Promovieren als Freiberufler

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Re: Promovieren als Freiberufler

Beitrag von JLP89 » 01.09.2016, 16:46

Green Goddess hat geschrieben:
JLP89 hat geschrieben:...Die Informationen im Internet sind etwas spärlich dazu...
You made my day! ;) Spärlich nach Durcharbeiten der ersten 300k Links zu "Scheinselbstständigkeit" oder bereits von Beginn an? ;)
Ich bezog das eher auf die externe, also nicht an der Uni als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Promotion und dazu als Freiberufler zu sein. Nicht auf Scheinselbstständigkeit.
Dazu findet man viel.

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MolTox
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Re: Promovieren als Freiberufler

Beitrag von MolTox » 02.09.2016, 07:48

War bei mir damals auch so - das machen viel große und namhafte Firmen.
Man ist nicht angestellt und die Firma zahlt einem ein "Stipendium". Wie hoch das ist kommt auf die Firma drauf an - normalerweise kann man auch nicht viel verhandeln (wir waren damals ca. 20 Doktoranden und alle haben den selben Betrag bekommen). Keine Panik - rechtlich ist das kein Problem und Krankenkassen, Finanzamt, etc. kennen das.

Ja - es hat natürlich Nachteile, dass man sich selber krankenversichern und um Rentenbeiträge etc. kümmern muss. ABER: Du sammelst wertvolle Industrieerfahrung und die Zeit als Doktorand zählt schon als Berufserfahrung. Normalerwiese sind diese Stellen heiß umkämpft.

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Re: Promovieren als Freiberufler

Beitrag von JLP89 » 02.09.2016, 10:33

Danke, das klingt ja mal positiver.
Ich höre mir das nächste Woche mal an und kann mir das dann ja überlegen.

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Re: Promovieren als Freiberufler

Beitrag von Green Goddess » 02.09.2016, 11:11

@Moltox Bist du bereit, den Schleier deiner Anonymität soweit zu lüften, dass du die galaktischen Koordinaten deines Heimatplaneten nennst?
TE schrieb, dass er als FB "angestellt" würde; höchstwahrscheinlich ohne Kenntnis der Interna seiner Vereinbarung mit dem Unternehmen erklärst du seine "Freiberuflichkeit" zu Stipendium und kommst sogleich auch mit der Einschätzung rechtlicher Problemlosigkeit daher. Prinzipiell ist jedes Konstrukt möglich. Wie es gelebt wird, entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, dass es den Partnern um die Ohren fliegt. Ein "Null Problemo, die KK kennt das." hilft niemandem. Nur weil jmd "Kunsthonig" an den Haufen von Exkrementen schreibt, ändert sich nicht der Geruch.
*wieder lieb bin - Krönchen richte und weiterschreite*

*edit idiotisch gesetztes Komma entsorgt
Zuletzt geändert von Green Goddess am 02.09.2016, 12:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Promovieren als Freiberufler

Beitrag von MolTox » 02.09.2016, 11:52

Der TE soll einfach nächste Woche mal da hin, dann werden sie ihm schon sagen wie die Sache läuft. Und wenn sie schon ein Thema und einen Doktorvater haben, dann hört sich das so an, als ob sie das schon öfter gemacht haben. Wenn es ein großer Schuppen ist, dann haben sie vielleicht eine eigne BKK. Die wissen dann ganz genau was zu tun ist.

Ja, mag durchaus sein - rein rechtlich ist das vielleicht eine Zwickmühle - aber so läuft das nun mal. Wäre mir damals auch viel lieber gewesen ganz normal angestellt gewesen zu sein. Aber das ist ein gängiges Verfahren bei Industriepromotionen - war bei mir so - und wird in Deutschland gerade hundert/tausendfach so gehandhabt. Und die Vorteile einer Industriepromotion überwiegen (in der Regel) alle Nachteile um ein Vielfaches.

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