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SeriousWriting
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Beitrag von SeriousWriting » 20.07.2015, 12:08

Hallo Leute,

ich habe ein kleines Problem, weiß aber auch nicht direkt an wen ich mich wenden kann. Ich schildere mal die Situation und mal sehen was ihr mir raten könnt.

Ich promoviere im Fach Medizin. Ich habe mich mit meinem Doktorvater in der Phase der Findung der Doktorarbeit sehr gut verstanden. Wir haben uns gemeinsam auch privat getroffen und hatten echt guten Kontakt.

Als wir ein Thema für die Dissertation gefunden haben und ich anfing zu recherchieren, kam es dazu, dass ich ihn mal kontaktierte via wapp, und er meinte zu mir, wie ich ihn denn kontaktieren könne. Das sei eine Dreistigkeit. Davor hatten wir auch Kontakt via Wapp. Was diesen "Zorn" geradezu ausgelöst hat weiß ich nicht.
Seit dem Tag ist alles anders: Er sagte mir bei einem Treffen, er habe keine Zeit mehr für mich. Bei der Planung klang das aber noch anders, da hatte er richtig Interesse daran, dass wir eine gute Thematik finden. Ich entschuldigte mich und fragte ob jetzt alles gut sei, ist es aber nicht, auch wenn er das Gegenteil behauptet.
Er behandelt mich in den Mails respektlos und hält sich nicht an formale Normen beim anschreiben. Der Prof. der das ganze leitet weiß davon nichts. Ich will ihn aber auch nicht verpetzen und ihn schlecht vor seinem Arbeitgeber darstehen lassen.

Wenn es jetzt zu den Patientengesprächen kommt, weiß ich nicht wie ich jeden Tag so eine Situation aushalten soll.

Möglicherweise habe ich auch meine Betrag dazu geleistet indem ich mit ihm Diskutiert habe über die Konzepte der Dissertation. Möglicherweise war ich da nicht sehr sanft, sondern eher bestimmend. Aber ich muss wirklich 90% der Dissertation alleine machen. Er meckert nur rum, und meint wie er es tun würde. Aber geholfen hat er mir nicht wirklich.

Leider erwartet meine Doktorvater von mir, dass er auch noch Erstautor wird bei dem Artikel den wir veröffentlichen wollen. In dem Punkt sehe ich es so, dass er das gerne sein kann, wenn er mich normal behandeln würde. Gesagt habe ich ihm davon jedoch (noch?) nichts. Es hört sich wie eine Drohung an wenn ich sowas ausspreche. " Entweder du behandelst mich ab jetzt korrekt oder du kannst dir die Erstautorenschaft abschminken."

Mir persönlich macht die Situation eher zu schaffen: Schlaflose Nächte, Grübeln vorm Einschlafen, ganzen Tag Bauchschmerzen und ein Gefühl der Übelkeit sobald ich nur an ihn denke.

Was würdet ihr mir raten? Soll ich weitermachen? Soll ich abbrechen? Ich versuche noch ein Gespräch zu suchen, wo wir vielleicht klare Regeln der Kommunikation festlegen.
Meine Freunde raten mir immer mach weiter, denn die Dissertation eröffnet mir den Weg in meinen Traumberuf. Aber die promovieren nicht, wissen nicht wie es sich anfühlt unter einem Doktorvater zu promovieren.
Wir sind nun soweit, dass wir den Ethikantrag einreichen. Vom Aufwand habe ich Schätzungsweise 150h bis jetzt investiert und um die 150€ für Programme und und und...

Ist eine echt doofe Situation. Professionelle Hilfe von seiten einer Uni gibt es (noch) nicht, da der Prof. noch nicht umhabilitiert ist.

Über Ratschläge und Tipps zu solchen Situationen würde ich mich sehr freuen.

Beste Grüße

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Doc-Wolfi
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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von Doc-Wolfi » 22.07.2015, 19:00

Oh, oh, private Treffen zu zweit? Sind da vielleicht falsche Signale gesendet worden?

SeriousWriting
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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von SeriousWriting » 22.07.2015, 19:58

Hallo Doc-wolfi,

Danke, dass du mir antwortest.

Was meinst du genau mit falsche Signale? Wir hatten ein echt gutes Verhältnis. Das ist nun in die Brüche gegangen und es ist ein halt nicht neutrales Verhältnis sondern ablehnendes.

Jetzt sollte ich ein Dokument, dass seine Referenzen, seine wissenschaftlichen Leistungen ausfüllt bearbeiten und im Gegenzug wurde ich angemeckert, dass ich es nicht korrekt gemacht habe. Ich habe mit dem Programm Papers richtig zitiert und er wirft mir "Copy und Paste" vor. Ich arbeite nicht wissenschaftlich und das dass so nicht ginge.

