Möglichkeit zur Promotion im Ingenieurswesen
Verfasst: 10.05.2025, 16:25
Hallo zusammen,
ich bin auf meiner Recherche zum Thema Promotion auf dieses Forum gestoßen und konnte durch die vorhandenen Beiträge viel lernen bisher. Ich würde deswegen gerne meine Situation schildern und freue mich darauf, eure Gedanken dazu zu hören.
Zunächst einige Eckdaten zu mir:
Ich bin Mitte 20 und studiere grade noch Maschinenbau im Master. Ich habe in meinem bisherigen Studiumsverlauf (v.a. im Master) meinen Fokus auf ein Thema gelegt, dass mich persönlich sehr interessiert. D.h. viele Module und meine Abschlussarbeit sowie eine Hiwi-Tätigkeit habe ich an unserem Institut absolviert. Mein Studium neigt sich aktuell dem Ende zu; bis auf ein Praktikum, welches ich gerade bei einem Konzern im selben Bereich mache.
Ich mache mir natürlich Gedanken um den nächsten Schritt nach einer Uni-/Praktikumszeit. Das Thema Promotion hat mich den Master hindurch immer interessiert und war auch eine sehr "attraktive" Option für mich. Durch meine intensive Tätigkeit am Institut habe ich einige Kontakte mit den Doktoranden aufbauen können, die mich immer dazu ermutigt haben, diesen Schritt zu wagen. Ihre Tätigkeiten sowie ihre Forschungsthemen fand ich persönlich immer super interessant, weshalb ich auch gerne meine Abschlussarbeit auch dort durchgeführt habe.
Einige ehemalige Kollegen haben mir mitgeteilt, dass esForschungsprojekte gibt, die an meine fachlichen Interessen anknüpfen. Da ich am Institut schon bekannt bin, habe ich laut den Kollegen realistische Chancen, dort anzufangen. Es handelt sich dabei um eine 100%-Stelle TV-L E13 an meiner Uni. Mehr Informationen zu den Einzelheiten des Projektes habe ich zurzeit nicht. Ich kenne aber den Lehrstuhlbetrieb gut und kann mir ein gutes Bild diesbezüglich machen.
Was mich in diese Richtung antreibt: die Arbeit der WiMis finde ich persönlich sehr cool und mein fachliches Interesse deckt sich ebenfalls mit den Projekten des Instituts. Die Bezahlung ist m.E.n. für mich als baldiger Absolvent vollkommen in Ordnung; ich könnte damit gut leben, schätze ich. Ich mag auch das universitäre Umfeld und mag auch meine ehemalige Uni-Stadt sehr (Soziales Umfeld, Nähe zu meiner Familie etc.).
Was mich abschreckt ist die Arbeitsbelastung, die ich teilweise bei den WiMis sehe. In persönlichen Gesprächen haben diese mich immer dazu ermutigt; sie sehen auch eine Eignung dazu in mir. Andererseits haben sie mir auch deutlich gemacht, dass es eine eindeutige Belastungsprobe sein wird, die mich persönlich und fachlich an meine Grenzen bringen wird. Vor allem mache ich mir Sorgen, dass ich langfristig andere Lebensbereiche (Familie, Freunde, Beziehung, Hobbies) zu sehr vernachlässige. Ich habe nichts dagegen, öfters länger zu arbeiten. Aber ich möchte nebenbei auch noch irgendwie ein Leben außerhalb der Promotion führen können für die nächsten 5/6 Jahre.
Um den langen Text langsam zum Ende zu bringen: soll ich diese Gelegenheit zum Promovieren nutzen? Oder soll ich mich um einen Berufseinstieg bemühen und mir den langjährigen Promotionsprozess sparen. Erwähnenswert ist die aktuell schlechte Wirtschaftslage in meiner Branche.
