Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Finanzplanung, Stipendien incl. und Muster-Gutachten für eine Stipendienbewerbung, Krankenversicherung als Doktorand
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Lalila

Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von Lalila »

Liebe Forenmitglieder,

ich habe heute die Benachrichtigung bekommen, dass mich die FES zum Bewerbungsgespräch einläd.
Kann mir vielleicht jemand von Euch sagen, wie das abläuft und worauf ich mich vorbereiten muss?
Wenn ich das richtig verstanden habe, führe ich erst ein Einzelgespräch mit einem Vertauensdozenten der FES und zu einem späteren Zeitpunkt ein Gepräch mit dem Wahlausschuss der FES.

Der Vertrauensdozent hat sich auch schon bei mir gemeldet, ich habe aber festgestellt, dass er gar nicht wirklich aus meinem Forschungsbereich stammt und nun frage ich mich halt, was er wohl von mir wissen möchte bzw. wie tiefgründig wohl mein politisches Wissen sein sollte.....

Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte ...

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ayla

Re: Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von ayla »

Ich habe dir ja schon zur HBS geantwortet, bei der FES fand ich die Gespräche tausendmal besser, und ich habe ja dann auch die Zusage der FES bekommen.
Ich weiß ja nicht, aus welchem Fachgebiet du kommst, normalerweise ist das 1. Gespräch das sogenannte "Fachgespräch", da ging es hauptsächlich um mein Diss-Vorhaben, am Ende noch ein bisschen über meine persönl. Werdegang. Dann haben wir noch ein bisschen über die Zukunft von Parteien diskutiert, bzw. wie man wieder mehr Menschen für eine Partei interessieren kann und zum Schluss haben wir über Literatur geredet (er wollte wissen, was für Bücher ich gerne lese) und wir haben uns dann gegenseitig Krimis empfohlen.

Das 2. Gespräch, mit jemanden aus dem Auswahlausschuss ist dagegen das "Persönliche" - das war relativ kurz, es ging eigentlich nur um mein Engagement in den letzten Jahren.

Aber auch hier: Die Gespräche sind sehr unterschiedlich und es kommt sehr darauf an, an wen Du gerätst. Grundsätzlich schadet es nicht, wenn man sich ein bisschen mit Friedrich Ebert auseinandersetzt und sich Gedanken darüber macht, was für einen persönlich der Satz "zur sozialen Demokratie verpflichtet" bedeutet. Es ist aber selbstredend, dass man die Werte und Ziele der Stiftung, bei der man sich beworben hat, kennt und für richtig hält.
nK

Re: Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von nK »

Deckt sich mit meinen Erfahrungen als FES-Ehemaliger, auch wenn die Gesprächspartner individuell natürlich verschieden sind.

Den letzten Absatz hatte ich aber auch nicht beherzigt. Die Friedrich-Ebert-Biografie, die Ebert-Stipendiaten geschenkt bekommen, steht noch ungelesen im Regal :oops: Egal: Was zählt ist das gesellschaftliche/politische/soziale Engagement und eine gut vorbereitete vielversprechende Diss.
ayla

Re: Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von ayla »

Tatäschlich habe ich schon von eins, zwei Stipis gehört, dass sie im Auswahlgespräch nach Ebert gefragt worden sind. Wohl aber eher um abzuchecken, ob der/die KandidatIn weiß und begründen kann, warum dieser und nicht jene Stiftung genau die richtige ist.

Was mir im Vorfeld geholfen hat, war der Tip von einem Stipi, der meinte, frage nicht, was die Stiftung dir bietet, sondern frage Dich, was Du der Stiftung bringst. Und mit dieser Einstellung bin ich auch in das Gespräch rein.
Lalila

Re: Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von Lalila »

Vielen Dank für Eure Antworten und Eure Tipps. Ich werde sie auf jeden Fall beherzigen. Und warum ich mich für die FES entschieden habe, denke ich, kann ich sehr gut begründen. Für mich kamen außer FES und HBS eh nichts in Frage ... ich will ja nicht meine Seele verkaufen!
Ihr habt mir echt geholfe und ich werde Euch Anfang Februar berichten, wie es gelaufen ist.
LG
nK

Re: Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von nK »

ayla hat geschrieben:Tatäschlich habe ich schon von eins, zwei Stipis gehört, dass sie im Auswahlgespräch nach Ebert gefragt worden sind. Wohl aber eher um abzuchecken, ob der/die KandidatIn weiß und begründen kann, warum dieser und nicht jene Stiftung genau die richtige ist.
Als aktives SPD-Mitglied hatte sich diese Frage bei mir wohl von vornherein erledigt :wink:
elbu

Re: Bewerbungsgespräch Friedrich-Ebert-Stiftung

Beitrag von elbu »

Viel Glück, Lalila, und nicht so viele Sorgen machen!
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