Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Irgendwann ist jeder fertig. Und dann darf er sich hier austoben :-)
mike305
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Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von mike305 » 25.01.2019, 15:03

Hallo in die Runde!

Ich will versuchen, meine Frage möglichst kurz und prägnant, mit allen wesentlichen Informationen zu formulieren. Ich Anfang 40, promoviert und habe jahrelange Industrieerfahrung sowie Lehrerfahrung. Ich habe das Angebot, eine FH-Professur anzunehmen, allerdings nicht an meinem bevorzugten Ort, sondern 200 km entfernt und in einem anderen Bundesland. Die Wunschvorstellung wäre natürlich eine Uni-Professur, da mir insbesondere nicht nur der Umgang mit jungen Menschen große Freude bereitet, sondern auch die Forschung.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, von einer FH-Professur eines Tages auf eine Uni-Professur (in ein anderes Bundesland) zu wechseln? Was mit dem Bundeslandwechsel einhergeht, ist mir bewusst, das steht auch nicht zur Debatte. Erhöht eine FH-Professur die Chancen an der Uni? Oder versperrt sie möglicherweise sogar Türen? Oder ist es vollkommen egal und hängt von anderen Faktoren ab? Hat jemand Erfahrungen, möglicherweise aus Berufungskommissionen oder als Bewerber selbst?

Freue mich auf eine hoffentlich spannende und informative Diskussion. :)
Mike

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flip
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von flip » 25.01.2019, 17:13

Ja, ich war damals in einer Berufungskommission und da gab es zwei FH-Profs die sich beworben hatten. Beide hat die Kommission explizit abgelehnt, weil sie als FH-Prof keine einschlägige Forschungsleistung hatten.

Lehr- bzw. Industrieerfahrung spielt bei der Uni-Professur keine Rolle. Es geht um Forschung, Forschung und nochmals Forschung. Wenn du die zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorweisen kannst (und damit meine ich nicht deine Diss), dann vergiss es mit der Uni. Abgesehen davon, dass es schon Wahnsinn ist, auf die Heimatuni zu spekulieren, falls das deine Intention mit den 200km war.

mike305
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von mike305 » 25.01.2019, 17:29

Vielen Dank für deine Einschätzung, flip.

Tatsächlich kann ich Forschung derzeit nur über Projekte während meiner Promotionszeiit vorweisen. Danach bin ich zwar in die Industrie in eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung gegangen, habe jedoch naturgemäß dort weniger geforscht, also nichts mit DFG etc. zu tun gehabt.

Wenn ich dich richtig verstehe, ist es aus deiner Sicht am besten, als postdoc Forschungserfahrung gesammelt zu haben!? So gesehen müsste es doch theoretisch ebenfalls von Vorteil sein, wenn es während der FH-Professur gelingt, Forschungsgelder einzuwerben und sei es "nur" über spezielle FH-Förderprogramme bzw. ZIM-Projekte. Oder wie sammelt der ideale Bewerber Forschungserfahrung?

Tatsächlich geht meine Spekulation in Richtung Heimatuni, wobei es hier alleine zwei staatliche Unis gibt. Träumen darf man ja wohl noch. :oops:

In Summe verstehe ich dich allerdings so, dass sowohl Industrieerfahrung als auch FH-Prof.-Erfahrung keinen nennenswerten Vorteil als auch keinen nennenswerten Nachteil bringen!?

johndoe
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von johndoe » 27.01.2019, 11:09

Prinzipiell möglich ist so ein Wechsel natürlich. Aber wie flip schon schreibt: Die Chance, dass es dann genau an der _Heimatuni_ klappt, wäre so gut wie die eines 6ers im Lotto.

Einer fällt mir spontan ein: http://www.logistik-em.rw.uni-erlangen.de/ ... allerdings ist dieser Herr schon emeritiert, d.h. sein Werdegang liegt schon einige Jahrzehnte zurück und die Lage war sicherlich eine andere.

Meine Ferndiagnose ist jedoch, dass du für eine Uniprofessur die Weichen schon wesentlich früher gestellt hättest müssen. D.h. du würdest jetzt mit Anfang 40 erst losstarten mit "richtiger Forschung", wenn deine potentiellen Konkurrenten schon Post-Doc, Habil., ggf. eigene Forschungsprojekte, Drittmittelbeschaffungen und mannigfaltige Publikationen vorzuweisen haben. Uni ist nicht so Quereinsteiger-freundlich wie FH.

