Endphase Promotion mit Baby - Tipps

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Endphase Promotion mit Baby - Tipps

Beitrag von TheFox » 26.08.2014, 19:21

Liebes Forum,

das Thema wurde ja schon in einigen Threads heiß debattiert, trotzdem erstelle ich jetzt ein neues Thema und möchte diejenigen unter euch mit Baby-Erfahrung fragen: Wie habt ihr das Kind während der Diss geschaukelt? Welche Tipps habt ihr für den Alltag? Wie sollte man sich am besten organisieren, wenn man mit Kind seine Diss fertig schreibt und dabei glücklich bleiben will? :)

Über zahlreiche Antworten würden ich und der kleine Fuchs im Bauch uns sehr freuen!

Viele Grüße vom Fuchs

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Meggy
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Re: Endphase Promotion mit Baby - Tipps

Beitrag von Meggy » 26.08.2014, 19:37

Hallo TheFox
erstmal Glückwunsch zum kleinen Füchschen und zum scheinbar auch schon "gut entwickelten" Baby Diss :wink: Ich selbst habe mittlerweile 2 Kinder (3 und 1 Jahr) und habe gerade erst (Mai) eingereicht, da war der Kleine gerade 1 geworden. Mein erster Überlebenstip wäre: alles erhoffen, nichts erwarten/planen. Ich habe das erste Jahr mit Baby bei beiden Kindern so erlebt, dass es manchmal Phasen gibt, in denen man durchaus voran kommen kann, manchmal aber aufgrund Schub/Krankheit etc. wochenlang auch GAR NICHTS gehen kann. Ansonsten hatte ich das Glück, dass mein Mann bei beiden Kindern Elternzeit nehmen konnte bzw. kann. Bei der Großen hat er die ersten 1,5 Jahre zuhause verbracht, und jetzt beim Kleinen seit jener 6 Monate alt war. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich dann voll in den Endspurt durchstarten, da die Große auch schon seit ihrem 2. Geburtstag in die Kita ging/geht (5 Tage/Woche je 4h). Das klappte mal mehr mal weniger gut (man muss schon auch erstmal "abschalten" können wenn man das Babygeschrei doch hört, oder aber man organisiert sich gleich ein auswärtiges Büro - hat den Nachteil dass man nicht unbedingt in Still-Reichweite ist sofern man stillen möchte). Ich habe halt jeweils so viel gemacht wie möglich war, das war manchmal nicht wirklich ergiebig (man selbst ist nach dauerstill- oder durchgetragenen Nächten halt auch irgendwann mal platt und nicht mehr denkfähig) aber wichtig war, dass ich jeden Tag mit "irgendwas" am Ball bleibe, und sei es , nur ein paar Abschnitte zu formatieren oder Lit. nachzuschlagen. Allgemein: je mehr Unterstützung desto besser. Wir haben auch beiderseits Großeltern am Ort, die dann abwechselnd auch mal für die Große nachmittags oder auch den Kleinen da waren, so dass mein Mann auch mal verschnaufen konnte, und die Kinder dennoch nie zu kurz kamen :wink: Mir selbst (und ich glaube auch den Kindern und meinem Mann) hat es außerdem immens geholfen, dass ich bestimmte "Kernzeiten" definiert habe die für die Diss reserviert waren - vormittags (8-11) und mittags (13-15h) waren meine Minimumzeiten, die ich versucht habe einzufordern/durchzuziehen. Glücklich bleiben: das ist so eine Sache. Trotz der relativ optimalen Situation die ich hatte war ich oft alles andere als glücklich - abwechselnd entweder weil ich mich gegenüber dem Kleinen schlecht gefühlt hatte ("er braucht ausgerechnet gerade jetzt VIEL Mama und Kuscheln und ich bin nicht da") oder gegenüber der Diss ("jetzt hätte ich tolle Ideen für XY und kann heute/morgen..definitiv nicht dran"). Wichtig ist glaube ich, sich damit aber nicht zu zerfleischen, sondern dann die Zeit die man sich nehmen kann/darf auch zu nutzen. Trotzdem grinse ich seit Mai nun wie eine Bekloppte und genieße - endlich mal wieder - auch Zeiten in denen ich mehrere Stunden mal NUR mit den Kindern zugange bin, spiele, räume, rausgehe... sowas war dann im Endspurt nämlich nicht mehr wirklich/oft möglich :mrgreen:

Sebastian
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Re: Endphase Promotion mit Baby - Tipps

Beitrag von Sebastian » 27.08.2014, 07:21

Hallo zusammen,

ich würde dieses schöne und interessante Thema gern in ein paar Tagen aus "Off-topic" in den allgemeinen Bereich verschieben.
Bitte denkt bei sehr persönlichen Postings daran!

