Private Krankenversicherung oder freiwillig in der gesetzlichen KV bleiben?

Irgendwann ist jeder fertig. Und dann darf er sich hier austoben :-)
oclock
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Private Krankenversicherung oder freiwillig in der gesetzlichen KV bleiben?

Beitrag von oclock » 29.12.2017, 00:29

Hallo,

da mein Dienstantritt als FH Professor bald bevorsteht, muss ich mich mit der Frage auseinandersetzen, ob ich privat oder gesetzlich versichert sein möchte. Prinzipiell spricht alles für die private Krankenversicherung (günstigere Tarife wegen Beihilfen, bessere Leistung). Wir reden von ca. 4-500 Euro Differenz, was nicht gerade wenig ist.

ABER:
Was ist, wenn mir das Leben als Professor nicht gefällt und ich wieder aussteigen möchte? Dann sitze ich in der PKV erstmal fest (ich gehe davon aus, dass ich danach wieder soviel verdienen würde, dass ich mich freiwillig versichern müsste, so wie jetzt auch schon).

Jeder Inhaber einer Professur stand am Anfang sicherlich vor ähnlichen Gedankengängen, oder? Was würdet ihr tun? Erstmal in der GKV bleiben und ein paar Monate Professor spielen, bevor man zur PKV wechselt? Oder gleich aufs Ganze gehen?

Und wie vergleicht man am besten die PKV Tarife? Es scheint keine Online-Rechner zu geben. Alle Versicherungen einzeln abzuklappern, dauert ewig. Versicherungsmakler denken wahrscheinlich nur an ihre Provision etc.

Viele Grüße
oclock

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mm42
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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von mm42 » 29.12.2017, 13:55

oclock hat geschrieben: da mein Dienstantritt als FH Professor bald bevorsteht, muss ich mich mit der Frage auseinandersetzen, ob ich privat oder gesetzlich versichert sein möchte. Prinzipiell spricht alles für die private Krankenversicherung (günstigere Tarife wegen Beihilfen, bessere Leistung). Wir reden von ca. 4-500 Euro Differenz, was nicht gerade wenig ist.
Die vier- bis fünfhundert Euro sind pro Monat und nicht pro Jahr, oder?

oclock
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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von oclock » 29.12.2017, 14:39

mm42 hat geschrieben: Die vier- bis fünfhundert Euro sind pro Monat und nicht pro Jahr, oder?
Ja, pro Monat. Also ~5-6000 Euro pro Jahr.

Sebastian
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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von Sebastian » 29.12.2017, 15:20

Sozialversicherungsrecht ist nicht mein Spezialgebiet, deshalb kann ich auch kein fertiges Ergebnis liefern. Dazu müsste man die einzelnen Vorschriften im SGB IX einzeln abprüfen und jeden Verweis auch wirklich nachlesen. Nach meinem Grundverständnis tritt das "große" Problem mit diversen Sperren aber doch nur auf, wenn man von der PKV wieder in die normale (Pflicht-)Versicherung zurückwill, oder?

Anschauen könntest Du Dir evtl.§ 9 Abs. 1 Nr. 1 SGB V, ob das nicht evtl. Deine Konstellation ist.
Die de facto wegfallenden Arbeitgeberanteile für Deine freiwillige Mitgliedschaft als Beamter in der GKV sind in Deiner Rechnung schon berücksichtigt, oder?

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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von mm42 » 29.12.2017, 15:33

Bei einem Gespräch vor der BK hat man mir gesagt, dass es bei "vielen" Kindern vorteilhaft wäre, gesetzlich satt privat versichert zu sein. Das liegt wohl daran, dass bei PKV sich die monatliche Prämie mit jedem Kind erhöht, bei der GKV aber nicht. Bei welcher Kinder-Zahl aber der "Break-Event-Point" liegt hat man mir nicht gesagt.

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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von mantor » 29.12.2017, 19:15

mm42 hat geschrieben:Bei einem Gespräch vor der BK hat man mir gesagt, dass es bei "vielen" Kindern vorteilhaft wäre, gesetzlich satt privat versichert zu sein. Das liegt wohl daran, dass bei PKV sich die monatliche Prämie mit jedem Kind erhöht, bei der GKV aber nicht. Bei welcher Kinder-Zahl aber der "Break-Event-Point" liegt hat man mir nicht gesagt.
Ich zahle für jedes meiner Kinder knapp 22,– Euro monatlich (80% Beihilfe), für mich selbst gut 250,- Euro bei 50% Beihilfe. Hatte mir damals die GKV mal ausrechnen lassen, aber das wäre mir – auch im Vergleich zur privaten – zu teuer gewesen. Allerdings hatte ich, das gebe ich zu, nicht darüber nachgedacht, noch einmal aus dem Staatsdienst auszuscheiden … ;)

