Stipendium: Lohnt sich das? (SoWi)

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Re: Stipendium: Lohnt sich das? (SoWi)

Beitrag von ile » 08.05.2015, 12:49

Hallo flip!

Ja, ich gebe Dir recht: Gerade 25%-Stellen als WiMi sind vermutlich kaum zu realisieren. Ich dachte da vielmehr an Drittmittelgeber; bei der DFG etwa kann man bewilligte Gelder ja umverteilen. Damit hat dann die Uni-Verwaltung erst einmal nichts zu tun. Aber genau kenne ich mich da natürlich nicht aus.
Allerdings sind WHK-Stellen mit 10 Std./Wo. zumindest in den Geisteswissenschaften sehr üblich und ich selbst hatte Verträge mit 5,5 Std./Wo., 9 Std./Wo. oder 10 Std./Wo. und war mind. bei 9 Std./Wo. darüber auch krankenversichert..
Dass es nicht einfach ist, eine Stelle zu ergattern, ist natürlich auch leider klar..
Während ich darüber hinaus finde, dass kleine WHK-Stellen legitim sind, ist gerade die Frage nach dem Sinn einer 25%-Stelle als WiMi m. E. berechtigt.. Ich kenne kein Beispiel. Aber man spricht ja nicht umsonst vom "Uni-Prekariat"...

Schöne Grüße!

Janne
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Re: Stipendium: Lohnt sich das? (SoWi)

Beitrag von Janne » 05.11.2015, 12:08

Die 25 % Stellen haben durchaus einen Vorteil: Wenn man nämlich, wie Traudel schon schrieb, nicht im Nirwana verloren gehen will und eine Anbindung haben möchte, und wenn man zusätzlich noch ein Promotionsstipendium bekommt. Dann wird nämlich die Krankenversicherung über die Stelle abgedeckt und das spart mal eben 200 Euro im Portemonnaie. Promotionsstipendien sind ja nun auch nicht üppig. Ich hatte, abzüglich der KV, 900 Euro raus, und das in einer recht teuren Großstadt.

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