Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

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johndoe
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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von johndoe » 11.10.2020, 10:14

drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 08:57
donkeydoeshisphd hat geschrieben:
04.10.2020, 21:04
drrerpol hat geschrieben:
04.10.2020, 18:03
Die Frage ist doch jetzt ein Scherz, oder? Wenn nicht, schreit das ganz stark nach "Ich möchte FH-Prof werden, um meine Freizeit zu optimieren bzw. gar nicht zu arbeiten."
Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt einen Troll füttere: Warum Scherz und wieso die Unterstellung? in meinem Arbeitsvertrag in der freien Wirtschaft ist auch geregelt, dass ich 4 Präsenztage und einen Homeofficetag pro Woche habe, was inzwischen ja sehr verbreitet ist. Wie ist das an FHs üblicherweise?
Mir ist in meinen 15 Jahren Berufserfahrung noch nie irgendwo untergekommen, dass vertraglich ein Tag Telearbeit festgelegt wird. Gehört habe ich das auch nicht, habe in meinem Umfeld extra nachgefragt, auch den Kollegen war eine arbeitsrechtliche Regelung im Vertrag fremd.
Berufserfahrung als was?

Ich hab so ne vertragliche Regelung schon, hatte sie in meinem letzten Job und in aktuellen Job- Interviews wird es mir ebenso zugesichert.

flip
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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von flip » 11.10.2020, 12:35

drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 08:57
Mir ist in meinen 15 Jahren Berufserfahrung noch nie irgendwo untergekommen, dass vertraglich ein Tag Telearbeit festgelegt wird. Gehört habe ich das auch nicht, habe in meinem Umfeld extra nachgefragt, auch den Kollegen war eine arbeitsrechtliche Regelung im Vertrag fremd.

Warum ist dir der Telearbeitstag so wichtig? Als FH-Prof. hast du in den Semesterferien ohnehin viel Zeit, nicht zu arbeiten.
Vielleicht hättet du nach "Homeoffice" fragen sollen. ;)
"Telearbeit" ist eher ein Relikt des Prä-IT-Zeitalters. Wenn das immer noch als Bezeichnung verwendet wird, dann ist es entweder der ÖD oder ein sehr antiquierter Arbeitgeber (in Sachen IT!) Seit Mitte der 90er ist ist es ohne weiteres möglich, dass Angestellte ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen können. Trotzdem hat es 25 Jahre gedauert, bis "mal darüber gesprochen" wird. Warum? Weil beim Großteil der Angestellten die Devise vorherrscht "Haben wir ja schon immer so gemacht". Und natürlich soll es die nachfolgende Generation nicht besser haben, als man selbst.
Bei Professoren hingegen war und ist es üblich, dass man sich nicht sicher sein kann, wo man am Ende landet und daher - mit viel Pech - quer durch Deutschland oder gar Europa pendelt - in der Hoffnung, am ende familien- und bekanntennah unterzukommen. Für einige einige bleibt es aber ein Berufsleben lang. Ich vermute, jeder hier kennt nicht nur eine Person, der es so geht. Die Frage nach Homeoffice ist daher sehr relevant.
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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von Nomen Nescio » 11.10.2020, 15:23

drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 09:00
1992 war die Welt hinsichtlich Arbeitsmoral noch in Ordnung.
Früher war alles viel früher, mein Kind
Aber auch back in '92 wusste man, dass es einen Unterschied zwischen Arbeitsmoral und Arbeitsort gibt.
drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 08:57
Warum ist dir der Telearbeitstag so wichtig? Als FH-Prof. hast du in den Semesterferien ohnehin viel Zeit, nicht zu arbeiten.
Auch scheint mir dein Berufsbild eines/-r Prof. deutlich vor '92 angesiedelt.
So, genug gefüttert, eigene sig gelesen und weg.
Trollschutzerklärung: Ich halte mich aus threads mit erhöhtem Trollpotential heraus. Im Fehlerfall möge der Troll bitte "NEIN, ich bin nicht einverstanden." drücken.