Zu meiner Versicherung bin ich übrigens gekommen, indem ich mich im Kollegen- und Bekanntenkreis umgehört habe. Da wurden einige Versicherer arg kritisiert, die sind dann aus der engeren Wahl rausgeflogen. Wichtiger als die Beiträge sind aber wohl die Tarife. Da muss man sich überlegen, ob man einen Tarif will, der nicht nur den Betrag der Beihilfe "matched". Das ist zwar bei allen regelmäßigen Sachen ok, wenn aber mal was Außergewöhnliches ansteht (bei mir zum Beispiel eine spezielle Physiotherapie, die den normalen Beihilfesatz übersteigt), zahlt man ordentlich drauf.

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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von Green Goddess » 29.12.2017, 20:06

Ein Punkt, den bisherige GKVler naturgemäss nie eingeblendet hatten, sollte bei PKV-Tarifwahl beachtet werden: Meist/Oft sind in einer Tarifgrp. Varianten mit (jährlicher) Selbstbeteiligung günstiger, selbst in Jahren, in denen die SB voll auszuschöpfen war.
Versicherungsmakler generell auszuschliessen und sich stattdessen in anonymen Foren im INet zu informieren ist Geschmackssache. ;) Finde raus, wer für die evtl. Vermittlung zahlt (AFAIK meistens/so gut wie immer die Versicherung) und informiere dich bei mehr als 1 VSMakler, die Beratung sollte kostenfrei sein (für Privatleute).

oclock
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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von oclock » 30.12.2017, 04:00

Sebastian hat geschrieben:Nach meinem Grundverständnis tritt das "große" Problem mit diversen Sperren aber doch nur auf, wenn man von der PKV wieder in die normale (Pflicht-)Versicherung zurückwill, oder?
Genau. Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist nicht so ohne weiteres möglich. Es gibt Ausnahmen, z.B. wenn ich als Beamter aus dem Staatsdienst ausscheiden würde, noch jünger als 55 Jahre wäre und bei dem anschließenden Job ein regelmässiges Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2018: 59.400 Euro Brutto) hätte. Dann würde automatisch die Versicherungspflicht eintreten und die GKV wäre verpflichtet mich zu nehmen.

Man kann ein wenig nachhelfen und einen Teil des Einkommens durch die sogenannte Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge stecken. Dadurch kann man das Einkommen aber nur um ca. 3000 Euro reduzieren.
Man könnte auch "Dirty Deals" mit einem potentiellen Arbeitgeber verhandeln (z.B. erstmal nur Teilzeit arbeiten).
Die de facto wegfallenden Arbeitgeberanteile für Deine freiwillige Mitgliedschaft als Beamter in der GKV sind in Deiner Rechnung schon berücksichtigt, oder?
Ja, würde ich jetzt erstmal in der GKV verbleiben, würde ich den Höchstsatz zahlen. Für 2018 sind dies 15,8% für die KV, sowie 2,55 % + 0,25 % für die PV.
In Zahlen:
Beitragsbemessungsgrenze 2018: 53.100 Euro.
KV: 53.100 * 0,158 = 8389,8 Euro -> 699,15 Euro/Monat
PV: 53.100 * (0,0255+0,0025) = 1486,8 Euro -> 123,90 Euro/Monat

Monatlich muss ich im Jahr 2018 als Beamter in der GKV also 823,05 Euro aus eigener Tasche zahlen. Das Gehalt einer W2 Professur ist nicht schlecht, aber wenn dann monatlich dieser Betrag abgeht, dann verdiene ich als Professor nicht mehr viel mehr, als derzeit in meinem aktuellen Job. Das Gehalt ist dann -wie sagt man so schön?- nicht wirklich amtsangemessen...

Ich habe zur Orientierung von einem Versicherungsmakler Angebote verschiedener privater Versicherungen erhalten, die zwischen 280 - 320 Euro lagen (mit 50% Beihilfe vom Land).

Die monatliche Differenz (GKV-PKV) beträgt demnach ca. 500 Euro. Im Laufe von 25 Jahren "Restlebensarbeitszeit" wären das 150.000 Euro Verlust (falls die Differenz über die Jahre hinweg so bleibt).

Soweit so gut.