Allerdings klingt dein Werdegang ja perfekt für eine FH-Professur und die FH wird sich sicher auch freuen, wenn du sie mit Forschungsprojekten schmückst. Insofern kannst du deinen Traumjob dort sicher auch verwirklichen, nur eben mit Pendelei.

echolot
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von echolot » 27.01.2019, 21:56

Das ist eine spannende Frage, mit der ich mich auch schon einmal intensiv befasst habe. Ich würde mich aber nur auf den Aspekt "FH->Uni" befassen und die Frage nach einer konkreten Uni (in deinem Fall die Heimatuni) ignorieren.

Also generell ist so ein Wechsel auch meiner Beobachtung nach möglich, und es gibt auch einige Beispiele dafür. Ich kenne durchaus Fälle, bei denen ein Prof. von der lokalen FH an die Uni in der selben Stadt gewechselt ist. Die Frage ist nun, wie wahrscheinlich das ist.

Meine Vorposter haben schon das wichtigste Kriterium angesprochen: Forschungsleistung*. Wenn man sich die Bewerberinformationen (auf einigen Hochschul-Websites verfügbar) anschaut, wird schnell klar, das Lehre und Industrieerfahrung an Unis deutlich weniger wichtig ist, als Forschung. Im Extremfall werden die publizierten Artikel anhand von Journalrankings mit Punkten bewertet, um Bewerber zu vergleichen. Daneben sind möglichst umfangreiche selbst eingeworbene Drittmittelprojekte und internationale Erfahrungen / Kontakte (in die Wissenschaftswelt natürlich) wichtig.

Was heißt das nun für den Bewerber? Es kann durchaus sein, dass die BK sich pauschal gegen FH-Profs entscheidet (habe schon Sprüche gehört wie "der hat sich für einen anderen Weg entschieden"). Häufiger ist es aber wohl, dass sie genauso wie jeder andere Bewerber anhand der genannten Kriterien bewertet werden. Und hier kommt das große Problem: Wenn man die Berufungsvoraussetzungen für einen FH-Prof erfüllt, dann hat man schon systembedingt ein anderes Profil (Lehre, Praxis, Transfer mit lokaler Wirtschaft) und konkurriert mit Leuten, die die Uni vermutlich nie verlassen haben, aber mit Promotion, ggf. Habil, Juniorprofessur und/oder Nachwuchsgruppenleiterschaft viel mehr der gewünschten Kriterien erfüllen. Zusätzlich gibt es ein Mengenproblem: Auf Uniprofessuren bewerben sich i.d.R. viel mehr Leute als auf FH-Professuren. Während es im ersten Fall sicher möglich ist, sich aus mehreren sehr guten Kandidaten einen auszuwählen, sind FHs ja zum Teil schon froh, wenn sie überhaupt drei Bewerber für die Liste haben, die das doch sehr spezielle Anforderungsprofil erfüllen. Schließlich ist das Ganze natürlich auch fachabhängig. In der Mathematik wird es da sicher anders zugehen als z.B. im Ingenieurwesen.

Kurzum: Der Wechsel geht, aber es erfordert aus meiner Sicht sehr viel Energie sich sowohl für FH- als auch für Uniprofessuren gleichermaßen konkurrenzfähig zu machen / zu halten. Wenn du nicht wegen des (vermeintlich?) höheren Sozialprestiges an die Uni willst, sondern weil du gerne forschst, gibt es dazu inzwischen an vielen FHs auch gute Möglichkeiten. Meine Empfehlung wäre, die FH-Stelle zu nehmen, Forschung aufzubauen und sich dann parallel nach einer Stelle an einer heimatnäheren FH umzuschauen.

*PS: Es ist durchaus nicht unumstritten, ob diese doch einer eindimensionale Fokussierung den im täglichen Leben eher breiten Anforderungen an einen Uniprofessor angemessen ist. Aber in Zeiten von Rankings, Exzellenzförderung usw. geht es eben (leider) sehr stark um diesen Aspekt.

BieneSumSum
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von BieneSumSum » 28.01.2019, 00:23

Mit dieser Frage habe ich mich ebenfalls schon mal beschäftigt, da ich ursprünglich dasselbe vorhatte wie Du: Zuerst FH-Professur, dann ggf. Uniprofessur, aus dem gleichen Grund wie Du. Eigentlich habe ich das typische FH-Professur Bewerberprofil: Jahrelange Praxiserfahrung (auch in Führungspositionen), nebenbei Lehre, externe Promotion (in der Abschlussphase), Publikationen. Auch ich finde mittlerweile die Uni-Professur reizvoller als eine FH-Professur, da man hier eine ausgewogene Mischung zwischen Lehre und Forschung hat. Bei den obligatorischen 18 SWS, die bei FH Professuren so üblich sind, bleibt einem ja kaum Zeit für Forschung. Und gerade Forschung ist das was mir persönlich am meisten Spaß macht.

