Scanner-Pen (Stiftscanner): Erfahrungen?

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Anne123
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Scanner-Pen (Stiftscanner): Erfahrungen?

Beitrag von Anne123 » 02.12.2011, 15:44

Hallo zusammen,

ich überlege derzeit ernsthaft, mir einen "Scanner-Stift" zuzulegen, um das Erfassen von Zitaten zu beschleunigen. Habt Ihr Erfahrung mit solchen Stiftscannern? Bin im Netz auf "IRIS IRISPen Executive 6 (Link zu Amazon.de) " gestoßen, der recht gute Bewertungen hat. Dennoch halte ich Aussagen wie "funktioniert nur, wenn der Hintergrund nicht zu hell und nicht zu dunkel ist" für etwas...schwierig.

Was meint Ihr?

Gruß

Anne
Zuletzt geändert von Sebastian am 04.12.2011, 22:53, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Artikel verlinkt - hoffentlich auch exakt den Gemeinten...
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memodat
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Re: Scanner-Pen: Erfahrungen?

Beitrag von memodat » 04.12.2011, 01:56

hallo,
es kommt ganz auf deine anforderungen an. Ich lebe im ausland und promoviere an deutscher uni. ich habe eingangs eine große digitalsisierung und dann noch zwei im nachgang hinter mir. wenn es um massen an material geht solltets du das von dir genante produkt meiden! Eher einen ganzseitenscanner wie die von planon (bspw. der DocuPen X) das ist so ziemlich das beste was es portabel gibt. Vorteil: geht ohne kabel und hat auch per SD-einschub gut speicherplatz. Schonendes licht (also auch für archivalien) und weil gut verstaubar lässt es sich auch in der ein oder anderen bibo verwenden, die eigentlich keinen bock auf scannen hat (wie die nationalbibliotheken) ...

ich für meinen teil bin radikaler geworden... wir haben uns mit zwei weiteren doktoranden einen eigenen buchscanner für 300€ (+ einige arbeitstunden) gebaut (anlietung hier: http://www.diybookscanner.org/). Der steht in der gut ausgestatteten büchersatdt leipzig. über nacht darf man sich auch zeitschriftenbestände ausleihen ... in 10 Minuten hast du mit etwas übung ein 300+seitiges buch als pdf vorliegen (textrecognition inclusive) ... derzeit habe ich zirka 800 titel in meiner diss, die ich nahezu alle als Vollpuplikation als pdf vorliegen habe ... das ganze ist auch dann sehr fein, wenn man nochmal nach einer textpassage suchen muss und nur das schlagwort einfällt - einfach pdf-scannen >> fertig!

wie gesagt alles eine zeit-, kosten- und ausrichtungsfrage >> sollte man vor der DIss durchdacht haben ... du entscheidest natürlich was du brauchst. deffinitv ist das scannen aber die zukunft und der zettelkasten und 3 jahre archivarbeit eher etwas antiquiert .. man kann mit etwas glück das halbe archiv in der tasche tragen ;-)

Sebastian
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Re: Scanner-Pen: Erfahrungen?

Beitrag von Sebastian » 04.12.2011, 16:02

Die automatische Suche verlinkt es leider nicht, aber einige Erfahrungen stehen auch hier schon:
Erfahrungen mit dem Stiftscanner

Sebastian

Anne123
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Re: Scanner-Pen: Erfahrungen?

Beitrag von Anne123 » 04.12.2011, 17:10

Danke Euch!

@ memodat: Ich habe es ähnlich gemacht wie Du, da ich auch gute 10.000 km von D. entfernt promoviere. Das ein oder andere Buch besitze ich jedoch privat und möchte einfach nicht jedes Zitat abtippen. Andererseits erfasse ich das Gelesene auf die Art am besten.

Die bereits digitalisierten Bücher zu bearbeiten, nervt ein wenig. Ich mag und kann sie nicht am PC lesen, also geht es regelmäßig zum Ausdrucken in den Copy Shop. Liest Du alles am Bildschirm?

Gruß

Anne
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memodat
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Re: Scanner-Pen (Stiftscanner): Erfahrungen?

Beitrag von memodat » 08.12.2011, 17:50

ich habe so ein hauchdünnes lesegerät mit dem apfel drauf und damit geht es.. aber ich habe mich an das lesen am schirm gewöhnt, dort kann ich besser markieren, kommentieren und so weiter... war ne arge umstellung und eigentlich bin ich buchfan. (nur aus der distanzproblematik heraus habe ich die digitalisierungschiene gewählt...) ganz wichtig auch: ich denke das durchs lesen ohne bildschirm mehr hängen bleibt und man bei einer 100%igen promotion auf grundlage digitalisierter quellen schnell das gefühl des "im thema stehens" verliert. durch das haptische bleibt vielicht wirklich mehr hängen und das abschreiben ist auch ein orientierungseffekt... ob sich das bei mir jetzt noch rächen wird werde ich sehen .. ich bin erst im ersten jahr...

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Re: Scanner-Pen (Stiftscanner): Erfahrungen?

Beitrag von Anne123 » 08.12.2011, 21:36

@Memodat: Ja, das Haptische....:-) Ich befürchte auch, dass ich dann zwar effizienter arbeite, aber den Stoff nicht wirklich verinnerliche. Muss mal sehen...
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