FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Irgendwann ist jeder fertig. Und dann darf er sich hier austoben :-)
Zeiteisen
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von Zeiteisen » 27.11.2018, 13:46

@Peter3000
Ich höre zwar immer von Nebentätigkeiten, aber diese fallen m.E. nicht vom Himmel. Ich bin hier im Sektor unterwegs und ich sehe hin und wieder Kollegen bzw. Professoren, die eine kleine Nebentätigkeit haben, aber so lukrativ scheint das auch nicht zu sein. Kannst du mal beschreiben, wie man an Nebentätigkeiten kommt? Ohne ein ausreichend gutes Netzwerk ist sowas ja fast unmöglich, oder täusche ich mich?


Zu den Berufungs- und Leistungszulagen hätte ich nur gerne gewusst in welchem prozentualen Bereich sich diese bewegen können. Sind es max. 10 %, 20 % oder gar 50 %? Schreiben die Hochschulgesetze hier nicht irgendwelche Zahlen vor? Leider konnte ich diese z.B. für das Land Niedersachsen nicht finden.

Beste Grüße
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flip
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von flip » 27.11.2018, 14:10

Lies doch einfach mal diesen Thread von Anfang an, da gab es schon eine Diskussion zu.

Grob gerechnet liegen die Zulagen bei einer FH-Professur bei ~500€ (je nach Bundesland), wobei irgendwas mit 30-40% der Profs überhaupt nichts bekommt. Ist das überraschend? Nein - denn der Großteil der Professuren sind immer noch für die Lehre gedacht. Das ist schließlich der Primärjob und das erklärt auch, warum Universitätsprofessuren eine starke Divergenz aufweisen. Denn dort wird nun einmal auch Forschung bzw. Einwerbung von Drittmitteln erwartet und entsprechend belohnt.

Gibt es eine Verzerrung dieser Statistik? Ja - denn sonstige Nebentätigkeiten kommen natürlich übeer das Netztwerk aus der Praxiszeit in der Wirtschaft. Wenn ich bspw. von jetzt auf gleich auf eine FH-Professur wechseln würde, dann könnte ich einen Großteil meiner Kunden weiter betreuen. Und die freuen sich auch, wenn Sie einen Prof auf einmal als Berater haben. Ich tauche in der Statistik aber nicht auf, habe aber meine Jahreseinkommen im Zweifel mehr als verdoppelt (ohne Berücksichtigung von Rückstellungen).

Du währst als Informatiker eigentlich prädestiniert für so etwas.
Wenn ich natürlich die ganze Zeit als Konzernbeamter nebenbei nur ein wenig Lehre gemacht habe und dann auf die Professur komme dann habe ich allenfalls einen Draht zu meinem alten Unternehmen. Und die werden mich im Zweifel eher wegloben als weiter nebentätig beschäftigen wollen.

Ein Netzwerk bekommst du nicht nachträglich oder einfach so. Das hast du dir vorher erarbeitet. Und mal so nebenbei - das ist doch auch der Sinn bzw. davon lebt doch die Professur und die Studenten freuen sich, dass man etwas darüber erzählen kann. Wenn du das nicht hast und einfach nur Lehre machst, dann ist es am Anfang stressig und nach zwei, drei Jahren hast du dein Curriculum verinnerlicht und dann wird gechillt.

Nomen Nescio
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von Nomen Nescio » 27.11.2018, 15:03

Da es nach Ansicht einiger Foristen bereits gegen die Nettiquette verstößt, von Fragestellern zu fordern, doch bitte wenigstens den aktuellen thread gelesen zu haben, hier eine Fundstelle an der der Name des von @flip wohl gemeinten threads steht. Wenn du ihn damit nicht findest, melde dich, ich bin bekanntermaßen hier einer der "Netten". :lol: viewtopic.php?f=34&t=6719&start=10#p220192

