wichtig ist.

Bei der Disputation war ich ganz ruhig. Jede Frage war ok, ich war plötzlich in der richtigen Verfassung. Ich habe Summa bekommen für die mündliche Prüfung.

Nun eine allgemeine Bemerkung: Ich finde den ganzen Vorgang des Abschlusses der Doktorarbeit enorm herausfordernd. Ich schreibe dazu noch einen eigenständigen Beitrag, aber hier schon mal an Dich, Kusmar, man bekommt den Doktor vor allem dafür, dass man das alles aushält. Den Stress, die Enttäuschungen, die Situationen mit den Betreuern, die vielen Unsicherheiten. Geh' in die mündliche Prüfung mit dem Gefühl, dass es eine große Leistung ist, dass Du eben nicht die Decke über den Kopf gezogen hast, sondern da jetzt stehst und die Fragen entgegen nimmst und weißt: Gleich ist es soweit, gleich ist das wirklich abgeschlossen.

Grüße von Reventlow

Sebastian
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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Sebastian » 21.02.2019, 22:05

Reventlow hat geschrieben:
21.02.2019, 21:25
man bekommt den Doktor vor allem dafür, dass man das alles aushält.
Dem kann ich aus vollem Herzen und tiefster Überzeugung zustimmen!
Aufstehen, Rotz abwischen, weitermachen!
Du bist ganz kurz vor dem Ziel und wirst es auch sauber über die Ziellinie schaffen!
Nach der Note meiner Diss hat mich seit Jahren niemand mehr jemand gefragt.
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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Kusmar » 22.02.2019, 09:06

@Reventlow, Sebastian: Ja, da habt Ihr wohl recht. Es ist wohl nicht in erster Linie die intellektuelle Leistung, sondern das Durchhalten und Aushalten der Widrigkeiten. Ich glaube nicht, dass sie mich durchfallen lassen. Evtl. reicht es mit einer guten mündlichen Leistungen dann sogar auf ein magna. Dennoch: die Vorstellung mit meinen Betreuenden eine Stunde zusammenzusitzen und deren missbilligende Gesichter zu sehen, ist nicht schön. Aber das geht wohl vielen so.

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Re: Cum laude - enttäuscht

Beitrag von Reventlow » 22.02.2019, 10:00

Kusmar...die Zeit vor der Disputation ist enorm schwierig, sagt aber nichts darüber aus, wie es dann in der Prüfung selbst läuft. Wie ich Dir gestern schrieb, habe ich in der Prüfung plötzlich funktioniert und rückblickend hat mich auch das viele Schlafen und nicht funktionieren vorher letztendlich vorbereitet auf die zwei Stunden mit den Prüfern. Man trifft sie übrigens nicht mehr in der Prüfung so, wie vorher im Gespräch. Es sind andere Leute dabei, die Kommission, Du hast Deinen Vortrag, bist konzentriert. Wenn Du engagiert rüberkommst, kannst Du Deine Note verbessern. Bei mir hat das mündliche Summa nichts an der Gesamtnote Magna geändert, aber Du kannst entweder Dein Cum laude festigen oder auf Magna kommen. Beides ist prima, denn, wie Sebastian Dir schrieb, keiner fragt nach der Note. Mein Rat ist, denke nach, was für Dich an Deiner Arbeit wichtig war und übe dazu ein paar Aussagen ein. Du kannst Fragen immer wieder auf diese Punkte bringen. Vielleicht drei Punkte, zu denen Du stehst und die Du verteidigst.

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