Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, wie ihr – egal ob frisch promoviert oder schon länger dabei – euren Doktitel im ganz normalen Alltag wahrnehmt.
Man hört ja oft von der sprichwörtlichen „deutschen Titelgläubigkeit“. Merkt ihr das in der Praxis wirklich?
Der Türöffner-Effekt: Nutzt ihr den Titel aktiv bei Reservierungen (Restaurant, Hotel) oder bei offiziellem Schriftverkehr? Habt ihr das Gefühl, dadurch bevorzugt oder zuvorkommender behandelt zu werden?
Der Kompetenz-Vorschuss: Werdet ihr in fachfremden Gesprächen anders wahrgenommen, sobald das Gegenüber vom Titel erfährt? Gibt es diesen „Experten-Bonus“ wirklich?
Die Kehrseite: Erlebt ihr auch Momente, in denen der Titel eher hinderlich ist, weil er Distanz schafft oder eine Erwartungshaltung schürt, die man im Privaten gar nicht erfüllen möchte?
Identität: Wie fühlt es sich für euch selbst an? Ist es ein reiner Namenszusatz oder hat es euer Auftreten verändert?
Ich bin gespannt auf eure Anekdoten und Erfahrungen!