Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
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Grounded
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Lies mal diesen Promotionsratgeber:
Helga Knigge-Illner: Der Weg zum Doktortitel. Strategien für die erfolgreiche Promotion.
Campus Verlag, Frankfurt a. M. 2002.
ISBN-10: 3593368110
Ich fand ihn hilfreich, um meine eigene Motivation zu klären. Darin findest du auch einen Abschnitt zum Thema WiMi-Stelle vs. Stipendium.
Helga Knigge-Illner: Der Weg zum Doktortitel. Strategien für die erfolgreiche Promotion.
Campus Verlag, Frankfurt a. M. 2002.
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Ich fand ihn hilfreich, um meine eigene Motivation zu klären. Darin findest du auch einen Abschnitt zum Thema WiMi-Stelle vs. Stipendium.
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Aguti
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Oder etwas aktueller von Jutta Wergen: Promotionsplanung und Exposee, 3.A. von 2019.
https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838551531
Da gibt es ebenfalls Abschnitte zu Stipendium und Stelle.
https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838551531
Da gibt es ebenfalls Abschnitte zu Stipendium und Stelle.
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wunschmaschinenleben
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Das stimmt! Würde aber weiterhin heißen: Der eigentlich erste Schritt in meinem Fall wäre nun Doktorvater/mutter fix zu machen und von da aus dann Stipendium; Teilzeitstelle usw.? (zumindest unter der oben beschriebenen Prämisse dass Thema eigentlich relativ fix ist und auch das ist was mir hier am meisten am Herzen liegt)
Vielen Dank die Geduldt und wirklich hilfreichen Antworten hier das ist sehr lieb
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wunschmaschinenleben
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
@grounded + aguti danke da werde ich mal reingeschauen! Gerade bin ich bei "Promovieren mit Perspektive" von Dülcke; Moes; Plietzsch;Schülein; Steidten. Da klärte sich schon einiges aber vieles blieb dann doch sehr oberflächlich für mein Empfinden leider
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teilchenphysik196
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Statt 100 Bewerbungen breit zu streuen, würde ich mich auf die Uni konzentrieren, an der der Masterabschluss erworben wurde. Auch wenn der Kontakt zu den Profs "lose" war, so gibt es doch diese Profs. Die müssen Dich doch kennen, weil Du Deine Masterprüfung dort gemacht hast. Hier würde ich ansetzen: Du bist als Person dort bekannt! Die Profs wollen ihre Doktoranden kennen. Bei Bewerbungen, die "fachfremd" sind, wäre ich vorsichtig. Schau Dir auch immer die Prüfungsordnungen an. Kannst Du als Master im Fach A eine Promotion im Fach B schreiben? Sollte mich wundern, wenn dem so wäre. Die deutschen Unis sind hier sehr restriktiv.
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wunschmaschinenleben
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Hey! Entschuldige die lange Stille und danke für deine Antwort. Tatsächlich habe ich gar nicht 100 (!) Bewerbungen breit gestreut sondern schon relativ eindeutig auf Stellen/Bereiche geschaut die inhaltlich gut zu meinem Profil passen würden.teilchenphysik196 hat geschrieben: 03.11.2025, 11:14 Statt 100 Bewerbungen breit zu streuen, würde ich mich auf die Uni konzentrieren, an der der Masterabschluss erworben wurde. Auch wenn der Kontakt zu den Profs "lose" war, so gibt es doch diese Profs. Die müssen Dich doch kennen, weil Du Deine Masterprüfung dort gemacht hast. Hier würde ich ansetzen: Du bist als Person dort bekannt! Die Profs wollen ihre Doktoranden kennen. Bei Bewerbungen, die "fachfremd" sind, wäre ich vorsichtig. Schau Dir auch immer die Prüfungsordnungen an. Kannst Du als Master im Fach A eine Promotion im Fach B schreiben? Sollte mich wundern, wenn dem so wäre. Die deutschen Unis sind hier sehr restriktiv.
