Exemplare zur Einreichung absolut identisch?

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Exemplare zur Einreichung absolut identisch?

Beitrag von DrArbeit » 20.09.2014, 13:11

Liebe Doktoranden,

ich befinde mich in der Enddruck-Phase (in der doppelten Bedeutung des Wortes :? ).

Das Resultat der Ausdrucke und Bindungen meiner Doktorarbeit sind jetzt drei Exemplare zur Einreichung.
Durch eine automatische Zeilenverschiebung in Word sind nun leider unterschiedliche Seitenzahlen im Anhang meiner Arbeit bei einem Ausdruck entstanden. (Ich hätte das Word-Dokument NICHT mehr öffnen dürfen nach dem ersten Druck, um eine minimale Farbschattierung zu ändern. Tipp an alle: Finger weg und nur mit EINEM finalen Dokument arbeiten!)

Ist es schlimm, wenn die Arbeit für das Archiv leicht variierte Seitenzahlen im Anhang als die Arbeiten der Korrektoren hat?? (Haupttext ist identisch).

Liebe Grüße an alle Mitleidenden. Ich nehme jetzt noch ein paar Tropfen Bachblüten zu mir...

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Re: Exemplare zur Einreichung absolut identisch?

Beitrag von Zwonk » 20.09.2014, 13:27

Ich würde in jedem Fall identische Exemplare einreichen. Vor allem deshalb, weil es sonst ja Schwierigkeiten mit der Nachvollziehbarkeit der Gutachten gibt. Stell Dir vor, Du schickst dem Verlag, bei dem Du veröffentlichen willst, die Dissertation und die Gutachten - dann kann er zumindest eins der beiden Gutachten nicht nachvollziehen, sofern da Seitenangaben genannt sind (was oft so ist). Oder willst Du dem Verlag auch beide Fassungen der Dissertation schicken? Das dürfte deren Motivation, sich damit zu befassen, deutlich abschwächen. Was die Promotionsordnung betrifft, da kann ich den rechtlichen Rahmen nicht beurteilen. Bei mir steht aber, die Diss soll "in zweifacher Ausfertigung" eingereicht werden - und ich habe das immer so verstanden, daß die Ausfertigungen auch identisch sein müssen.

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Re: Exemplare zur Einreichung absolut identisch?

Beitrag von DrArbeit » 20.09.2014, 13:44

Stimmt, die Aussage in der Promotionsordnung ist bei mir natürlich genauso und absolut eindeutig. Eigentlich eine blöde Frage von mir... aber nach vielen Stunden im Copyshop will man irgendwann nicht mehr hin :wink:
Aber Du hast mich überredet. Das sollte ich nicht riskieren. Also, am Montag auf ein Neues :roll:

Vielen Dank Zwonk!

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Re: Exemplare zur Einreichung absolut identisch?

Beitrag von Kugelfischchen » 20.09.2014, 15:11

Ich sehe es wie Zwonk. Einheitlichkeit finde ich zwingend. Warum druckst Du mit einem Word-Dokument und nicht mit einem PDF? Da hast Du Glück, dass es Dir nicht noch alle Verweise zerschossen hat.
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Re: Exemplare zur Einreichung absolut identisch?

Beitrag von Zwonk » 21.09.2014, 11:47

Auch wenn sich die Sache ja inzwischen geklärt hat, möchte ich Kugelfischchen nochmal zustimmen. PDF ist hier definitiv das Mittel der Wahl. Ich habe mir auch meine Einreichfassung sowohl als LaTeX-Quelltext und vor allem als PDF in ein ZIP-File gepackt und einmal auf meinem USB-Stick und zum anderen auch online gespeichert. Vermutlich werde ich es nie wieder brauchen, aber im Falle eines Falles kann ich so exakt nachvollziehen, was ich damals eigentlich eingereicht habe. Die Überarbeitung für den Verlag nehme ich in einer Kopie vor. Wenn die fertig ist, werde ich die separat sichern und habe dann zwei Dateien, "Einreichfassung" und "Imprimaturfassung" - dann habe ich alles transparent und nachvollziehbar gehalten.

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