Gruß
Sebastian (von unterwegs)

Matilda
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Re: Endphase Promotion mit Baby - Tipps

Beitrag von Matilda » 18.09.2014, 09:34

Hallo TheFox,

erstmal herzlichen Glückwunsch :blume: von mir. Zu Deinen Organisationsfragen hat meine Vorrednerin schon viel Hilfreiches gesagt, aber ich möchte noch einmal bekräftigen, dass Du nicht von Dir erwarten darfst, in einem festgelegten Zeitraum abzuschließen. Das setzt unheimlich unter Druck und Du weißt nie, was der Tag mit Kindern so bringt (ich erleb´s grad am eigenen Leib- gestern gleich zwei! Kopfverletzungen in meiner Familie). Wichtig sind genaue Absprachen mit dem Vater, die dann nach Möglichkeit auch nicht von Deiner Seite gebrochen werden dürfen. Ich hatte dann oft den Drang, meinem Mann etwas aus der Hand zu nehmen, weil er eine andere Herangehensweise hatte (jetzt lasse ich die Finger hübsch bei mir :D ). Ansonsten habe ich mir einen Wochenplan erstellt, wie einen richtigen Stundenplan, und den direkt über dem Schreibtisch an die Wand geklebt. Hatte ich das Pensum geschafft, gab es Freizeit, wenn nicht, habe ich am Wochenende noch etwas gemacht oder spät abends. Das hat zumindest bei mir gut funktioniert und falls Du zuhause arbeitest musst Du lernen, die Ohren auf Durchzug zu schalten. Die Väter kriegen das auch super hin, wenn auch vielleicht nicht ganz so perfekt wie wir das immer wollen :) .

Ich wünsche Dir viel Glück und genieße Dein Baby erstmal richtig.
Würde mich freuen, wenn Du mal berichten könntest, wie Dein Alltag so klappt.

Liebe Grüße, Matilda

easterbunny
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Re: Endphase Promotion mit Baby - Tipps

Beitrag von easterbunny » 10.10.2014, 12:12

Hi,

bin auch ein promovierende Mami. :wink: Meine kleine Maus wird nächste Woche ein Jahr alt und geht seit Anfang September in die Kita. Ich bin jetzt seit dieser Woche wieder an meinem Institut und sehr gespannt, wie es laufen wird. :roll: In dem knappen Jahr Elternzeit habe ich sehr wenig für die Diss arbeiten können, da die Kleine schon sehr früh sehr wenig Schlaf tagsüber benötigte und außerdem ein absoluter "Brustjunkie" war. Schlafmangel und co. haben ihr übriges dazu getan, dass ich mich auch abends selten aufraffen/konzentrieren konnte. Mein Mann hatte auch 2 Monate Elternzeit, da ging ein bißchen was, aber mir fiel es sehr schwer, die Anwesenheit von Mann und Kind auszublenden und mich da nicht einzumischen. Vielleicht bin ich da ein bißchen zu gluckenhaft. :oops: Da die Finanzierung aber auch unterbrochen war und entsprechend verlängert wird, war das auch nicht so tragisch und mir tat dieser Abstand auch mal gut. (Mein DV hat in der Zeit auch nix von mir erwartet, aber ich wollte nicht so ganz rauskommen). Jetzt hab' ich theoretisch (solange krieg' ich Geld) noch ein Jahr und der Endspurt rückt näher und hat evtl. schon begonnen. :shock:

Bin erstmal voller Elan in meine erste Arbeitswoche gestartet und bin zur Zeit guter Dinge, dass ich das Alles gewuppt kriege, würde mich aber sehr über etwas Erfahrungsaustausch freuen. :)

So, jetzt ist meine kleiner Durchhänger (Hunger!! :lol: ) von grade auch überbrückt und meine Kollegen stehen in den Startlöchern für die Mensa.

Liebe Grüße, easterbunny

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