Externe Statistikleistungen als unzulässige Unterstützung?

Dell
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Re: Externe Statistikleistungen als unzulässige Unterstützung?

Beitrag von Dell »

Du weiß schon, dass du mit der Aussage Tür und Tor aufreißt? Das erinnert mich mal an einen Fall aus Göttingen, wo eine Ärztin gegen den Entzug ihrer von vorne bis hinten plagiierten Diss mit dem Argument geklagt hat, dass "sie ja nie wissenschaftliches Arbeiten gelernt hat".

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Wissenschaftliches Arbeiten bedingt nicht, dass man jeden Arbeitsschritt selbst durchführt oder im Detail beherrscht, sonst würde ja kein Professor wissenschaftlich arbeiten.
Vielleicht wäre es erst einmal hilfreich zu verstehen, wie die Ergebnisse zustande gekommen sind, bevor ich sie interepretiere? Ich behaupte jetzt mal, dass "Faulheit" in diesem Fall mit Unwissenheit korreliert.
Das hat doch nichts mit Faulheit zu tun. Zeit ist begrenzt und man muss damit haushalten.

Es gäbe doch nicht unzählige Dienstleistungsunternehmen für Forschung und all die Heerscharen an Assistenten und Spezialisten, wenn deren Aufgabe nur wäre, der gleichen Anzahl an Doktoranden und WiMas 8 Stunden am Tag Kaffeetrinken zu ermöglichen.
3. Ja... Ich kenne keinen einzigen Doktoranden, der das macht. Selbst die weniger gut-bewanderten würden mir den Vogel zeigen, wenn man tatsächlich für so etwas Geld ausgeben würde. Das würde auch kein Prof akzeptieren.
Der springende Punkt ist, dass es eben keine vom Betreuer erwartete Leistung gegenüber dem Doktoranden ist, welche der dann hinterrücks eingekauft hat um seine Ahnungslosigkeit zu vertuschen. Wie im Fall des TE beschrieben, werden Leistungen ganz offiziell durch den Arbeitgeber entgeltlich ausgelagert, was auch nichts anderes ist als es dem internen Statistiker vorzulegen. Der arbeitet ja auch nicht umsonst.
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