Jetzt kann man verschiedene Szenarien durchspielen:

Szenario 1: Ich wechsel jetzt in die PKV, der Job sagt mir aber nicht zu und ich fange wieder als Angestellter mit einem Gehalt oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze an.
Konsequenz 1: Wechsel in die GKV nicht mehr möglich (Ausnahmen siehe oben).
Konsequenz 2: Der PKV Beitrag wäre ca. doppelt so hoch, da Beihilfen wegfallen.
Konsequenz 3: Ich würde einen Zuschuss von Arbeitgeber zur KV+PV bekommen, der höchstens so hoch ist, als wäre ich in der GKV (2018: 323,03 Euro/Monat für die KV und 56,42 Euro/Monat für die GV, aber nicht mehr als 50%)
Konsequenz 4: Kinder und Ehefrau können nicht kostenlos mitversichert werden. Das kostet nochmal zusätzlich Geld. Für die Ehefrau in etwa so viel wie für den Ehemann.
Konsequenz 5: Bei Renteneintritt verringert sich der PKV Beitrag nicht merklich. D.h. man hat ein viel niedrigeres monatliches Einkommen, die PKV Beiträge bleiben aber gleich hoch (da sie nicht an das Einkommen gekoppelt sind ), gleichzeitig sind die Zuschüsse zur KV+PV durch die Rentenkasse viel niedriger als vorher im Arbeitsleben, da sie sich prozentual auf das Einkommen beziehen.
Zum Desaster kann es kommen, wenn die Renten der Ehepartner zusammengerechnet nicht wirklich viel sind, für beide aber hohe KV Beiträge zu zahlen sind.

-> Man geniesst zwar weiterhin die besseren Leistungen der PKV, spart nichts im Vergleich zur GKV, sondern zahlt eher noch drauf und hat im Rentenalter u.U. finanzielle Probleme.


Szenario 2: Ich wechsel jetzt in die PKV und bleibe "für immer" Beamter (Aber: Kann man wirklich 25 Jahre in die Zukunft blicken?).
Konsequenz 1: Ich spare dadurch derzeit ca. 500 Euro monatlich im Vergleich zur GKV.
Konsequenz 2: Kinder & Ehefrau könnten über mich versichert werden. Meine Ehefrau bekäme 70% Beihilfe, meine Kinder 80%. Die zusätzlichen Kosten sind also überschaubar.

ABER hier steckt eine gravierende Falle für die Ehefrauen. Angenommen sie würde sich irgendwann von ihrem Beamten Ehemann scheiden lassen, dann ist sie weiterhin in der PKV, aber ohne Beihilfen. D.h. für sie tritt dann ebenfalls Szenario 1 ein, falls sie arbeitstätig ist. War sie aber vor der Scheidung nicht berufstätigt, kann sie nach der Trennung nicht einfach wechseln, solange sie weiter ohne Job bleibt! D.h. sie hat dann hohe PKV Kosten an der Backe, für die sie erstmal irgendwie jeden Monat das Geld aufbringen muß. Im Rentenalter sieht es dann auch nicht besser aus ...

Konsequenz 3: Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Ehefrauen -meiner Meinung nach und falls möglich- in der GKV bleiben, notfalls als freiwillig versichertes Mitglied. Das kostet dann aber mehr, als in der PKV mit 80% Beihilfen.
Konsequenz 4: Bei Pensionierung würde ich sogar 70% Beihilfen erhalten und somit wären die PKV Beiträge geringer, bei gleichzeitig höheren Pensionen (im Vergleich zur Rente).

-> Hier lohnt sich die PKV (Finanziell, sowie wegen den besseren Leistungen)!


Szenario 3: Ich bleibe in der GKV.
Konsequenz 1: Zur Zeit würde ich monatlich 500 Euro mehr bezahlen. Beihilfen vom Land nützen nichts, also kein Zuschuss vom Land zu den Kosten.
Konsequenz 2: Frau & Kinder können kostenlos mitversichert werden. Falls dieser Fall einträte, dann wäre die Differenz zwischen PKV und GKV wesentlich geringer.
Konsequenz 3: Die Leistungen der GKV sind u.U. schlechter, als in der PKV.
Konsequenz 4: Im Rentenalter wären die Beiträge geringer als derzeit (und auch im Vergleich zur PKV), da dieser anhand des realen Einkommens berechnet wird.
Konsequenz 5: Ich könnte jederzeit ohne Risiko den Job wechseln und wäre weiterhin Mitglied der GKV.

-> Man ist auf der sicheren Seite, aber erleidet hohe Verluste bei schlechteren Leistungen.