Nach eigenen Recherchen habe ich mich jedoch von diesem Plan FH-Professur-> Uniprofessur verabschiedet. Warum? Meine Vorredner haben es schon sehr gut beschrieben: Es ist ziemlich schwierig mit einem FH-Prof Profil Uni-Prof zu werden, weil man als FH-Prof die Anforderungen einer Uni-Professur nicht hinreichend erfüllen kann. Wie schon oben beschrieben, hat man ja als FH Prof bei 18 SWS kaum Zeit zu publizieren, während andere Kandidaten während ihrer jahrelangen PostDoc Phase eine ansehnliche Publikationsliste aufbauen können. Erfahrungen in Drittmittelakquise und aktive Mitarbeit in großen Forschungsprojekten sind weitere Voraussetzungen, die bei einer Uni-Professur verlangt werden. Praxiserfahrungen dagegen sind überhaupt nicht gefragt. Alle Professoren meines Fachs von meiner Heimatuni waren zum Zeitpunkt ihrer Berufung Theoretiker und hatten gar keine Praxiserfahrungen, dafür aber eine stattliche Publikationsliste und die anderen genannten Dinge.

Klar gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel, aber keine die mir selber einfallen.
Genau aus diesem Grund habe ich mich schweren Herzens von meiner unbefristeten, gut bezahlten Stelle in der Wirtschaft verabschiedet und eine viel schlechter bezahlte (und natürlich befristete) PostDoc Stelle angenommen, um die fehlenden Voraussetzungen für die Uni-Professur nachzuholen, aber auch um weiter forschen zu dürfen. Es ist natürlich ein großes Risiko, das ich damit eingehe. Vielleicht sitze ich in 3-4 Jahren zwar mit Habilitation, aber dafür ohne Professur da, und bin zudem auch noch total überqualifiziert für die Wirtschaft, aber das Risiko ist es mir wert.

Wenn Du also langfristig eine Uniprofessur anstrebst, dann führt aus meiner Sicht kein Weg an der beschriebenen Vorgehensweise vorbei. Eine weitere Möglichkeit: Du suchst Dir eine forschungsstarke FH, bei der Du neben der Lehrtätigkeit auch forschen kannst. Allerdings habe ich auch hier die Erfahrung gemacht, dass die forschungsstarken FHs mittlerweile auch Kandidaten mit einem ausgeprägten Forscherprofil suchen, ähnlich wie die einer Uni.

mike305
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von mike305 » 28.01.2019, 15:57

Vielen Dank, flip, johndoe, echolot und BieneSumSum für eure sehr ausführlichen und informativen Antworten, die mir auf jeden Fall deutlich helfen. Wie immer im Leben ist nichts unmöglich, jedoch ist der Weg an die Uni dann doch nicht ganz so einfach, wie ich es mir vielleicht gedacht hätte. Aber die potentiell hohe Anzahl der Bewerber spricht natürlich für sich.

Vielleicht spekuliere ich entsprechend mittelfristig auch einfach auf eine FH-Professur in meiner Heimatstadt oder schaue einfach mal, was das Leben sonst noch an Überraschungen bereit hält (immerhin hätte ich, wenn mich vor 1 Jahr jemand gefragt hätte, auch nicht damit gerechnet, dass ich mal eine FH-Professur angeboten bekomme).

Damit einhergehend stellt sich mir noch eine andere Frage, insbesondere betreffend der Pendelei. Ich bitte meine Frage nicht misszuverstehen, es geht mir vielmehr um die Vereinbarkeit von Frau/Familie und Beruf. Ist es tatsächlich realistisch, dass man eine solche Stelle aus einer Entfernung von 200 km antritt und für 3-4 Tage pro Woche pendelt (sprich vor Ort eine Zweitwohnung hat)? Oder ist es gar so, dass 4 Tage vollkommen illusorisch sind und man sich vielmehr damit konfrontiert sieht, jeden Wochentag und dann auch noch samstags Lehrveranstaltungen durchzuführen?
Bei einer reinen Industriestelle würde ich diesen Gedanken gar nicht erst in Erwägung ziehen. Lehrveranstaltungen vorbereiten, Forschungsanträge schreiben, Publikationen schreiben etc. kann ich jedoch von überall aus machen, weshalb ich zumeist denke, dass eine solche Konstellation möglich sein sollte. Und natürlich ist mir klar, dass die ersten Semester eher von Überarbeitung statt von Langeweile geprägt sind. Daher geht es mir bei der Frage auch nicht um dem Workload, sondern um die Realisierbarkeit von 3-4 Tagen pro Woche FH-Ort und 3-4 Tagen pro Woche Heimatort.