Ich kann bzgl Nebentätigkeit nur für Uni (maximal) sprechen, FH-Gegebenheiten sind mir fast gänzlich unbekannt. Informatik ist ein breites Fachgebiet, in einigen Teilen kannst du nach (gut dotierten) Nebentätigkeiten lange suchen, in anderen musst du schnell laufen können, um Anfragen ausweichen zu können. Der Wirtschaft fehlen je nach Quelle bzw. Intention der Artikelschreiber zwischen 50.000 und 200.000 qualifizierte ITler, Tendenz steigend. "Gerüchteweise" sind in der Informatik derzeit 15 W2/W3 Stellen mangels qualifizierter Berwerber unbesetzt, in den nächsten 2-5 (?) Jahren sollen 100 Lehrstühle/Professuren in KI/KI-Nähe neu geschaffen werden, um aus einer Wüste blühende Neulandlandschaften zu zaubern. ;) W1-Stellen zum Grundtarif und ohne TT sind Ladenhüter, auch Promotionsstellen werden nicht direkt nach Veröffentlichung vom Schwarzen Brett gerissen ;), und Absolvent*Innen in KI/Robotik, und noch krasser Cyber-Security, schreiben keine Bewerbungen sondern höflich formulierte Standardabsagen. All dies sehe ich als gute Basis für Nebentätigkeiten als Berater, sofern man in der passenden Nische campiert.
Derzeit bewerbe ich mich auf eine W1-Stelle, die herauskitzelbaren Zulagen dienen mehr der Beglückung des eigenen Egos; ich habe Spaß am Forschen und bin mir dazu sicher, dass sich die 4 Buchstaben in € umwandeln lassen. Als fallback Lösung kommt einer der "qualifikationsdefizitären Dax-Konzerne" in Betracht, der bereit ist, das Doppelte bis Dreifache des W1-Nominalgehalts als Start zu zahlen. Eine Diskussion über Renten/Pensionen sei geschenkt.
Netzwerken ist nichts, das man/frau starten sollte, wenn er/sie es braucht, so funktioniert das nicht. Ich bin während Diss mit 3-4 Vorträgen durch die Dax-Konzerne bis Mittelständler der Gegend getingelt, für nicht viel mehr als Fahrtkosten und ein warmes Essen, und natürlich, um das Gerücht zu streuen, "da wäre jemand, der uns irgendwann helfen kann". :lol: Ich fürchte, das ist kein sonderlich hilfreicher Tipp für jmd, der aktuell auf dem Sprung in eine FH-Stelle ist.
Trollschutzerklärung: Ich halte mich aus threads mit erhöhtem Trollpotential heraus. Im Fehlerfall möge der Troll bitte "NEIN, ich bin nicht einverstanden." drücken.

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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von Peter3000 » 27.11.2018, 15:31

Zeiteisen hat geschrieben:
27.11.2018, 13:46
@Peter3000
Ich höre zwar immer von Nebentätigkeiten, aber diese fallen m.E. nicht vom Himmel. Ich bin hier im Informatik-Sektor unterwegs und ich sehe hin und wieder Kollegen bzw. Professoren, die eine kleine Nebentätigkeit haben, aber so lukrativ scheint das auch nicht zu sein. Kannst du mal beschreiben, wie man an Nebentätigkeiten kommt? Ohne ein ausreichend gutes Netzwerk ist sowas ja fast unmöglich, oder täusche ich mich?


Zu den Berufungs- und Leistungszulagen hätte ich nur gerne gewusst in welchem prozentualen Bereich sich diese bewegen können. Sind es max. 10 %, 20 % oder gar 50 %? Schreiben die Hochschulgesetze hier nicht irgendwelche Zahlen vor? Leider konnte ich diese z.B. für das Land Niedersachsen nicht finden.

Beste Grüße
Bei mir ergeben sich die Tätigkeiten aus meiner vorherigen beruflichen Laufbahn.
Meine KollegInnen haben fast alle kaum oder gar keine Nebentätigkeiten. Meine persönliche Vermutung ist: Die meisten haben einfach kein Interesse. Ganz ehrlich: Von dem Prof-Gehalt kann man ein schönes und entspanntes Leben haben. Da braucht man nicht unbedingt noch etwas dazu verdienen.

Zeiteisen
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von Zeiteisen » 27.11.2018, 21:19

Ich danke euch für die weiteren Antworten. Den Thread habe ich mir mal durchgelesen. Wahnsinn, was man an Zulagen als W3 haben kann. Hätte es nicht gedacht, dass es sogar 50 % sein können. Bei den Topleuten, geht es dann wahrscheinlich sogar noch höher. Jetzt kann ich zumindest, die Aussage eines befreundeten W3-Profs deuten, der meinte "W2 an der Uni ist gar nicht so viel schlechter wie W3". Zunächst war ich recht verwundert über diese Aussage, weil auf dem Papier schon ein Unterschied da ist. Allerdings kann ein W2 wohl durch erhöhte Zulagen auf ein vergleichbares W3 Gehalt kommen. Das ist für mich grundsätzlich motivierend.

Thema Netzwerk ist eben so ne Sache. Aktuell bin ich ja selbst noch an einer Uni und bekomme es schon mit wie es läuft. Zufriedenstellend sind diese Art der Neben- bzw. Beratertätigkeiten nicht zwangsweise. Es werden da selten Unsummen bezahlt und der zeitliche Aufwand ist gerade bei uns nicht zu vernachlässigen...

