Koautorschaft vs Acknowledgment

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Koautorschaft vs Acknowledgment

Beitrag von Biocrystal » 18.08.2014, 16:04

Erst einmal Hallo im Forum!

Ich hätte eine Frage zur folgenden Situation:
Für einen Kollegen X habe ich Proben mit einer Technik vermessen, da im Labor quasi nur noch ich das Gerät ordentlich bedienen kann.
Außerdem soll ich jetzt noch die Datenauswertung vornehmen, die mit mehreren Programmen bewerkstelligt wird,
von denen ich eines selbst geschrieben hatte, und daher am Besten weiß, wie sie zu bedienen sind.
Zusätzlich habe ich noch ein paar Routinearbeiten mit einer anderen Technik für das Projekt durchgeführt.
Den gesamten Arbeitsaufwand, den ich bisher im Projekt hatte, würde ich auf 1 - 2 Arbeitswochen (mit Koordinationsaufwand, Chemikalien organisieren etc.) schätzen, es könnte aber natürlich noch mehr werden, wenn Messungen wiederholt werden müssen (recht wahrscheinlich).
Wäre hier eine Koautorschaft angemessen, da ich mit der Datenauswertung ja auch selbst anfangen muss, die reinen rohen Messdaten zu interpretieren oder fällt die geleistete Arbeit noch eher unter den Bereich Acknowledgment?
Ich will mich nicht mit Ellbogen auf die Autorenliste drängen, aber meine Arbeit aber auch nicht "unter Wert" verkaufen, da ich schon jetzt verdammt viel mit Projekten von anderen Leuten zu tun habe.
Wie schätzt ihr das ein, was hier "angemessen" wäre?

PS: Ich hatte für alle Methoden angeboten, eine Einführung zu geben bzw. meinen Quellcode sowie eine kompilierte Version auf einem anderen PC zur Verfügung zu stellen, sodass meine Mitarbeit nicht nötig wäre, wenn sich X entsprechend einarbeiten würde.

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Re: Koautorschaft vs Acknowledgment

Beitrag von flip » 18.08.2014, 16:13

Biocrystal hat geschrieben:Erst einmal Hallo im Forum!

Ich hätte eine Frage zur folgenden Situation:
Für einen Kollegen X habe ich Proben mit einer Technik vermessen, da im Labor quasi nur noch ich das Gerät ordentlich bedienen kann.
Außerdem soll ich jetzt noch die Datenauswertung vornehmen, die mit mehreren Programmen bewerkstelligt wird,
von denen ich eines selbst geschrieben hatte, und daher am Besten weiß, wie sie zu bedienen sind.
Zusätzlich habe ich noch ein paar Routinearbeiten mit einer anderen Technik für das Projekt durchgeführt.
Das geht eindeutig über "Acknowledgment" hinaus, da aktive Zuarbeitung.

Biocrystal
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Re: Koautorschaft vs Acknowledgment

Beitrag von Biocrystal » 18.08.2014, 16:27

Auch wenn mein Programm quasi schon separat publiziert wird und für diese Datensätze quasi nur als Teil integriert wird, mit dem ich selbst nichts mehr zu tun habe (hoffentlich :-) )?

flip
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Re: Koautorschaft vs Acknowledgment

Beitrag von flip » 18.08.2014, 17:29

Nun, es bleibt aktive Zuarbeitung?

Hermaion
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Re: Koautorschaft vs Acknowledgment

Beitrag von Hermaion » 21.08.2014, 09:52

Ich sehe das auch so, dass das weit über Acknowledgment hinaus geht.
Bei uns handhaben wir das mit Koautorenschaften so, dass bei Zuarbeit eine Koautorenschaft rausspringt, wobei die Koautoren dann auch in der Pflicht sind, am Text zu arbeiten. Acknowledgment siedeln wir bei so etwas wie Diskussionen zum Thema, die einen weitergebracht haben oder mal wichtige Chemikalien zur Verfügung gestellt haben. Aber gedankliche (was bei dir der Fall ist) gepaart mit physischer Arbeit und Zeit sehe ich als Koautorenschaft.

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