Bewerben in der freien Wirtschaft... nur wo?

Irgendwann ist jeder fertig. Und dann darf er sich hier austoben :-)
smoke
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Re: Bewerben in der freien Wirtschaft... nur wo?

Beitrag von smoke » 01.07.2019, 12:20

Dann sollten die die Stellen auch ausschreiben :mrgreen:

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trustmeIamajedi
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Re: Bewerben in der freien Wirtschaft... nur wo?

Beitrag von trustmeIamajedi » 03.07.2019, 14:50

Ich würde wahrscheinlich auf Fachmessen und -tagungen nach Kollegen mit der gleichen Spezialisierung und Denkweise Ausschau halten. Diese kann man dann nebenbei nach Möglichkeiten und offenen Positionen fragen.

Des Weiteren kannst Du auch gern mal 2-3 Schlagworte nennen, die deine Spezialisierung genauer beschreiben. Vielleicht hat ja der eine oder andere Forumsteilnehmer einen Tipp für dich.

flip
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Re: Bewerben in der freien Wirtschaft... nur wo?

Beitrag von flip » 03.07.2019, 19:28

smoke hat geschrieben:
01.07.2019, 12:08
H

Also für Arrogant oder Weltfremd halte ich mich jetzt wirklich nicht. Mir ist schon klar, was ein unpromovierter Ingenieur macht und damit wäre ich erst mal zufrieden! Es gibt aber auch Ingenieursstellen, die nicht so wirklich herausfordernd sind. Das ist keine Arroganz, sondern eine Tatsache. Es ging mir nur darum, dass ich bei einer Bewerbung (ja, ich habe mich sogar auf so eine Stelle beworben) gesagt bekommen habe, dass ich doch dafür überqualifiziert und zu teuer wäre (Es wäre Bachelor-Niveau). Konkret ging es dabei um eine Konstrukteursstelle mit der Erstellung und Pflege von Stücklisten und Zeichnungsableitung. Also werft mir bitte keine Arroganz vor, wenn ich (auch) nach interessanten Stellen suche und mir von Firmen meine obigen Argumente anhören darf.

Nochmals Danke!
Kollega, du musst erstmal von deinem Elfenbein-Ross absteigen.
Deine Posts lassen sich sinngemäß zusammenfassen:

"Hilfe, ich muss die Uni verlassen, habe nichts Praxisrelevantes erforscht (geschweige denn Kontakte), suche was mit Herausforderung (aber bitte keine Dienstleister), wo soll ich nun hin?!"

In der Wirtschaft wartet niemand auf dich. Noch einmal: niemand wartet auf dich. Wenn du keine Bewerbungen schreibst und somit auch keine Optionen hast, dann wirst du auch nicht weiter kommen. Also Attacke. Niemand kann hier wissen, was dich interessiert. Und egal, ob du dich bei einer Beratung oder einem Dienstleister bewirbst, es wird immer die Frage nach dem "Warum?" kommen. Ich schlage vor dass du, anstatt immer wieder um Hilfe zu bitten, in dich gehst und mal überlegst, was denn ein sinnvoller Weg für dich wäre.

donkeydoeshisphd
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Re: Bewerben in der freien Wirtschaft... nur wo?

Beitrag von donkeydoeshisphd » 22.07.2019, 10:41

Jetzt mal fernab von jedem Realismus:
Wenn du dir eine Stelle in der freien Wirtschaft aussuchen könntest, wie würde sie dann aussehen bzgl. Aufgaben und Branche? Dazu hast du (vielleicht Zufall?) bislang wenig geschrieben, also ich lese eher eine "Ich will weg von der Uni" als eine "Ich will hin zu dieser/jener Stelle"-Motivation. Das erschwert das Schreiben von Bewerbungen ziemlich, da Personaler dich genau darauf abchecken werden. Was die Anzahl angeht -> lieber weniger und dafür passgenaue Bewerbungen auf die Stellen, die du willst, als Schrotflinten-Standardbewerbungen und am Ende sitzt du todesunglücklich auf einer Sachbearbeiterstelle und machst nur operatives Zeugs während andere glänzen und Geld verdienen dürfen etc. Nur meine Erfahrung.

Das (also die Anforderungen an eine Wunschstelle) würde ich mir zuerst überlegen und dann darüber nachdenken, wie du diese erreichen kannst - das geht manchmal nicht über den ersten Job, sondern über ein, zwei Zwischenstellen z.B. "Ich will Vertriebsleiter werden in dem Bereich, über den ich promoviert hab". Strategie = Zuerst Sales Manger im tech. Vertrieb, dann Key Account, dann Vertriebschef. Nur so als Beispiel.

Ich bin auch in der Wirtschaft und habe die Erfahrung gemacht, dass man tatsächlich von "ganz unten" anfängt, es sich, wenn man sich geschickt anstellt, dann neue Möglichkeiten auftun. Am besten man hat früh einen Plan, wo man hinwill, dann kann das eine ganz reizvolle Alternative zur Wissenschaft sein. Aber meine persönliche Erfahrung gerade direkt nach dem Einstieg war ziemlich ernüchternd. Achja, studiert/promoviert habe ich BWL-nah.

Wenn du noch völlig orientierungslos bist -> Was ist mit Unternehmensberatungen? Da hat man als Promovierter eigentlich immer einen Bonus und kann auf den verschiedenen Projekten dann breite Erfahrungen sammeln und herausfinden, was einem besonders liegt. Gerade läuft da ne Menge zu den Digitalisierungsthemen. Zudem knüpft man schnell ein Netzwerk und Beratungserfahrung ist ein gutes Sprungbrett. Muss man aber natürlich auch mit seinem Privatleben vereinbaren können, ständig auf Achse zu sein.

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