Arbeitszeugnis: geschickte "Berufsbezeichnung" nach Abbruch?

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Arbeitszeugnis: geschickte "Berufsbezeichnung" nach Abbruch?

Beitrag von euler » 13.08.2015, 16:51

Hallo zusammen,

ich bin noch in einer Firma als Doktorand angestellt, habe mich aber entschlossen, die Promotion nicht weiter zu verfolgen und das Arbeitsverhältnis folglich zu kündigen. Einen ersten Entwurf des Arbeitszeugnisses, das mir zusteht, soll ich nun selbst formulieren.

Da mich das Arbeitszeugnis höchstwahrscheinlich noch bei einigen weiteren Bewerbungen begleiten wird, halte ich es für ungünstig, die Stellenbezeichnung "Doktorand" anzugeben. Damit würde ich vermutlich immer als "Abbrecher" negativ auffallen. Habt ihr eine Idee, welche Stellenbezeichnung ich alternativ verwenden könnte? "Wissenschaftlicher Mitarbeiter" oder etwas in der Art "Forschungsingenieur" könnte so halbwegs passen.

Hintergrund: die Promotionsabsicht war im ingenieurswissenschaftlichen Bereich angesiedelt. Die Firma entwickelt unter anderem Halbleiter-Schaltungen ("Computerchips"). Ich hatte die Arbeitszeit komplett für die Promotion zur Verfügung, ohne in Projekte des täglichen Geschäfts eingebunden zu sein.

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algol
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Re: Arbeitszeugnis: geschickte "Berufsbezeichnung" nach Abbr

Beitrag von algol » 13.08.2015, 17:15

XY war vom ... bis ... als Entwicklungsingenieur beschäftigt.

oder alternativ falls Dein Ingenieurwesen was Spezielles hat: als Agraringenieur, ...

Doc-Wolfi
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Re: Arbeitszeugnis: geschickte "Berufsbezeichnung" nach Abbr

Beitrag von Doc-Wolfi » 15.08.2015, 21:33

Je nachdem, was Du tatsächlich gemacht hast? Man wird im Bewerbungsgespräch ja als nächstes fragen, was Du da getan hast, und das solte dann auch zur Berufsbezeichnung passen.
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euler
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Re: Arbeitszeugnis: geschickte "Berufsbezeichnung" nach Abbr

Beitrag von euler » 25.08.2015, 11:09

Dankeschön, "Entwicklungsingenieur" passt schon ganz gut.

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