Dissertation: Danksagung ohne Doktorvater?

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Dissertation: Danksagung ohne Doktorvater?

Beitrag von Kwyjibo » 23.10.2015, 11:49

Hallo zusammen,

ich denke alle hier hatten mal ihre Hochs und Tiefs in der Betreuung durch den DV. Meine Betreuung war leider eher von einem Dauertief geprägt. Mein DV hat nichts zu meiner Arbeit beigetragen und hat weder fachlich noch emotional unterstützt. Sogar meine Stelle habe ich selbst geschaffen.

Jetzt, da ich meine Ergebnisse in der Dissertation zusammenfasse muss ich mir auch schön langsam Gedanken über die Danksagung machen. Ich stelle mir gerade die Frage, wie ich damit umgehen soll, dass ich in der Danksagung natürlich auch meinen DV erwähnen sollte/muss.

Ihn gar nicht zu erwähnen geht natürlich nicht. Von meinem Bauchgefühl her möchte ich aber am liebsten in triefenden Sarkasmus oder den Stil eines Arbeitzeugnisses abgleiten: er war stets bemüht :lol:

Meine Frage an euch: Wie war die Situation bei euch? Wie seid ihr damit umgegangen oder wie geht ihr damit um?

VG
Kwyjibo
Zuletzt geändert von Sebastian am 25.10.2015, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Betreff für die Suchfunktion ergänzt.

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Meggy
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Re: Danksagung ohne DV?

Beitrag von Meggy » 23.10.2015, 11:51

Ich denke, Sarkasmus (so gut ich das Bauchgefühl verstehen kann) ist hier nicht an der richtigen Stelle. Bring das "ordentlich" hinter Dich, schreib 1-2 neutrale Worte und gut ist. Vielen Dank für die Bereitstellung meines Themas. Oder so

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Re: Danksagung ohne DV?

Beitrag von Aguti » 23.10.2015, 11:54

Sehe ich das richtig, dass du noch am Schreiben bist und gar nicht eingereicht hast? In die Einreichungsversion kommt ohnehin keine Danksagung, das ist eine Sache für die spätere Veröffentlichung. Daher brauchst du dir jetzt keinen Kopf um diesen Punkt zu machen. Beschäftige dich damit, wenn es so weit ist. Den DV ganz wegzulassen wäre ein arger Affront, aber viele Leute, die keine tolle Betreuung hatten, halten die Sache dann eher schlicht, z.B. "DV danke ich für die Übernahme der Betreuung". Sarkasmus ist meiner Meinung nach in diesem Kontext unangebracht. Bedenke: Eine Veröffentlichung kannst du ja nicht zurücknehmen. Aber wie gesagt: Jetzt reich erst mal ein und mach die Verteidigung.
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Re: Danksagung ohne DV?

Beitrag von Eva » 23.10.2015, 11:55

Ich hatte Ärger mit dem Zweitgutachter und habe den tatsächlich in der Danksagung nicht erwähnt. Darauf hat doch keiner Anspruch! Wo nichts zu danken ist, wird auch nicht gedankt. Mein Doktorvater hat sich am Ende schäbig verhalten, dem habe ich für das gedankt, was vorher gut war. Vielleicht gibt es bei dir ja auch etwas, und sei es noch so winzig, für das du dich aufrichtig und ohne dich zu verstellen danken kannst? Dass dann ggf kein Dank für gute Betreuung o.ä. steht, ist zwischen den Zeilen ja ansonsten Aussage genug.

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Re: Danksagung ohne DV?

Beitrag von DoneXY » 23.10.2015, 15:48

Ich habe auf alle Danksagungen verzichtet, da ich auf keinem Fall ein freundliches Wort über meinen DV verlieren wollte. Hat leider dazu geführt, dass ich dem Zweitgutachter nur persönl. gedankt habe.

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Re: Dissertation: Danksagung ohne Doktorvater?

Beitrag von Lucy » 29.10.2015, 14:17

Mir ging es wie DoneXY. Ich habe überhaupt keine Danksagung veröffentlicht, allen Kollegen, die wirklich hilfreich waren, habe ich ja schon in den Fußnoten gedankt. Ansonsten mündlich.

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Re: Dissertation: Danksagung ohne Doktorvater?

Beitrag von flip » 30.10.2015, 13:36

Ja, ich habe den Sinn von Danksagungen sowieso nie verstanden. :?
Einfach weglassen und Problem gelöst. ;) Ich wäre noch nicht mal auf die Idee gekomme, so etwas zu verfassen. Und ich habe ein recht gutes Verhältnis zu meinem Betreuer.

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