Tagungsgebühr trotz eigenem Tagungsbeitrag: übliche Praxis?

flip
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Re: Tagungsgebühr trotz eigenem Tagungsbeitrag: übliche Praxis?

Beitrag von flip » 22.12.2016, 10:41

Naja, es bringt jetzt wohl kaum etwas, wenn jeder von seinen Extremen berichtet. :wink:
Ich war letztes Jahr auch auf einer Konferenz in London mit über anderthalb tausend Teilnehmern und vier Tagen Dauer. Da betrug die Verpflegungsgebühr alleine schon 100 Pfund. Ich meine, mit Konferenzgebühr wären es über 550€ gewesen.
Auf der anderen Seite gibt es Workshops von einzelenen Lehrstühlen, wo man sogar ein Honorar bekommt. Je nachdem, ob sie einen Sponsor haben (oder Drittmittel). Bei so einem bin ich auch jährlich. Dazwischen werden alle Bandbreiten, von 50-250€ gezogen. Die Jahreskonferenzen der einzelnen Societies sind erfahrungsgemäß die teuersten, wenn man nicht Mitglied ist (250+€).

150€ finde ich für zwei Tage übrigens schon heftig, wenn die Tagung relativ klein ist und nur von einem Lehrstuhl organisiert wird. Das klingt für mich eher nach Workshop und 30 Teilnehmern. Allerdings wird die Antwort darauf recht simpel sein. Die Mitarbeiter wenden die offiziellen Kanäle an und da sind die Kosten (ohne Unterstützung) umso höher, je geringer die Teilnehmerzahl ist.

Ich organisiere auch zwei, drei Mal im Jahr einen kleinen Workshop bei uns, wo Doktoranden vortragen. Das geht dann einen Tag mit 20-30 Teilnehmern und Abends geht man dann noch was essen/trinken. Als ich erfahren habe, was ich dafür alles für Grämien in Bewegung setzen und Anträge schreiben muss, um einfach nur ein paar Getränke zu bekommen, zahle ich die 10 € für Kaffee und Milch lieber selbst und abends jeder für sich.

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