Das Problem an deinem Vorschlag sehe ich dann allerdings schon an dem "lose". Die Profs an der Universität an der ich meinen MA-Abschluss erworben hatte sind inzwischen nicht mehr da oder (und das gilt für die Person zu der ich den engsten Kontatkt hatte) arbeiten nicht mehr an der Universität. Klar könnte ich Profs die mich "lose" kennen anschreiben, aber ich befürchte dass da inhaltlich auch nicht sonderlich große Überschneidungen da sind und dass dann eher nicht passen würde? Vielleicht sehe ich das aber auch ganz falsch.. Über Rückmeldung und Anregungen zum Nachdenken freue ich mich jedoch immer!
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wunschmaschinenleben
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Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Da seit meinem ersten Beitrag inzwischen etwas Zeit vergangen ist, wollte ich ein kurzes Update geben. Insgesamt habe ich mich auf sechs Promotionsstellen beworben (einschließlich des hier genannten Kollegs). Vom Graduiertenkolleg sowie von zwei weiteren Stellen habe ich relativ schnell eine Absage erhalten. Bei diesen beiden Stellen war die inhaltliche Passung ohnehin nicht gegeben, ich habe mich dort eher auf Druck des Jobcenters beworben – die Absagen waren daher absehbar.
Drei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen habe ich dennoch bekommen. Von zwei dieser Gespräche habe ich inzwischen eine Absage erhalten, in einem Fall verbunden mit der Formulierung „Wartelistenplatz 1“ – was auch immer das konkret bedeutet (einfach nette Etikette?). Vom dritten Gespräch, das vor 14 Tagen stattgefunden hat, steht die Rückmeldung noch aus.
Parallel schaue ich mich inzwischen schon intensiv nach einem Plan B außerhalb der Wissenschaft um. Der gesamte Bewerbungsprozess ist doch ziemlich frustrierend, nicht zuletzt wegen des hohen Aufwands (für das Kolleg musste ich ein Exposé von 20 Seiten erstellen, für die beiden anderen Gespräche jeweils ca. 15 Seiten). Das nagt natürlich am Selbstvertrauen, vor allem weil man am Ende selten genau weiß, woran eine Absage wirklich gelegen hat. Bei den klaren Absagen lässt es sich noch nachvollziehen, bei den Gesprächen deutlich weniger.
Drei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen habe ich dennoch bekommen. Von zwei dieser Gespräche habe ich inzwischen eine Absage erhalten, in einem Fall verbunden mit der Formulierung „Wartelistenplatz 1“ – was auch immer das konkret bedeutet (einfach nette Etikette?). Vom dritten Gespräch, das vor 14 Tagen stattgefunden hat, steht die Rückmeldung noch aus.
Parallel schaue ich mich inzwischen schon intensiv nach einem Plan B außerhalb der Wissenschaft um. Der gesamte Bewerbungsprozess ist doch ziemlich frustrierend, nicht zuletzt wegen des hohen Aufwands (für das Kolleg musste ich ein Exposé von 20 Seiten erstellen, für die beiden anderen Gespräche jeweils ca. 15 Seiten). Das nagt natürlich am Selbstvertrauen, vor allem weil man am Ende selten genau weiß, woran eine Absage wirklich gelegen hat. Bei den klaren Absagen lässt es sich noch nachvollziehen, bei den Gesprächen deutlich weniger.
Re: Unsicherheiten bezüglich Promotion & Bewerbung auf fachfremdes Graduiertenkolleg
Das, was du beschreibst, ist leider sehr typisch für die akademische Welt. Absagen nach Gesprächen tun besonders weh, weil es sich wie ein „fast geschafft“ anfühlt, ohne je den echten Grund zu erfahren. Warteliste ist nicht zwingend nur eine Floskel – manchmal springt jemand ab oder Gelder ändern sich –, aber letztlich liegt das außerhalb deiner Kontrolle.
Das Beste ist genau das, was du machst: nicht alles auf eine Karte setzen und parallel einen Plan B aufbauen. Diese Absagen sagen kaum etwas über deinen wissenschaftlichen Wert aus – oft sind es minimale Passungsfragen oder interne Entscheidungen. Kopf hoch, du bist definitiv nicht raus.
Das Beste ist genau das, was du machst: nicht alles auf eine Karte setzen und parallel einen Plan B aufbauen. Diese Absagen sagen kaum etwas über deinen wissenschaftlichen Wert aus – oft sind es minimale Passungsfragen oder interne Entscheidungen. Kopf hoch, du bist definitiv nicht raus.
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