FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Irgendwann ist jeder fertig. Und dann darf er sich hier austoben :-)
mashdoc
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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von mashdoc » 04.11.2018, 14:57

Ah, vielen Dank!

Ich habe auch noch eine Frage und zwar zum Einstellungstermin. Dieser ist zum 1. April angesetzt. Wenn ich an die üblichen Kündigungsfristen von 3-6 Monaten denke und das jetzt erst startende Verfahren, wird es mit der Verfügbarkeit zum 1. April schwierig. Wie stellen sich die Hochschulen bzw. die Kommissionen das denn vor? Was kann man im Gespräch dazu sagen?

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mm42
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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von mm42 » 06.11.2018, 20:38

mashdoc hat geschrieben:
04.11.2018, 14:57
Ich habe auch noch eine Frage und zwar zum Einstellungstermin. Dieser ist zum 1. April angesetzt. Wenn ich an die üblichen Kündigungsfristen von 3-6 Monaten denke und das jetzt erst startende Verfahren, wird es mit der Verfügbarkeit zum 1. April schwierig. Wie stellen sich die Hochschulen bzw. die Kommissionen das denn vor? Was kann man im Gespräch dazu sagen?

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten zur Verkürzung der Kündigungsfrist, z.B. durch angesparte Urlaubstage? Allerdings wird man nur bei einem Arbeitgeber, bei dem der Urlaub nicht verfällt, eine relevante Anzahl an Urlaubstagen ansparen können.

mashdoc
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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von mashdoc » 07.11.2018, 06:55

Das nicht, aber ich könnte anbieten, dass ich bereits erste Vorlesungen halte, da ich bei meinem AG Nebentätigkeiten in begrenztem Umfang wahrnehmen kann.

mashdoc
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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von mashdoc » 09.11.2018, 08:19

Hat hier jemand Erfahrung mit dualen Hochschulen, etwa der DHBW? Ist es dort wirklich so, dass man als Prof. keine vorlesungsfreien Zeiten hat, sondern bis auf die Urlaubswochen jede Woche Vorlesungen hat? Oder gibt es zwischen den Semestern im März/September vorlesungsfreie Zeit?

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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von Neodym » 11.11.2018, 10:21

Zur DHBW kann ich aus eigener Erfahrung etwas sagen, wobei dies teilweise auch standortabhängig ist: dort hättest Du als Prof 576h Lehrverpflichtung. Hier zählen auch Betreuung von Abschlussarbeiten bis zu einem bestimmten Anteil dazu. Semesterferien gibt es im eigentlichen Sinne nicht, weil sich die Semester z.Tl. überlappen (während die einen in der Praxisphase sind, sind die anderen in der Theoriephase da). Zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie im August ruht der Lehrbetrieb.

Es ist aber auch kein Problem, mal auf eine Konferenz zu gehen usw., da sich die Lehre auch um solche Termine herumplanen lässt. Das ist viel dynamischer als an anderen Hochschulen mit festen Stundenplänen für die Woche, da wir auf die externen Dozenten Rücksicht nehmen müssen, die z.B. gerne im Block unterrichten oder nur an bestimmten Tagen Zeit haben.
Von daher sehe ich hier nicht unbedingt einen Nachteil gegenüber anderen Hochschulen (bis eben auf das hohe Deputat selbst).

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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von oclock » 11.11.2018, 17:11

mashdoc hat geschrieben:
04.11.2018, 14:57
Wie stellen sich die Hochschulen bzw. die Kommissionen das denn vor? Was kann man im Gespräch dazu sagen?
* Problematik der Kündigungsfristen offen ansprechen
* Anbieten, Urlaubstage zu nehmen, um Blockvorlesungen anbieten zu können
* Beim Arbeitgeber einen Auflösungsvertrag beantragen. Reisende lässt man normalerweise ziehen. Der AG hat nicht wirklich einen Vorteil, wenn Du Dich unmotiviert durch die Arbeitstage schleppst.
* Zur Not: Alten Arbetgeber Stinkefinger zeigen und einfach gehen. Ist zwar eine Vertragsverletzung und nicht die feine englische Art, aber der AG müsste erstmal einen dadurch entstandenen Schaden nachweisen... (das ist nur das was ich notfalls getan hätte, ich bin kein Rechtsanwalt und das stellt auch keine Rechtsberatung dar).

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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von Nomen Nescio » 11.11.2018, 17:23

oclock hat geschrieben:
11.11.2018, 17:11
* Zur Not: Alten Arbetgeber Stinkefinger zeigen und einfach gehen. Ist zwar eine Vertragsverletzung und nicht die feine englische Art, aber der AG müsste erstmal einen dadurch entstandenen Schaden nachweisen... (das ist nur das was ich notfalls getan hätte, ich bin kein Rechtsanwalt und das stellt auch keine Rechtsberatung dar).
Bedenklich, direkter Schaden wären die Ersatzkosten, welche sich bei Einschaltung einer Unternehmensberatung durchaus böse darstellen würden. Es gibt aber natürlich die "Zwischenstufe", die Kündigung zu provozieren, ohne dass dies ein Ratschlag für irgendjemanden sein soll. ;)
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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von mashdoc » 11.11.2018, 19:44

Was mich v.a. interessiert, wie die Hochschule auf den 1.4 kommt, wenn sie doch selbst bereits weiß, dass der Prozess gerade erst so richtig losgeht (Nov./Dez.)?

@Neodym: danke, habe dir noch eine PN geschickt.

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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von Jack24 » 12.11.2018, 04:13

Nomen Nescio hat geschrieben:
11.11.2018, 17:23
oclock hat geschrieben:
11.11.2018, 17:11
* Zur Not: Alten Arbetgeber Stinkefinger zeigen und einfach gehen. Ist zwar eine Vertragsverletzung und nicht die feine englische Art, aber der AG müsste erstmal einen dadurch entstandenen Schaden nachweisen... (das ist nur das was ich notfalls getan hätte, ich bin kein Rechtsanwalt und das stellt auch keine Rechtsberatung dar).
Bedenklich, direkter Schaden wären die Ersatzkosten, welche sich bei Einschaltung einer Unternehmensberatung durchaus böse darstellen würden. Es gibt aber natürlich die "Zwischenstufe", die Kündigung zu provozieren, ohne dass dies ein Ratschlag für irgendjemanden sein soll. ;)
Ein Praxistipp zur "Zwischenstufe":
https://www.youtube.com/watch?v=6j6K6zWT-Nc

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Re: FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Beitrag von neuling2018 » 28.01.2019, 20:14

Ich bin mir nicht sicher, ob das schon mal diskutiert wurde, aber: Wie seht ihr denn die Problematik, dass die ausgeschriebenen Professuren meist nicht zu 100% das eigene Fachgebiet treffen? Wie seht ihr hier die Chancen bei einer Bewerbung? Einfach mal probieren, da (bisherige) Forschung nicht der Lehre entsprechen muss? Und wie ist es mit Berufserfahrung? Kann ich z.B. als Nicht-im-Marketing-gearbeiteter-Mensch mich auf eine Marketing-FH-Professur bewerben - und habe ich dann realistische Chancen!?

Wie immer, Danke für die Einschätzung!

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