Meine Antwort war die, dass ich es nicht besser weis im Moment und ich nach bestem Gewissen und Wissen es ausgefüllt habe. Und es ist völlig ausreichend für die Ethikkommission was dort zur Zeit steht. Ein klärendes Gespräch habe ich auch vorgeschlagen. Bis jetzt habe ich aber keine Antwort erhalten...Aber eingentlich hätt ich schreiben sollen: Machs doch selber. Das ist dein Teil über dich und du beauftragst mich. Seinen Lebenslauf musste ich auch schreiben. Weiß nicht, finde es eher unverschämt seinem Doktoranden das in Auftrag zu geben.

Ich habe zum einen das Gefühl, er will mich loswerden und den von mir ausgefüllten Ethikantrag selber einreichen und mich dann raushauen. Denn einen Doktorandenvertrag habe ich bis heute nicht.
Zum anderen fordert er herraus dass ich es beende. Seine Art und Weise...ich habe da manchmal das Gefühl, dass er das vielleicht erzwingen will. Rechtlich gesehen stehe ich natürlich ohne Rechte da. Was mich wirklich ärgert.
Ich bin auch schon so weit, dass ich den Fehler bei mir suche. War ich am Anfang zu nett, habe ich die Grenze zwischen uns zu schnell durchbrochen? Das kommt bei mir ganz schnell vor und wird auch nahezu immer vom Gegenüber angenommen. Als wir zusammen gearbeitet haben, waren wir wie ein Dreamteam...

Ab Freitag sind Semesterferien und muss dann mal sehen wie es weitergeht. Ich bin schon 30 Jahre alt und in der Medizin ist das nicht so schlimm, jedoch geht die Zeit verloren...

Beste Grüße und auch danke an alle die meinen Text gelesen haben.

histosowi
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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von histosowi » 22.07.2015, 20:35

Hallo Serious Writing,
bist du weiblich? Dann ist ziemlich klar, was da passiert ist... :?
Viele Grüße, Histosowi

Caitlin
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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von Caitlin » 22.07.2015, 20:38

Hallo SeriousWriting,
Ich habe lange überlegt, ob ich antworten soll, zumal ich mich mit dem Promotionsprozedere in der Medizin nicht auskenne.
Alles in allem klingen deine Beschreibungen so, als hätten dein Doktorvater und du ein aus welchen Gründen auch immer so persönliches Verhältnis aufgebaut, das es euch erschwert oder sogar unmöglich macht, miteinander zielführend zu arbeiten. (Du schreibst ja von "Zorn" und "anmeckern" von seiner Seite, auf deiner Seite von schlaflosen Nächten und Bauchschmerzen... Ohne dir zu nahe treten zu wollen, nur der Klarheit wegen: Sind da von einer Seite romantische Gefühle im Spiel? Wäre ja nicht verwerflich, aber da müsste man dann natürlich anders herangehen.)
Ich weiß nicht, ob zwischen euch irgendeine Situation vorgefallen ist, die euer Verhältnis so zerrüttet hat oder nicht - aus deinen Beschreibungen klingt es so, als hätte dein DV sich quasi aus dem Nichts völlig gewandelt von "sehr interessiert" zu "loswerden wollen".
Mir ist noch einiges zu eurer Situation unklar. Was ist Wapp? In welcher Sache hast du ihn kontaktiert - in einer beruflichen (dann wäre vielleicht eine Mail wirklich besser gewesen) oder in einer privaten? Hat er keine Zeit mehr für dich als Doktorandin oder als persönlich? Was hat das alles mit dem Paper zu tun?
Da ihr Paper zusammen schreibt und du für den Antrag Sachen für ihn erledigst, gehe ich davon aus, dass du an seinem Lehrstuhl arbeitest? Sehe ich es richtig, dass du noch nicht als Doktorandin zugelassen und/oder eingeschrieben bist? Wie viel Zeit hast du denn schon investiert? Ein klärendes Gespräch wäre natürlich das beste. Vielleicht kannst du einen Termin mit ihm ausmachen und das mal ansprechen, was ihr voneinander erwartet, wie die künftige Zusammenarbeit aussehen soll und wie das mit der Betreuungsvereinbarung ist?
Drücke dir jedenfalls die Daumen, dass du die Situation mit ihm zu deiner Zufriedenheit klären kannst. :blume:

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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von Koenigsportal » 22.07.2015, 21:02

Doc-Wolfi hat geschrieben:Oh, oh, private Treffen zu zweit? Sind da vielleicht falsche Signale gesendet worden?
Das war auch mein spontaner Gedanke. Könnte er sich mehr versprochen haben, als eine rein berufliche Beziehung?
Ein anderer Gedanke: Der Mann hat irgendwas zu verbergen und scheut deshalb den Kontakt bzw. dass ihm jemand privat näher kommt. Oder der private Kontakt ging intensiv von Dir aus und er fand's vielleicht auch ganz nett, im Grunde aber ist es nicht so sein Ding, und jetzt weiß er nicht, wie er da anders 'rauskommen soll als mit Unfreundlichkeit. (Du weißt, Wissenschaftler sind oft nicht sehr geübt im Zwischenmenschlichen :wink: )

Arbeitest Du z.Z. ohne Bezahlung/Stipendium für ihn?
"Do what you can, with what you've got, where you are." (Th. Roosevelt)

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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von SeriousWriting » 22.07.2015, 22:48

Hallo Leute,

Danke erstmal, dass ihr mir so rege antwortet.

