Wie Kooperation an DFG-Antrag im Lebenslauf darstellen?

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Wie Kooperation an DFG-Antrag im Lebenslauf darstellen?

Beitrag von HHlerin » 08.05.2017, 16:46

Hallo zusammen!

Kann man es im Lebenslauf angeben, wenn man als Kooperationspartner an einem Forschungsanstrag beteiligt war? Hintergrund ist, dass ich gerne die Beteiligung an einem geplanten DFG-Antrag in meinen Lebenslauf aufnehmen möchte. Ich war Ideegeberin des Projekts, habe lange intensiv am Antrag mitgearbeitet, dann aber die Institution verlassen, die den Antrag letztlich stellen wird. Nun möchte ich versuchen, doch auch als Antragstellerin genannt zu werden (Plan A") oder, darin zumindest als Kooperationspartnerin genannt zu werden (als "Plan B").
Da ich das ganze nur für den Lebenslauf möchte (es ist klar, dass ich nur beratend an dem Projekt mitwirken werde, es sollen keine Gelder für mich beantragt werden), stellt sich mir die Frage, ob eine Kooperationspartnerschaft der bessere Weg wäre - aber eben auch, ob ich mir das in den Lebenslauf schreiben kann...

Was meint Ihr? War schonmal jemand in einer ähnlichen Lage?

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oclock
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Re: Wie Kooperation an DFG-Antrag im Lebenslauf darstellen?

Beitrag von oclock » 09.05.2017, 02:01

Im Universitären Umfeld lautet die Devise: Klotzen statt kleckern. Keine Unwahrheiten in den Lebenslauf, aber Sachverhalte für dich vorteilhaft darstellen ist erlaubt.

Wo willst Du das in den Lebenslauf schreiben? Als Aufgabenbeschreibung für die Zeit im Institut? Oder als Anhang in einer "Akquise von Drittmitteln"-Liste?
Du könntest das auch in das Anschreiben packen: "Zuletzt habe ich am Institut X die Idee für Y entwickelt und einen Antrag mit einem Gesamtvolumen von N Mio. Euro zum Thema Z verfasst."

HHlerin
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Re: Wie Kooperation an DFG-Antrag im Lebenslauf darstellen?

Beitrag von HHlerin » 09.05.2017, 10:08

Ich würde das gerne in meiner Übersicht der eingeworbenen Drittmittel angeben (ist bei mir ein Punkt im Lebenslauf, kein Anhang). Ich würde dann die Formulierung natürlich so wählen, das der Unterschied zu den Projekten, bei denen ich offizielle Antragstellerin war, deutlich wird. Mir ist eben nur nicht klar, ob sowas üblich/machbar ist, wenn man "nur" Kopperationspartner ist und eben nicht Antragsteller....

oclock
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Re: Wie Kooperation an DFG-Antrag im Lebenslauf darstellen?

Beitrag von oclock » 09.05.2017, 13:44

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das für Dich ein Nachteil ist, wenn Du es wahrheitsgemäß beschreibst. Abgesehen davon, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass jemand bei der DFG anruft und nachfragt...

Also, nur Mut und schreib es rein

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