Falls euch wichtige Infos fehlen, dann fragt gerne nach. Ich freue mich auf euren Input/Kommentare/Erfahrungsberichte.
ich bin auf meiner Recherche zum Thema Promotion auf dieses Forum gestoßen und konnte durch die vorhandenen Beiträge viel lernen bisher. Ich würde deswegen gerne meine Situation schildern und freue mich darauf, eure Gedanken dazu zu hören.
Zunächst einige Eckdaten zu mir:
Ich bin Mitte 20 und studiere grade noch Maschinenbau im Master. Ich habe in meinem bisherigen Studiumsverlauf (v.a. im Master) meinen Fokus auf ein Thema gelegt, dass mich persönlich sehr interessiert. D.h. viele Module und meine Abschlussarbeit sowie eine Hiwi-Tätigkeit habe ich an unserem Institut absolviert. Mein Studium neigt sich aktuell dem Ende zu; bis auf ein Praktikum, welches ich gerade bei einem Konzern im selben Bereich mache.
Ich mache mir natürlich Gedanken um den nächsten Schritt nach einer Uni-/Praktikumszeit. Das Thema Promotion hat mich den Master hindurch immer interessiert und war auch eine sehr "attraktive" Option für mich. Durch meine intensive Tätigkeit am Institut habe ich einige Kontakte mit den Doktoranden aufbauen können, die mich immer dazu ermutigt haben, diesen Schritt zu wagen. Ihre Tätigkeiten sowie ihre Forschungsthemen fand ich persönlich immer super interessant, weshalb ich auch gerne meine Abschlussarbeit auch dort durchgeführt habe.
Einige ehemalige Kollegen haben mir mitgeteilt, dass esForschungsprojekte gibt, die an meine fachlichen Interessen anknüpfen. Da ich am Institut schon bekannt bin, habe ich laut den Kollegen realistische Chancen, dort anzufangen. Es handelt sich dabei um eine 100%-Stelle TV-L E13 an meiner Uni. Mehr Informationen zu den Einzelheiten des Projektes habe ich zurzeit nicht. Ich kenne aber den Lehrstuhlbetrieb gut und kann mir ein gutes Bild diesbezüglich machen.
Was mich in diese Richtung antreibt: die Arbeit der WiMis finde ich persönlich sehr cool und mein fachliches Interesse deckt sich ebenfalls mit den Projekten des Instituts. Die Bezahlung ist m.E.n. für mich als baldiger Absolvent vollkommen in Ordnung; ich könnte damit gut leben, schätze ich. Ich mag auch das universitäre Umfeld und mag auch meine ehemalige Uni-Stadt sehr (Soziales Umfeld, Nähe zu meiner Familie etc.).
Was mich abschreckt ist die Arbeitsbelastung, die ich teilweise bei den WiMis sehe. In persönlichen Gesprächen haben diese mich immer dazu ermutigt; sie sehen auch eine Eignung dazu in mir. Andererseits haben sie mir auch deutlich gemacht, dass es eine eindeutige Belastungsprobe sein wird, die mich persönlich und fachlich an meine Grenzen bringen wird. Vor allem mache ich mir Sorgen, dass ich langfristig andere Lebensbereiche (Familie, Freunde, Beziehung, Hobbies) zu sehr vernachlässige. Ich habe nichts dagegen, öfters länger zu arbeiten. Aber ich möchte nebenbei auch noch irgendwie ein Leben außerhalb der Promotion führen können für die nächsten 5/6 Jahre.
Um den langen Text langsam zum Ende zu bringen: soll ich diese Gelegenheit zum Promovieren nutzen? Oder soll ich mich um einen Berufseinstieg bemühen und mir den langjährigen Promotionsprozess sparen. Erwähnenswert ist die aktuell schlechte Wirtschaftslage in meiner Branche.
Falls euch wichtige Infos fehlen, dann fragt gerne nach. Ich freue mich auf euren Input/Kommentare/Erfahrungsberichte.