Ich bin männlich. Weder er noch ich hegen romatische Gefühle für einander. Der DV ist fest in weiblichen Händen - wie es da läuft weiß ich nicht.

Ich arbeite zur Zeit ohne Bezahlung und ohne Stipendium für ihn. Ich bin ganz normaler Student, keine wissenschaftlicher Mitarbeiter oder ähnliches.
Die Vermutung von Koenigsportal, dass der DV es doch okay am Anfang fand, es aber im nachhinein bereut, dass der Kontakt so intensiv geworden ist, kann ich verstehen. Vielleicht ist auch seine Freundin eifersüchtig oder ähnliches. Herausfinden werde ich es wohl nie. Zwischenmenschlich ist er erstmal Arzt und dann Wissenschaftler. Also bringt er auch die Eigenschaften eines Arztes mit. Zu seinen Patienten war er nie so, und wird es wohl hoffentlich nie sein.

Ich hege großen Respekt für seine Person und seine Handlungen. Er ist ein lustiger Mensch und wir haben viel gemeinsam. Gleiche Mentalität z.B. oder gleiche Arbeitseinstellung z.B. .
Ich hege weder romantische noch körperliche Gefühle für ihn. Das ist aber ein gerechtfertigte Frage! Finde ich gut, dass du sie stellst.
Wapp = Whats App: eine andere Art der Kommunikation wie SMS nur auf Internetbasis. Er hat keine Zeit privater Natur, und er hat auch keine Zeit mehr bei der Doktorarbeit. Ich weiß, dass er sehr früh immer nach Hause geht. Dass er recht viel Zeit hat in der Woche. Aber er hat mit ausdrücklich gesagt, dass er keine Zeit mehr hat. Auf die Frage, weshalb, meinte er nur in einem etwas pazigeren Ton: Das spielt keine Rolle warum ich keine Zeit habe. Für mich damals ein tiefer Schlag in die Magengrube. War echt sauer und enttäuscht als er mir das ins Gesicht sagte.

Die Doktorarbeit wird einmal ganz normal Biografisch und einmal als Paper veröffentlicht. In der Medizin ist es so, dass wenn man eine Professur anstrebt, dass man da bei einigen Artikeln den Erstautor haben muss, bzw. an letzterer Stelle stehen sollte. Von Anfang an, ging es meist auch nur darum, dass er Erstautor ist. Ich fand das ein wenig doof, dass es ihm nur darum ging. Auf Rücksprache mit der Uni an der ich wohl promovieren werde, meinte ich zu ihm, ich bekomme nur die bessere Note für die Dissertation wenn ich Erstautor sei. Und möglicherweise liegt hier auch der Hase begraben. Er weiß, dass er vielleicht nicht Erstautor werden kann und ist deswegen mies drauf. Aber die Ablehnung hatte bereits vorher begonnen. Hey man, er kann noch letzter Autor werden. Das gilt genauso...

Eine Betreuungsvereinbarung sollte das nächste sein, dass ich anstrebe. Nach der Klausurphase werde ich das Gespräch suchen. Danke für deinen guten Input hierbei Caitlin!
Ich arbeite nicht am Lehrstuhl, ich bin auch nicht "offiziell" per Vertrag als Doktorand eingeschrieben. Es ist eigentlich mehr ein wissenschaftliches Intermezzo. Wenn der Professor seine Habilitation hat, werde ich offiziell Doktorand der Universität.Das Verfahren zur Umhabilitation läuft zur Zeit noch. Aber der Professor und der Leiter der Studie (mein DV) sehen mich als Doktoranden.

Investiert habe ich 150h und um die 150 € schätze ich. Und auch viel Nerven und schlaflose Nächte.

Alles hinzuschmeißen fällt mir auch so schwer, weil ich den Professor mag. Und er mag auch mich. Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich willkommen sei und dass ich mich jederzeit bei Ihm melden kann. Die Zusammenarbeit war immer sehr gut.
Ein andere Grund könnte sein, dass es eine wundervolle Arbeitsstelle ist. Die Leute sind cool und man darf viel selber machen. Aber wenn das Verhältniss wiederum mit meinem DV so schlecht ist und er mein zukünftiger Kollege ist, ist es nicht möglich sich aus dem Weg zu gehen. So groß ist das Team wiederum auch nicht.