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von donkeydoeshisphd » 12.10.2020, 22:18

flip hat geschrieben:
11.10.2020, 12:35
drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 08:57
Mir ist in meinen 15 Jahren Berufserfahrung noch nie irgendwo untergekommen, dass vertraglich ein Tag Telearbeit festgelegt wird. Gehört habe ich das auch nicht, habe in meinem Umfeld extra nachgefragt, auch den Kollegen war eine arbeitsrechtliche Regelung im Vertrag fremd.

Warum ist dir der Telearbeitstag so wichtig? Als FH-Prof. hast du in den Semesterferien ohnehin viel Zeit, nicht zu arbeiten.
Vielleicht hättet du nach "Homeoffice" fragen sollen. ;)
"Telearbeit" ist eher ein Relikt des Prä-IT-Zeitalters. Wenn das immer noch als Bezeichnung verwendet wird, dann ist es entweder der ÖD oder ein sehr antiquierter Arbeitgeber (in Sachen IT!) Seit Mitte der 90er ist ist es ohne weiteres möglich, dass Angestellte ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen können. Trotzdem hat es 25 Jahre gedauert, bis "mal darüber gesprochen" wird. Warum? Weil beim Großteil der Angestellten die Devise vorherrscht "Haben wir ja schon immer so gemacht". Und natürlich soll es die nachfolgende Generation nicht besser haben, als man selbst.
Bei Professoren hingegen war und ist es üblich, dass man sich nicht sicher sein kann, wo man am Ende landet und daher - mit viel Pech - quer durch Deutschland oder gar Europa pendelt - in der Hoffnung, am ende familien- und bekanntennah unterzukommen. Für einige einige bleibt es aber ein Berufsleben lang. Ich vermute, jeder hier kennt nicht nur eine Person, der es so geht. Die Frage nach Homeoffice ist daher sehr relevant.
Danke, Flip - ohne dich hätte ich das Wort "Telearbeit" erst googeln müssen :D Das kannte ich tatsächlich noch nicht :lol: . Sollte ich nun gemeinsam mit den Vokabeln "dufte" sowie "Bildschirmarbeitsplatz" in meinen täglichen Wortschatz aufnehmen. Aber wir sollten nun wirklich aufhören, den Troll zu füttern. Zurück zu meiner Frage: Wie ist das üblicherweise geregelt und was wird implizit an Präsenz erwartet an einer FH, also inklusive Lehrveranstaltungen, Studierendenbetreuung sowie Gremienarbeit?

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von drrerpol » 13.10.2020, 13:21

Nomen Nescio hat geschrieben:
11.10.2020, 15:23
drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 09:00
1992 war die Welt hinsichtlich Arbeitsmoral noch in Ordnung.
Früher war alles viel früher, mein Kind
Aber auch back in '92 wusste man, dass es einen Unterschied zwischen Arbeitsmoral und Arbeitsort gibt.
drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 08:57
Warum ist dir der Telearbeitstag so wichtig? Als FH-Prof. hast du in den Semesterferien ohnehin viel Zeit, nicht zu arbeiten.
Auch scheint mir dein Berufsbild eines/-r Prof. deutlich vor '92 angesiedelt.
So, genug gefüttert, eigene sig gelesen und weg.
1992 kam niemand auf die Idee über vertragliche Freizeitoptimierungen zu philosophieren, schon gar nicht darüber mit der Personalabteilung reden zu wollen. Erst recht als (angehender/potenzieller) Prof. nicht.

Bitte bleib deinem Mantra treu und antworte einfach nicht mehr, das ist beiderseits das Beste.

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von drrerpol » 13.10.2020, 13:24

donkeydoeshisphd hat geschrieben:
12.10.2020, 22:18
flip hat geschrieben:
11.10.2020, 12:35
drrerpol hat geschrieben:
11.10.2020, 08:57
Mir ist in meinen 15 Jahren Berufserfahrung noch nie irgendwo untergekommen, dass vertraglich ein Tag Telearbeit festgelegt wird. Gehört habe ich das auch nicht, habe in meinem Umfeld extra nachgefragt, auch den Kollegen war eine arbeitsrechtliche Regelung im Vertrag fremd.

