Lebenslauf Promotionsstipendium

Finanzplanung, Stipendien incl. und Muster-Gutachten für eine Stipendienbewerbung, Krankenversicherung als Doktorand
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Dende
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Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von Dende » 27.01.2014, 09:57

Hallo,

ich hatte bisher ein 12monatiges Stipendium, mit dem ich an meiner Diss gearbeitet habe. Nun möchte ich mich um Stipendium der FES bewerben, die Voraussetzungen dafür erfülle ich.
Meine Frage bezieht sich auch den tabellarischen Lebenslauf (ich habe auch einen zweiseitigen ausformulierten geschrieben). Wie lang darf der tabellarische Lebenslauf maximal sein? Ist es sinnvoll, meine Tagungsbesuche im tabellarischen Lebenslauf anzugeben? Die Veranstaltungen richteten sich natürlich an meine Disziplin, ganz exakt zu meinem Thema waren sie allerding nicht. Es sind etwa fünf Veranstaltungen, die ich angeben könnte.

Danke & Gruß

Poppy
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von Poppy » 27.01.2014, 10:47

Hm, ich hab ehrlich gesagt noch nie daran gedacht meine Tagungsbesuche anzugeben. Nur wenn ich als "aktive Teilnehmerin" Material eingebracht habe oder selbst einen Vortrag gehalten habe, gebe ich das in meiner Bewerbungsmappe an. Dann allerdings nicht direkt in den Lebenslauf, sondern als extra Blatt "Publikationen, Vorträge, etc."

flip
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von flip » 27.01.2014, 11:44

Meinst du mit Tagungsbesuchen denn die aktive, oder passive Teilnahme?

Wenn es nur um die "Besuche" geht, dann weglassen. Das ist in etwa so wie Urlaub, den man als "Sprachreise" verkaufen will. :)

Dende
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von Dende » 28.01.2014, 11:38

Ja, ich meinte nur die Teilnahme an Tagungen. Gut, dann lass ich das weg.

Was ist der Unterscheid zwischen einem Urlaub und einem Sprach- und Kulturaufenthalt? Sind die Grenzen nicht fließend, bzw. vieles relativ? Wer mehrere Monate im Auslang verbringt, wird sich in vielen Fällen doch auch für die Menschen und die Kultur interessieren und nicht nur am Animationsprogramm seines Touristenbunkers teilnehmen.

Poppy
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von Poppy » 28.01.2014, 11:46

Naja, ich würde sagen, wenn man tatsächlich einen Auslandssprachkurs macht, der z.B. mit einem Zertifikat endet, dann kann man das durchaus im Lebenslauf angeben. je nachdem ist work & travel bei einigen Bewerbungen vielleicht auch interessant.
Meinen Weihnachtsurlaub in den USA, bei dem ich natürlich meine Sprachkompetenzen trainiert habe, gebe ich aber nicht an.

Dende
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von Dende » 29.01.2014, 10:58

Danke für Deine Meinung. Ja, vielleicht hast Du recht.

Beziehst Du Dich auf eine Bewerbung bei einem Arbeitgeber oder um ein Stipendium? Denn gerade im letzteren Falle will die Stiftung ja auch etwas über die persönliche Seite des Bewerbers erfahren. Und gerade wenn ich keine Auslandssemester vorweisen kann, wäre es doch eine Überlegung wert, nicht alltägliche und mehrmonatige Reisen, wie z.B. eine Interrailreise durch Russland, anzugeben. Oder was denkt Ihr?

flip
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von flip » 29.01.2014, 11:56

Hmm, also ich reagiere auf so etwas immer allergisch. Eine (Interrail) "Auslandsreise" ist weder für das Stipendium. noch den späteren Job relevant. Erst recht nicht, wenn man promoviert (hat).
Du kannst es in deinem ausführlichen Lebenslauf erwähnen. Dort will man ja im Zweifel ein wenig mehr über den Charakter wissen. Aber nicht in den tabellarischen CV.
Wenn du dort anfängst, alles mögliche einzutragen, dann gehen die wichtigen, wirklich qualifizierunden Punkte unter.

Abgesehen davon sind solche Reisen immer gefährlich, denn da es für so etwas keinen Nachweis gibt, kann faktisch jeder alles möglich dort hineinschreiben.

Poppy
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Re: Lebenslauf Promotionsstipendium

Beitrag von Poppy » 29.01.2014, 19:35

Ich würde es auch nicht in den CV nehmen. Im Motivationsschreiben bspw. für ein Stipendium könnte die Reise durch Russland interessant sein, wenn ich über das Land promoviere, ansonsten würde ich es auch weglassen.

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