In der PKV gibt es den sog. Basistarif, der per Gesetz nicht mehr kosten darf als der Höchstbeitrag zur GKV. Das scheint die Lösung aller Probleme zu sein. Weit gefehlt:
* Familienmitglieder können nicht kostenlos mitversichert werden. Als Single ist das OK, ansonsten kann es wieder teuer werden.
* Die Leistungen orientieren sich an den Mindestleistungen der GKV. Da viele gesetzliche KVs mittlerweile Zusatzleistungen anbieten, die teilweise nichts extra kosten, sind die Leistungen im Basistarif der PKV u.U. schlechter, als in der GKV.
* Nicht alle Ärzte akzeptieren Privatpatienten im Basistarif. Grund: Im Basistarif werden die ärztlichen Leistungen schlechter vergütet. Der Patient müsste somit einen Teil aus eigener Tasche zahlen...

-> Der Basistarif klingt eher wie ein faules Ei und nicht als Lösung eines Problems. Man ist dann Patient 3. Klasse und muß u.U. zu den Behandlungen eine Menge selbst drauf zahlen, falls der Arzt einer Behandlung zustimmt. Im Basistarif krank zu werden lohnt also nicht :-)

Übrigens: Wenn man erstmals verbeamtet wird, müssen einige PKVs innerhalb der ersten 6 Monate den Antragsteller aufnehmen (sog. "Öffnungsaktion"), auch wenn Vorerkrankungen bestehen, die sonst zu einer Ablehnung geführt hätten. Der Risikozuschlag darf höchstens 30% betragen. Danach können sie den Antragsteller aber ablehnen.

Und noch etwas: Beihilfen sind nicht in jedem Land gleich! in BW gibt es z.B. nur 50%, auch wenn man pensioniert ist (in anderen Ländern sind es z.B. 50%/70%). Näheres findet man in den Beihilfeverordnungen der Länder. Anschauen lohnt sich!

Ich habe in meinen Ausführungen bestimmt eine Menge vergessen und nicht alles 100% rechtlich korrekt wiedergegeben, aber ich hoffe, dass es jetzt etwas klarer wird, warum ich mir Gedanken vor einem Wechsel zur PKV mache. Das hat weitreichende Konsequenzen unter denen ich u.U. ein Leben lang leiden werde. Ausnahmslos jeder sollte sich meiner Meinung nach Gedanken darüber machen und sich der Konsequenzen bewusst werden.
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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von oclock » 30.12.2017, 04:09

Green Goddess hat geschrieben: Versicherungsmakler generell auszuschliessen und sich stattdessen in anonymen Foren im INet zu informieren ist Geschmackssache. ;)
Ich habe sie nicht ausgeschlossen, sondern deren Motivation hinterfragt das für mich beste Angebot herauszusuchen bzw. mich über alle Eventualitäten im Alter etc. aufzuklären. Was zählt ist der Vertragsabschluß. Dafür kassieren die mal eben so 3000 Euro oder mehr pro Vertrag ab. Wenn sie über zu viele Nachteile einer PKV erzählen, dann ist der Vertragsabschluß gefährdet. Warum sollten sie daran ein Interesse haben?

Man ist seines eigenes Glückes Schmied 8)
Finde raus, wer für die evtl. Vermittlung zahlt (AFAIK meistens/so gut wie immer die Versicherung) und informiere dich bei mehr als 1 VSMakler, die Beratung sollte kostenfrei sein (für Privatleute).
Wer zahlt ist doch egal. Sie bekommen eine Provision, wenn sie einen neuen Kunden gewinnen. Ob der Kunde mit dieser Entscheidung dauerhaft glücklich wird interessiert doch nicht wirklich.

Das ganze PKV System ist zeimlich intransparent und kundenunfreundlich, was ich sehr unsympathisch finde...

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Re: Private Krankenversicherung

Beitrag von flip » 30.12.2017, 14:24

Du scheinst allgemein alles recht schwarz zu malen. Sorry. Aber wovon reden wir hier überhaupt?

- Du willst nur ein paar Monate Professor spielen um zu merken, ob es dir gefällt oder nicht. Also warum den Status Quo ändern?
- Du willst nach ein paar Jahren (~fünf) Professur wieder zurück in die Wirtschaft wechseln und rechnest im Kopf immer mit dem "Worst Case"-Szenario. Also Einstellung knapp oberhalb der Grenze und das bleibt natürlich ein Leben lang... nicht.
Zum Desaster kann es kommen, wenn die Renten der Ehepartner zusammengerechnet nicht wirklich viel sind, für beide aber hohe KV Beiträge zu zahlen sind.
Sorry, aber du wirst doch später als Professor die gleichen Berechnungen später anstellen, die du jetzt bereits anstrengst, um genau das zu verhindern. :D
Wenn du immer nur vom Schlechtesten ausgehst, wirst du nie zufrieden sein. ;)
Zuletzt geändert von flip am 13.11.2018, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.

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