Hickey
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von Hickey » 28.02.2019, 11:33

In diesem Thread geht es ja fast nur um das Gehalt - aber auch das Thema Arbeitspensum ist sicher interessant. In irgendeinem anderen Thread (den ich leider nicht mehr finde), sprach ein FH-Prof davon, er habe in den ersten Semestern 5-6 Stunden Schlaf pro Tag gehabt und Wochenenden wie Privatleben aufgegeben, um das Onboarding in der Lehre zu schaffen. Von mir aus lasse ich mir vorwerfen, ein Jammerlappen zu sein - aber wenn das im Allgemeinen stimmt und kein Sonderfall ist, ist die Option FH-Professur für mich gestorben. Aufarbeiten kann man sich in anderen Jobs auch, aber dann womöglich für mehr Geld...

Kurz: Gibt es andere Erfahrungen über
a) das Arbeitspensum allgemein, also ab - sagen wir - dem 3. Semester
b) die Onboarding-Phase (also die ersten beiden Semester)?

Mich würden eure ehrlichen Einschätzungen unter Angabe der Rahmenbedingungen interessieren.

echolot
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von echolot » 01.03.2019, 17:20

Ich denke, das kann man kaum verallgemeinern. Es kommt aus meiner Sicht auf die zwei folgenden Punkte an: Wie viele verschiedene Module muss du am Anfang halten? Gibt es Material, auf dem du aufbauen kannst (von deinen Vorgänger oder aus der eigenen Lehrtätigkeit woanders)?

Gerade am Anfang gewähren manche Hochschulen auch eine Deputatsreduktion,z.B. von 18 auf 14 oder 12 SWS. Dann ist die Frage, wie die sich zusammensetzen. Sind das drei oder vier verschiedene Vorlesungen oder eine Vorlesung und dazu drei Übungsgruppen? Letzteres ist natürlich deutlich einfacher.

Beim Material ist es häufig so, dass man das vom Vorgänger (soweit vorhanden) nicht unverändert übernehmen will. Dann ist natürlich Anpassungsaufwand gegeben. Besonders schlecht ist es, wenn das Modul ganz neu ist und daher noch nie gehalten wurde. Dann muss logischerweise auch alles neu erarbeitet werden.

Im Grunde sollte man einfach auf die o.g. Punkte achten und auch bei der Einstellung darauf hinwirken, dass die FH da ein gewisses Entgegenkommen zeigt. Schließlich sind die ja auch an einer hohen Lehrqualität interessiert. Das darf aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es gerade am Anfang überdurchschnittlich viel zu tun gibt. Konkrete Angaben zu Wochenstunden mögen im Einzelfall zutreffend sein, aber sind sicher nicht zu verallgemeinern.

Wie sieht das ab dem dritten Semester aus? Hier hängt es davon ab, wie beständig deine Modulverantwortlichkeiten sind. Wenn du regelmäßig andere Module halten musst, geht das Spiel immer wieder von neuem los. Auch hier kann man nur versuchen, auf möglichst langfristige Zuordnungen hinzuarbeiten. Wenn das stabil ist, dann kommt man glaube ich relativ gut mit einer "normalen" Wochenarbeitzeit hin. Zusatzaufwand kommt dann eher Gremienarbeit und Selbstverwaltung (darum kommt man am Anfang noch herum - man muss ja seine Lehre vorbereiten) sowie je nach Interessenslage Forschungsprojekte. Für letzere kann man sich aber ggf. auch wiederum eine Deputatsreduktion verschaffen.

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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von Hickey » 04.03.2019, 16:12

Danke für deine Einschätzungen, die ich gut nachvollziehen kann. Auch wenn ich natürlich gerne Stundenzahlen gehört hätte. :mrgreen: Dass man die nicht verallgemeinern kann, ist klar. Aber aus ein paar Samples kann man vielleicht eine Verteilung ableiten... ;)

oclock
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von oclock » 05.03.2019, 01:55

Hickey hat geschrieben:
28.02.2019, 11:33
In diesem Thread geht es ja fast nur um das Gehalt - aber auch das Thema Arbeitspensum ist sicher interessant. In irgendeinem anderen Thread (den ich leider nicht mehr finde), sprach ein FH-Prof davon, er habe in den ersten Semestern 5-6 Stunden Schlaf pro Tag gehabt und Wochenenden wie Privatleben aufgegeben, um das Onboarding in der Lehre zu schaffen.
Merkwürdig. Ich habe vor einiger Zeit meine Erfahrungen mitten im oder kurz nach dem 1. Semester in einem der beiden folgenden Threads gepostet:

* FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum
* FH-Professur - Erfahrungen, Bewerbungstipps und Austausch

Leider ist mein Post nicht mehr da. Generell scheint es zeitliche Lücken in diesen Threads zu geben. Im ersten Thread ist eine Lücke vom 28.3. - 26.11. und im zweiten Thread vom 22.4. - 9.7. Kam es hier in letzter Zeit zu einem Datenverlust oder wurde Beiträge gelöscht?

