An zwei Universitäten WiMi

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An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von firesea » 06.10.2015, 19:02

Hallo,

ich wollte mal nachfragen, ob ihr jmd. kennt, der an zwei Universitätn gleichzeitig angestellt ist.
Zurzeit habe ich eine WiMi-Stelle an Uni A (50%, 4 SWS-Lehre, 2Tage/Woche während Semester, 1Tag/vorlesungsfreie Zeit). An einer weiteren Uni B wird mir nun eine weitere 50% Stelle (2 SWS-Lehre, 2Tage/Woche während Semester, 1Tag/vorlesungsfreie Zeit) angeboten. Meine Promotion ist stark empirisch (quantitativ und qualitativ) und ich komme auch gut voran, d.h. die Datenerhebung ist im April abgeschlossen. Ist die zweite Stelle neben der 1. machbar? Ich würde gerne wieder 100% arbeiten und auch in die Sozialversicherung einzahlen.

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flip
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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von flip » 06.10.2015, 20:07

Kenne zwei Leute die das machen.

Die Antwort auf die Frage, ob das machbar ist, solltest du eigenlich kennen. Pauschal ist 2*50=100. ;)

firesea
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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von firesea » 06.10.2015, 20:52

Hallo flip, danke für die Antwort. Ich kenne nämlich niemanden der das macht, da eigentlich 2*50%=200 sind ;) und selten 100. Daher die Frage ob das neben der Promotion machbar ist. Aber wenn man 40% Diss-Zeit und 60% Lehre rechnet sollte das machbar sein.

Funktioniert das be deinen beiden Leuten gut?

flip
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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von flip » 06.10.2015, 22:07

Ehm, joa. Das funktioniert. Aber es kommt natürlich sehr stark darauf an, wie du in die Lehre eingespannt bist und wie die Forschung läuft.
Un du promovierst ja nicht an beiden Lehrstühlen. ;) Vielleicht kannst du ja bei der Anwesenheit ein wenig "sparen" und dich auf ein Büro konzentrieren.
Du hast doch schon Erfahrung, dank deiner 4SWS Stelle, also solltest du das gut einschätzen können?

firesea
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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von firesea » 08.10.2015, 08:42

Da hast du recht. Da ich an beiden Universitäten ähnliche Lehrveranstaltungen anbiete ist die Vorbereitungszeit geringer (bzw. ein Jahr habe ich die ja jetzt auch schon durchgeführt und geplant) d.h. die Konzepte etc. stehen.
Bei der Promotion geht es ganz gut voran mit der Datenerhebung.

Einzig das ich nun zwei "Chefs" habe kann schwierig werden, wobei ich mich mit beiden gut verstehe.
Da es zwei unterschiedliche Unis sind in zwei Bundesländern geht das mit dem Bürozeiten sparen eher weniger.

Danke für deine Impulse!

flip
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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von flip » 08.10.2015, 11:54

Weiß denn der eine Chef von dem anderen? Ich vermute einmal, du wirst deine Forschung primär an der alten Uni fortführen wollen?

Wenn die Veranstaltungen sich ähneln, ist das ja schon die halbe Miete. Also das sollte ohne Problem möglich sein. DIe Frage ist halt, inwiefern dich dein zweiter, neuer Chef, mit einspannen möchte. Vielleicht redet ihr einmal darüber? Wenn die Diss mmulativ abläuft, könnte man die Papiere splitten. Das wäre wiederum Vorteil.

firesea
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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von firesea » 08.10.2015, 14:48

Der eine ist Erst- und der andere Zweitgutachter. Und sie haben sich auch schon einmal getroffen. Es steht nur die Sorge im Raum, dass ich dann etwas länger für die Dissertation brauche. Aber bei 100% Verdienst macht mir ein Jahr länger auch nicht sonderlich viel aus...

Die Forschung wird primär an der alten Uni fortgesetzt (dafür wurden auch Drittmittel etc. eingeworben). Leider kann man in den Geisteswissenschaften nicht kummulativ promovieren bzw. an den Universitäten.

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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von Natika » 14.10.2015, 18:38

Dass der eine Chef der Erstgutachter und der andere der Zweit-Gutachter ist, halte ich für einen wichtigen Pluspunkt für das Promotionsverfahren. Vielleicht noch entscheidender als die Kohle und die Sozialversicherung.

Ich kenne nur jmd., der eine halbe und zus. eine 25% Stelle im Rahmen eines Forschungsprojektes macht und das an zwei verschiedenen Lehrstühlen an einem Institut. Ein Chef ist DV. Arbeit läuft, aber Diss kommt nur schleppend voran. Ist aber - genau wie ich - Geisteswissenschaftler und arbeitet nicht empirisch. Möglicherweise dauert das Schreiben bei uns länger und die Arbeitsphasen lassen sich nicht gut 'zerkleinern'. Ist aber nur eine Vermutung.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung! Natika.

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Re: An zwei Universitäten WiMi

Beitrag von Natika » 14.10.2015, 18:44

Edit: Sehe gerade, dass du auch Geiwie bist ;) und empirisch mit einem Mix aus qualitativer und quantitativer Analyse arbeitest :blume: Beziehe also alles in meiner Antwort auf nicht-empirische Geisteswissenschaften.
N.

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