Als der DV und ich zusammen gearbeitet hatten, waren wir das Dreamteam. Irgendwie Schade, dass es zerbrochen ist. Ich werde versuchen das Gespräch zu suchen und rauszufinden was los ist.

Die schlechteste Karte, die ich spielen kann ist alles hinzuwerfen. Jedoch will ich nicht kampflos untergehen.

Alles ein wenig verstrickt...

Danke an alle für den Input.

Beste Grüße

flip
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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von flip » 22.07.2015, 23:24

Also, mal abgesehen davon dass du dir permanent widersprichst was das Verhältnis zwischen euch angeht,
sprichst du nicht von einem Prof, sonderm einem Post-Doc, kann das sein?

Du hast den Bogen anfangs ziemlich überspannt. Teils, weil du nicht deinem Betreuer mit dem nötigen Respekt gegenüber getreten bist, teils weil du etwas einforderst, was dir evtl. nicht zusteht. Stichwort Erstautor, (wenn du nicht alleine das Thema findest). Ich halte mich aber bei Medizin zurück. Ich durchblicke dieses System dort überhaupt nicht. Ich vermute, du bist auch erst irgendwo mitten in deinem Studium und daher vielleicht etwas zu leichtsinnig an die Sache herangegangen. Da du in keinem Arbeits- oder Betreuungsverhältnis stehst, sollte es aber ein leichtes sein, einfach einen anderen Betreuer zu gewinnen?

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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von SeriousWriting » 22.07.2015, 23:42

Hallo flip,

Ja es ist ein zwiespältiges Verhältnis. Denn es das Verhältnis war gut und ist jetzt schlecht. Ich erhoffe mir, dass es vllt wie früher wird...

Ich weiß nicht genau was ein Post-doc ist: aber das Verhältnis ist so: Professor leitet die Abteilung, DV ist nur Mitarbeiter dieser Abteilung und ich bin Doktorand bei dem Prof. Er ist mein Betreuer. Ein wechsel des Betreuers ist nicht möglich, da er der einzige ist, der dort forscht.

Erstautor habe ich nicht in Anspruch genommen. Ich habe ihm sogar gesagt ich gebe den Erstautor ab, wenn er ein gutes Wort beim Prof für mich einlegt oder ähnliches. MIr hätte gereicht wenn er nett gewesen wäre.

Ich bin fast fertig mit dem Studium. Es fehlt halt das Praktische Jahr noch. Dort arbeitet man schon mit Patienten und trägt nahezu die gleiche Verantwortung wie ein Arzt. Ich bin so gesehen schon nahezu am Ende des Studiums.
Das Thema der Doktorarbeit habe ich ausgegraben. Ich habe es erstellt und ich habe es dem Professor und ihm vorgeschlagen. Beide waren davon begeistert. Ich habe auch den ganzen Rest gemacht. Mich um eine Ethikkommission gekümmert und um den Ethikantrag fertig gemacht. Korrektur gelesen wurde aber alles von dem wissenschaftlichem Leiter.

Im nachhinein ist es ein einfaches zu sagen, der Bogen ist überspannt und ich hatte nicht den nötigen Respekt gehabt. Sicherlich ist das auch teilweise so. z.B. gab es momente wo ich meine Meinung zu gewissen Themen kund getan habe. Es waren aber nie inhaltlicher Natur sondern meist organisatorischer.

flip
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Re: Weitermachen oder aufgeben

Beitrag von flip » 23.07.2015, 11:45

Puh, ich liebe ja solche Konstellationen.

Also Post-Doc heißt, dass der Mitarbeiter eben Mitarbeiter ist und kein Prof. Typischerweise promoviert (daher Post-DOC) und idealerweise auf dem Weg zu einer Habiliation (also ein angehender Professor).
Da dieser "Mitarbeiter" dir theoretisch in keiner Art und Weise weisungsbefugt ist, was die Promotion angeht, kannst du ihn auch übergehen und dich einmal mit dem Professor zusammensetzen.

Praktisch sieht das Ganze natürlich anders aus. Also nicht zu empfehlen. ;)
Ich vermute einmal, es ist irgendwas vorgefallen, dass ihn dermaßen gekränkt hat, dass er jetzt so "trotzig" reagiert. Was das genau war, kann dir hier aber keiner sagen. Wenn er aber schon direkt alles abblockt, dann wird es mit der Diss hinterher schwierig bis unmöglich.

Von Veröffentlichungen brauchen wir erst garnicht anfangen. Da ist die Teamarbeit sehr wichtig, daher sehe ich schwarz, wenn einer abblockt.

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