Doktorand als Vitamin B?

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Doktorand als Vitamin B?

Beitrag von evobio » 25.11.2013, 23:50

Hallo Liebe Leute

Ich habe mich vor ca. 10 Wochen auf eine ausgeschrieben PhD Stelle beworben. Vor 2 Wochen wurden dann meine Referenzpersonen um ein Schreiben gebeten. Ich hab seither nichts mehr gehört. Nun habe ich festgestellt, dass ich in der Forschungsgruppe des Profs 2 Leute kenne, die vom Prof betreut werden: ein Doktorand, der vor ca. 3 Jahren in einem Bachelor-Kurs der Betreuer meiner Gruppe war (er war damals Master Student), und eine Masterstudentin mit der ich vor einem Jahr ein Kurs besucht hatte (wir waren ein super Team).

Soll ich die beiden anfragen ob Sie ein Wort für mich beim Bewerbungsverfahren einlegen könnten oder ist das jetzt total unpassend und aufdringlich?

Danke schon mal für die Inputs!

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DoneXY
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Re: Doktorand als Vitamin B?

Beitrag von DoneXY » 26.11.2013, 09:56

evobio hat geschrieben:Ich habe mich vor ca. 10 Wochen auf eine ausgeschrieben PhD Stelle beworben. Vor 2 Wochen wurden dann meine Referenzpersonen um ein Schreiben gebeten. Ich hab seither nichts mehr gehört.
Immerhin hat es nur acht Wochen gedauert, bis der Prof/dieForschungsgruppe soweit war, ein Referenzschreiben anzufordern. Das ist schon High speed, wenn ich es mit dem Lehrstuhl vergleiche, an dem ich promoviert habe.

flip
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Re: Doktorand als Vitamin B?

Beitrag von flip » 26.11.2013, 11:27

Anschreibe kannst du sie mal - oder vorbeigehen. Aber ich vermute, sie werden nicht in den "Auswahlprozess" involviert sein.

evobio
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Re: Doktorand als Vitamin B?

Beitrag von evobio » 26.11.2013, 15:32

[quote="DoneXY"]
Immerhin hat es nur acht Wochen gedauert, bis der Prof/dieForschungsgruppe soweit war, ein Referenzschreiben anzufordern. Das ist schon High speed, wenn ich es mit dem Lehrstuhl vergleiche, an dem ich promoviert habe.[/quote]

Hahaha ja stimmt, gibt schlimmeres. Mir kommts vor wie Zeitlupe :D

Ich denke eben auch, dass die 2 Leute mir nicht gross helfen können, und falls sie den Prof darauf ansprechen den im schlimmsten Fall sogar nerven oder sonst was versauen könnten...

Also Fazit: lieber nicht? Wäre froh um noch ein paar andere Stimmen...

Danke schon mal

JohnWayne
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Re: Doktorand als Vitamin B?

Beitrag von JohnWayne » 26.11.2013, 15:49

Also ich würde glaube nicht versuchen Einfluss zu nehmen. Die Doktoranden werden bei soetwas eigentlich nicht miteinbezogen. Evt. fragt der Betreuer mal ganz beiläufig die Doktoranden ob sie den oder den kennen. Dann werden sie sicher so oder so positiv für dich Aussagen. Meiner Erfahrung nach haben aber Professoren eine gute Spührnase für die Bewerber. Im schlimmsten Fall bewirbt sich jemand, der alles schon kann und kennt was du noch lernen müsstest. Aber dann hättest du selbst mit ganz viel Vitamin B weniger Chancen. Also lass das Bewerbungsverfahren lieber seinem Lauf. Solange du die Bewerbung alles schön richtig gemacht hast, müsste das ja schon für dich sprechen.

Du kannst natürlich gern mit den Beiden kommunizieren und dich austauschen aber ich würde sie jeztt nicht versuchen zu manipulieren. Damit bringst du die Beiden nur in eine blöde Lage und im schlimmstne Fall geht es komplett nach hinten los nach dem Motto "da hats einer hintenrum versucht".

Also entspann dich, trink nen Tee und wir drücken dir die Daumen! ;)

evobio
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Re: Doktorand als Vitamin B?

Beitrag von evobio » 26.11.2013, 23:01

Danke fürs Daumendrücken. kann ich gut gebrauchen, da ich nicht genau ALLES schon gemacht habe was die wollen. hast mich überzeugt, ich widerstehe der Versuchung dieser Verzweiflungsaktion und bleibe locker.

:coffee:

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