Publizieren als FH Prof? Ablauf bei Krankheit?

Irgendwann ist jeder fertig. Und dann darf er sich hier austoben :-)
Traudel
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Re: Publizieren als FH Prof? Ablauf bei Krankheit?

Beitrag von Traudel » 18.03.2015, 11:22

Noch ein kleiner Nachtrag: Leider legen diese neumodischen Bologna-geschwängerten Modulhandbücher ziemlich eng fest, wieviel Banane es im Studiengang sein darf... Lad Dir die Modulhandbücher und Prüfungsordnungen der in Frage kommenden BA- und MA-Studiengänge herunter und durchforste sie nach Klaus-relevanten Gebieten. Dann kannst Du im Gespräch mit den Verantwortlich präzise darlegen, inwieweit Du Dich einbringen möchtest, kannst und wirst, und welchen Profit dies für Studium und Lehre (und erst danach für die Forschung) haben wird. Voilà :P

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Traudel
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Re: Publizieren als FH Prof? Ablauf bei Krankheit?

Beitrag von Traudel » 04.04.2015, 09:41

Klaus? Gibt's Neues? Bewerbungsprozesse vorangeschritten? Wir sind neugierig :D
Ich drück Dir den Daumen! LG Traudel

Aguti
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Re: Publizieren als FH Prof? Ablauf bei Krankheit?

Beitrag von Aguti » 04.04.2015, 09:50

Hallo Klaus,
ein Bekannter von mir ist seit drei Semestern Prof an einer FH. Neulich war ich bei ihm und habe ihm mit diesem Thread im Hinterkopf ein paar Fragen gestellt, da ich weiß, dass er recht viel auf Konferenzen unterwegs ist. Seine Antwort: Konferenztermine sind ja schon lange im Voraus bekannt, daher lässt er das in die Semesterplanung mit einfließen und bietet entweder Blockseminare an oder verlegt eine Sitzung auf einen Ausweichtermin. Zur größten Not fällt aber auch mal was aus. Viele Konferenzen finden aber eh außerhalb der Vorlesungszeit statt. Bei ihm hat das bisher ganz gut geklappt.
Er macht auch mit vollem Herzen Forschung und Lehre und kommt auch zu beidem. Der Preis ist allerdings hoch: Er arbeitet 70-80 Stunden die Woche (und ja - er hat Familie) :shock: . Man kann das bestimmt auch mit weniger Arbeitsaufwand machen und dann entweder die Forschung runterfahren oder die Lehre nur lieblos runterreißen, was aber nicht sein Ding ist.
I'm pushing an elephant up the stairs. (R.E.M.)

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Re: Publizieren als FH Prof? Ablauf bei Krankheit?

Beitrag von oclock » 18.04.2015, 03:13

Hallo Traudel,
hallo Aguti,

vielen Dank, daß ihr euch so um mich "kümmert" :-) Ich habe keine automatische E-Mail Benachrichtigungen bekommen und dachte, daß hier nix mehr los ist ... Bin eben eher durch Zufall hergekommen.

Aktueller Status:
Bisher noch nix neues. Der Tag X rückt immer näher und Nervosität macht sich langsam breit. So viel ist noch vorzubereiten, zu recherchieren etc. (bin beruflich derzeit sehr eingespannt und kann mir nicht frei nehmen).

@Traudel:
Ich habe natürlich bereits alle Informationsquellen angezapft. Das Problem ist, wie weiter oben irgendwo beschrieben, daß ein anderer genau in meinem Bereich tätig ist. Sowohl was Vorlesungen betrifft als auch in einem entsprechendem Forschungsfeld wird er als verantwortlicher. Ich weiß (noch) nicht wie ich mich da gewinnbringend einbringen soll, wenn ich das worin ich "Experte" bin, nicht machen darf/soll, weil das schon jemand anders macht.
Ich habe weiter oben auch geschrieben das die ausgeschriebene Professur viel mehr umfaßt, als das worin ich promoviert wurde. Da versuche ich gerade anknüpfungspunkte auszuarbeiten. Ich denke, daß erwartet wird, daß ich auch in anderen Bereichen tätig werde, um die Professur umfänglich mit Leben zu füllen. Aber ich finde das schwierig... (vorallem die Komission zu überzeugen, daß ich dann gut darin bin/sein werden würde ;)).

@Aguti:
Danke fürs fragen. Wie kommt man auf 80 Stunden? Das sind ~12 Stunden pro Tag auf 7 Tage verteilt. Dann noch an/abfahrt, fertig machen etc. Das gibts für ihn nur Arbeiten und Schlafen. Hat er Zeit zum Essen? :-)

@all:
Blöde Frage zum Fachvortrag (ich soll eine Probevorlesung und Fachvortrag halten). Im Fachvortrag bietet es sich ja an, mein bisherige Forschung/Ergebnisse zu präsentieren. Ichfrage mich, ob ich das wie einen Konferenzvortrag aufziehen soll (also eng umfasstes Themengebiet) oder eher als "Rundumschlag", wo ich möglichst viel von meiner Forschung der Vergangenheit unter einem konistenten Thema/Titel präsentiere (natürlich hier und da mal ein bisschen in die Tiefe gehen, damit es nicht zu oberflächlich wirkt). Sollte ich meine Dissertation zu diesem Zweck ausschlachten?

Weiß jemand wie viele Mitgleider der Kommission mir bei dem Berufungsgespräch gegenübersitzen werden?

Adieu

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