Warum ist dir der Telearbeitstag so wichtig? Als FH-Prof. hast du in den Semesterferien ohnehin viel Zeit, nicht zu arbeiten.
Vielleicht hättet du nach "Homeoffice" fragen sollen. ;)
"Telearbeit" ist eher ein Relikt des Prä-IT-Zeitalters. Wenn das immer noch als Bezeichnung verwendet wird, dann ist es entweder der ÖD oder ein sehr antiquierter Arbeitgeber (in Sachen IT!) Seit Mitte der 90er ist ist es ohne weiteres möglich, dass Angestellte ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen können. Trotzdem hat es 25 Jahre gedauert, bis "mal darüber gesprochen" wird. Warum? Weil beim Großteil der Angestellten die Devise vorherrscht "Haben wir ja schon immer so gemacht". Und natürlich soll es die nachfolgende Generation nicht besser haben, als man selbst.
Bei Professoren hingegen war und ist es üblich, dass man sich nicht sicher sein kann, wo man am Ende landet und daher - mit viel Pech - quer durch Deutschland oder gar Europa pendelt - in der Hoffnung, am ende familien- und bekanntennah unterzukommen. Für einige einige bleibt es aber ein Berufsleben lang. Ich vermute, jeder hier kennt nicht nur eine Person, der es so geht. Die Frage nach Homeoffice ist daher sehr relevant.
Danke, Flip - ohne dich hätte ich das Wort "Telearbeit" erst googeln müssen :D Das kannte ich tatsächlich noch nicht :lol: . Sollte ich nun gemeinsam mit den Vokabeln "dufte" sowie "Bildschirmarbeitsplatz" in meinen täglichen Wortschatz aufnehmen. Aber wir sollten nun wirklich aufhören, den Troll zu füttern. Zurück zu meiner Frage: Wie ist das üblicherweise geregelt und was wird implizit an Präsenz erwartet an einer FH, also inklusive Lehrveranstaltungen, Studierendenbetreuung sowie Gremienarbeit?
Telearbeit ist nach wie vor noch ein gängiger Begriff, es spricht nichts dagegen das Wort zu verwenden. Ich kenne Unternehmen, die dieses Wort auch in ihren Verträgen verwenden.

Warum sollte ich denn trollen? Viel Freude mit der Personalabteilung, wenn Du den (natürlich) uneigennützigen Wunsch einer Homeoffice-Regelung vertraglich festhalten möchtest. Gib' Bescheid, was rausgekommen ist!

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von FerdiFuchs » 14.10.2020, 11:42

drrerpol hat geschrieben:
13.10.2020, 13:24
Telearbeit ist nach wie vor noch ein gängiger Begriff, es spricht nichts dagegen das Wort zu verwenden. Ich kenne Unternehmen, die dieses Wort auch in ihren Verträgen verwenden.

Jetzt hat das Jahr 2000 auch noch angerufen

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von Nomen Nescio » 14.10.2020, 11:47

Wenn "Telearbeit" ausdiskutiert ist, böte sich "Heimarbeit" an.
Trollschutzerklärung: Ich halte mich aus threads mit erhöhtem Trollpotential heraus. Im Fehlerfall möge der Troll bitte "NEIN, ich bin nicht einverstanden." drücken.

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von flip » 14.10.2020, 12:14

drrerpol hat geschrieben:
13.10.2020, 13:24
Telearbeit ist nach wie vor noch ein gängiger Begriff, es spricht nichts dagegen das Wort zu verwenden. Ich kenne Unternehmen, die dieses Wort auch in ihren Verträgen verwenden.

Warum sollte ich denn trollen? Viel Freude mit der Personalabteilung, wenn Du den (natürlich) uneigennützigen Wunsch einer Homeoffice-Regelung vertraglich festhalten möchtest. Gib' Bescheid, was rausgekommen ist!
Nun, die Argumentation mit "Ich kenne..." zu beginnen ist immer schlecht. Denn natürlich möchte man seine Filterblase bestätigen. ;)

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Re: Wie viele Tage Präsenz an FH üblich für Profs

Beitrag von Eva » 14.10.2020, 13:07

Bei uns (= ÖD) muss man einen "Telearbeitsantrag" stellen, um teilweise von zuhause arbeiten zu können. Jährlich neu.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Eva für den Beitrag:
drrerpol

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