Freue mich weiter auf eure geschätzte Meinung!

echolot
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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von echolot » 28.01.2019, 17:30

Für Hochschullehrer gibt es in der Regel keine Präsenzpflicht, d.h. man muss nur da sein, wenn Lehrveranstaltungen, Fakultätsmeetings, Beratungstermine mit Studenten usw. sind. Nun kommt es auf den Stundenplan an, ob man viele Termine an wenigen Tagen konzentrieren kann oder ob diese sehr über die Woche verstreut sind. (Samstags gibt es i.d.R. keine VL, außer vielleicht an Hochschulen mit berufsbegleitendem Studium, wie FOM oder HFH).

Generell kann man schon einiges im Homeoffice machen. Eventuell gibt es an deiner Hochschule in der Stundenplanung auch die Option, dass man sich einen Wochentag als "lehrfrei" wünschen kann, das macht die Planung etwas leichter. Insgesamt halte ich 3-4 Tage pro Woche an der HS und 3-4 pro Woche zu Hause schon sehr realistisch. Wenn du mit dem Zug fahren kannst, lässt sich ggf. auch in der Reisezeit schon einiges erledigen.

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch darauf hinweisen, dass Professoren, die nur zu den allernötigsten Terminen vor Ort sind, an Hochschulen nicht gern gesehen sind. Solche Leute fehlen dann immer beim Tag der offenen Tür usw. Daher wird in der Regel bei Berufungen auch darauf hingewirkt, dass man seinen Wohnsitz in die Nähe verlegt. Das wäre beim Zweitwohnsitz auch gegeben.

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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von Hickey » 26.02.2019, 13:05

Ich finde die Eingangsfrage so interessant - und auch relevant für mich persönlich -, dass ich mich extra für diesen Thread hier angemeldet habe.

Ich bin Mitte 30, habilitiert und erfülle über Projekte mit außerhochschulischen Partnern die wesentliche Berufungsvoraussetzung zur FH-Professur (wer zu dieser Berufungsvoraussetzung mehr wissen möchte, kann mich gerne kontaktieren). Gegenwärtig arbeite ich noch immer an meiner Heimatuni, befinde mich aber in der Zielgeraden eines Berufungsverfahrens an einer FH in der Region. Mir geht es genauso, wie dem Threadstarter: Ich habe keine Ambitionen, meine Heimatregion zu verlassen, bin aber insbesondere begeisterter Forscher und Betreuer von Nachwuchswissenschaftlern. Außerdem arbeite ich wirklich gerne an der Hochschule, und auch wenn meine Priorität nicht auf der Lehre liegt, schätze ich die Lehre als Teil meiner Arbeit.
Als habilitierter Wissenschaftler mit ansehnlichem Output an internationalen Journal-Papers des oberen Quantils meiner Branche wäre ich - wenn nicht meine ungeschickte Heimatverbundenheit im Wege stünde - freilich auch in der Lage, am Wettbewerb um Uni-Professuren teilzunehmen. Im Moment ist das aber natürlich nicht die Lösung, nicht zuletzt wegen der Schwierigkeit, Hausberufungen zu realisieren. Langer Rede kurzer Sinn: Ich hoffe ebenso wie der Threadstarter darauf, dass es eine gewisse Durchlässigkeit im System gibt - wobei auch eine forschungslastige Ausgestaltung der FH-Professur interessant sein könnte, so denn die Entwicklung in diese Richtung (die ja schon seit einiger Zeit im Gange ist) weiter geht...

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Re: Von der FH-Professur auf eine Uni-Professur

Beitrag von flip » 26.02.2019, 20:19

Nunja, in deinem Fall könnte ja die FH die Lösung des "Hausberufungsproblems" sein. Also sobald du an der FH bist brauchst du ja nur auf eine freie Stelle in deinem Fachbereich warten.

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