Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

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Green Goddess
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Re: Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

Beitrag von Green Goddess » 13.04.2016, 23:15

Pascal1 hat geschrieben:Zur Frage, wie lange so eine Fußnoten-Nachlese dauert: Wenn die Literatur noch griffbereit ist, kanns bei kurzen Zitaten recht schnell gehen. Von zwei Minuten bis zu einem 15-minütigen Fieseln pro Fußnote ist alles drin. Eine Frage der Organisation resp. der Arbeitsumgebung. Mehr schreibe ich dazu nicht, weil's sonst wieder ausartet. ;) Ich brauche im Schnitt 1 min pro Fußnote. Ich kann euch nur raten, den Sicherheitscheck - sofern er nötig ist - am besten bald nach dem Hinschreiben zu machen, da ist die Materie im Kopf noch frisch :idea: . Es wäre natürlich schön, eine Ahnung zu haben, welcher Grad von Perfektion dem Betreuer so vorschwebt Doppelt falsch! Erstens nennst du etwas "Perfektion" , das eigentlich nur "Wissenschaftlich arbeiten" heissen sollte. Zweitens sollte die Frage nicht lauten, wieviel Schlamperei dein Betreuer durchgehen lässt, sondern wieviel du durchgehen lässt.- ich kann ihn ja schlecht fragen, wie viele Fehler er mir denn durchzulassen gedenkt. :oops:

Ja, und zur Fußnotenverwaltung mit spezieller Software (im Forum hier angesprochen) kann ich nur sagen, dass das Formale nicht mein Problem ist; ich bezweifle aber nicht, dass sowas bei langen Arbeiten hilfreich sein kann. Ist da eine Verneinung zu viel? Dann ist es falsch, denn gerade bei langen Arbeiten nimmt die Hilfe, die gute Software bieten kann, rapide zu. In meinem Fall geht's aber um das Nachprüfen inhaltlicher Qualitäten und dafür fehlt es der Software vermutlich an akademischer Vorbildung :) . Es geht ja auch nicht um eine automatisierte Prüfung, die wird, soweit bin ich bei dir, noch einige Zeit nicht greifbar sein. Trotzdem danke für jeden hier abgelieferten Hinweis!

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Pascal1
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Re: Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

Beitrag von Pascal1 » 14.04.2016, 11:42

OK, klare Worte. Ich danke euch, dass ihr euch mit meine Fragen auseinandergesetzt habt - viel Erfolg weiterhin!

lenchen
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Re: Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

Beitrag von lenchen » 17.04.2016, 18:25

Weiß jemand, ab wie viel Prozent solcher marginaler Zitierfehler (falsche Seitenzahl etc.) einem die Diss aberkannt wird?

Wenn die Promotion einmal durch ist: Wer prüft so etwas - außer bei Prominenten siehe von der Leyen zuletzt - so genau nach?

Doc-Wolfi
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Re: Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

Beitrag von Doc-Wolfi » 17.04.2016, 19:39

Hi,
ich glaube nicht, dass es dafür einen quantifizierten Grenzwert gibt. Es kommt am Ende auf den Gesamteindruck an, also ob man noch mehr "Flüchtigkeitsfehler" begangen hat...
Wolfi

phch2016
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Re: Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

Beitrag von phch2016 » 20.04.2016, 19:39

lenchen hat geschrieben:Weiß jemand, ab wie viel Prozent solcher marginaler Zitierfehler (falsche Seitenzahl etc.) einem die Diss aberkannt wird?

Wenn die Promotion einmal durch ist: Wer prüft so etwas - außer bei Prominenten siehe von der Leyen zuletzt - so genau nach?
Dafür gibt es keine Prozentzahl, da für Fehler, wie z. B. eine falsche Seitenzahl, kein Doktor aberkannt wird. Aberkannt wird bei Täuschungen, wie z. B. Plagiaten und Datenmanipulationen. Genau diese werden bei Vroniplag aufgedeckt. Es geht nicht um Zitierfehler (wie die Falsche Seitenzahl), sondern um großflächige Täuschung.

Ob solche Fehler einen Einfluss auf die Note haben, hängt auch vom Fach ab, aus Erfahrung weiß ich, dass es in der Regel in einer experimentellen Arbeit in einer Naturwissenschaft weniger Einfluss hat, als z. B. einer geisteswissenschaftlichen Arbeit.

lenchen
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Re: Fehlertoleranz bei Fußnoten bzw. Zitaten?

Beitrag von lenchen » 01.05.2016, 08:36

Uff, danke dir. Ich mache mich gerade halb wahnsinnig, da es ja einfach mal passieren kann (wenn es auch nicht passieren sollte...), dass eine Seitenzahl nicht passt. Falsch geguckt oder vertippt, man ist ja nur ein Mensch...

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