Krankenversicherung in Deutschland

Finanzplanung, Stipendien incl. und Muster-Gutachten für eine Stipendienbewerbung, Krankenversicherung als Doktorand
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Brigunti

Krankenversicherung in Deutschland

Beitrag von Brigunti »

Frage: Ich plane zum Ende meiner Promotion wieder nach Deutschland zu gehen und die letzten 6 Monate in Deutschland fertigzuschreiben (PhD in Grossbritannien). Um etwas Anschluss an den wissenschaftlichen Alltag zu haben, werde ich quasi pro forma fuer 2 SWS die Woche als WHK an der Uni meines Wohnortes einsgstellt um ein Buero nutzen zu koennen, Kontakte zu anderen Wissenschaftlern zu haben etc.. Da ich nicht mehr an meiner Uni in der UK beschaeftigt bin, werde ich keinerlei Finanzierung bekommen, aufgrund des Einkommens meines Freundes aber ueber die Runden kommen. Nun bezieht sich die Frage auf die Krankenversicherung. Da ich in der UK eingeschrieben bin, kann ich in Deutschland kein Hartz 4 beantragen, um krankenversichert zu sein. Das Problem taucht auf, sobald ich meinen WHK Arbeitsvertrag (fuer nur 2 SWS) unterschreiben muss, da ich ja einen Sozialversicherungsausweis vorlegen muss und hierzu in Deutschland krankenversichert werden muss.
Theoretisch bin ich in der UK sowieso krankenversichert, da ich in 'full time education' waehrend meiner Promotion bin und diese gilt auch fuer Aufenthalte bis zu einem Jahr im europaeischen Ausland, nur weiss ich nicht genau wie ich es praktisch anstellen muss. Denn ich wuerde gerne vermeiden die 150 Euro fuer eine freiwillige Versicherung zu zahlen bei einem monatlichen Verdienst von 120 Euro. Ich weiss, dass es z.B. bei privaten Krankenversicherungen irgendwie der Nachweis beim Arbeitsvertrag genuegt, aber bei Versicherungen aus dem europaeischen Raum wird das Formualr A1 benoetigt, dass ich nicht bekomme, da mein Hauptwohnsitz in Grossbritannien ist.
Hat jemand eine Idee?

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barbara
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Re: Krankenversicherung in Deutschland

Beitrag von barbara »

Ich bin mir gar nicht sicher, ob das hilft, aber ich weiss nach Gerüchten, dass es möglich sein sollte, wenn Du in UK krankenversichert bist (und einen Arbeitsvertrag, Hauptwohnsitz etc... hast?), in UK und für Deutschland eine britische Auslandskrankenversicherung abzuschliessen. Erkundige Dich, im Prinzip müsste das jeden Studenten treffen, der "daheim" eine Versicherung hat und nur für Praktikum und Nebenjob hier in D arbeitet. Das ist ja nicht von der Nationalität abhängig.
18. apr 2011;31. Dec 2013;f;hoffentlich klüger!
Maya_W

Re: Krankenversicherung in Deutschland

Beitrag von Maya_W »

das hängt von deinem jetzigen vertrag bei der krankenkasse ab! bei der HUK-Coburg war ich im ausland mitversichert - offiziell nur für einige Monate - sonst fangen sie an zu motzen... aber einige lassen die versicherung im ursprungsland, wenn sie vorteilhafter ist...
hatte mich dann irgendwann mal zum neuen Jahr entschlossen, die Versicherung doch ins neue Land zu nehmen...
wenn es nicht fix im vertrag ist, auslandsdokument bei der KV beantragen! - das hatte ich, wenn ich mich recht erinnere, als Studentin beim Auslandjahr so gemacht.
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