Von mir aus lasse ich mir vorwerfen, ein Jammerlappen zu sein - aber wenn das im Allgemeinen stimmt und kein Sonderfall ist, ist die Option FH-Professur für mich gestorben. Aufarbeiten kann man sich in anderen Jobs auch, aber dann womöglich für mehr Geld...

Kurz: Gibt es andere Erfahrungen über
a) das Arbeitspensum allgemein, also ab - sagen wir - dem 3. Semester
b) die Onboarding-Phase (also die ersten beiden Semester)?

Mich würden eure ehrlichen Einschätzungen unter Angabe der Rahmenbedingungen interessieren.
Hier nochmal meine Erfahrung in Kürze zur Onboarding-Phase:

1. Semester:
* 12 SWS (5 SWS VL (3 SWS Master, 2 SWS Bachelor Hauptstudium), 7 SWS Praktika), Informatik/Technisches Themen.
* Keine Unterlagen/Material vom Vorgänger, daher musste ich alles neu machen.
* Arbeitsaufwand: ca. 90 Std pro Woche von Mo-So (Folien machen, Interaktive Praktika vorbereiten, Programmieren, um Grafiken/Zwischenergebnisse zu erzeugen, Bücher lesen, E-Mails beantworten, Lehrveranstaltungen halten).
* Laut Schlaftracker normalerweise 5-6 Std. Schlaf pro Nacht.
* Zweimal habe ich die Nacht durchgemacht, um ein Praktikum fertig zu bekommen.
* Ein Kollege hat ein Semester nach mir angefangen (war also im 1. Semester, als ich schon im 2. war) und ihm erging es nicht viel anders. Unterschied: Er ist Frühaufsteher, daher war er von sehr früh morgens bis spät Abends beschäftigt, während ich eher ein Nachtmensch bin und von Mittag bis spät in die Nacht gearbeitet habe.
* Eine Klausur zu erstellen hat mich ca. 2 Tage gekostet + ca. 1 Tag um mir Fragen für die mdl. Prüfung auszudenken.
* Klausuren korrigieren + mdl. Prüfungen haben ca. 1 Woche in Anspruch genommen.

2. Semester:
* 18 SWS (6 SWS VL (3 SWS Bachelor Grundstudium, 3 SWS Master), 12 SWS Praktika), Informatik/Technisches Themen.
* Wieder keine Unterlagen/Material vom Vorgänger, daher musste ich fast alles neu machen.
* Arbeitsaufwand: ca. 60 Std. Ich konnte für die Master VL teilweise aus einer meiner Veranstaltunges des vorherigen Semesters zehren und die Grundlagenveranstaltung war nicht besonders aufwändig. Außerdem habe ich aus meiner Überarbeitung im 1. Semster gelernt habe meine Ansprüche an mich und meine Materialien etwas heruntergeschraubt. Dafür hatte ich aber zwei Zusatzaufgaben in der Selbstverwaltung...
* Laut Schlaftracker normalerweise 6-7 Std. Schlaf pro Nacht (das ist mein übliches Schlafpensum, also relativ "normal" für mich).
* Die vorlesungsfreie Zeit habe ich nicht zur Vorbereitung genutzt, da ich nach dem ersten Semester ziemlich ausgelaugt war und meine Batterien wieder aufladen musste.
* Betreuungsaufwand für Bachelor-, Master- und Seminararbeiten kamen noch dazu (ca. 1 Std. pro Woche).
* Zwei Klausuren zu erstellen hat mich ca. 4 Tage gekostet.
* Klausuren korrigieren hat ca. 1 Woche in Anspruch genommen.

flip
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Re: FH - Professur: Gehalt / Arbeitspensum

Beitrag von flip » 05.03.2019, 01:59

Hickey hat geschrieben:
04.03.2019, 16:12
Danke für deine Einschätzungen, die ich gut nachvollziehen kann. Auch wenn ich natürlich gerne Stundenzahlen gehört hätte. :mrgreen: Dass man die nicht verallgemeinern kann, ist klar. Aber aus ein paar Samples kann man vielleicht eine Verteilung ableiten... ;)
Nunja, niemand kann wissen, wie gut du im Thema bist oder was du für einen Lernumfang hast. Also wieviel Zeit die Vorbereitung kostet.
Also nein, das geht nicht. :wink:

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