Chancen auf Landesgraduiertenstipendium

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Chancen auf Landesgraduiertenstipendium

Beitrag von Robin » 22.07.2012, 11:07

Hallo,

ich wollte fragen, ob jemand von euch Erfahrungen hat mit einem Landesgraduiertenstipendium hat. Wie stehen die Chancen, ein solches zu bekommen? Ich konnte im Internet nichts dazu finden, wie viele Stipendien ein Bundesland gewährt und wie eventuell die Bewerber_innenlage aussieht.

Zu mir: Ich habe vor, an dem Lehrstuhl zu promovieren, an dem ich bereits 2.5 Jahre arbeite (erst als studentische Hilfskraft und Tutorin, seit März als wissenschaftliche Hilfskraft). Ich habe mein Studium mit 1,0 abgeschlossen. Alle Prüfungen, in dem Fachbereich, in dem ich promovieren möchte, habe ich mit 1,0 absolviert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Chef mein Doktorvater sein möchte; ich habe mit ihm bereits Promotionsmöglichkeiten durchgesprochen. Sozial engagiert bin ich derzeitig in zwei Politgruppen und einem Arbeitskreis an der Uni. In einer Partei bin ich aus Prinzip nicht (ich weiß nicht, ob das bei Landesgraduiertenstipendien überhaupt von Belang ist). Was habe ich noch gemacht? Ich habe ein Semester lang an einer angesehenen kanadischen Uni studiert. Veröffentlichungen habe ich - bis auf eine Rezension - nicht zu verzeichnen, auch habe ich bisher noch nie auf einem Kongress o.ä. vorgetragen. Mein Studium habe ich nicht in der Regelstudienzeit abgeschlossen (habe 11 Semester gebraucht anstatt 9, weil ich nach einem Jahr die Nebenfächer wechselte). Sollte ich mich dennoch bewerben? Was denkt ihr, wie stehen meine Chancen?

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Sebastian
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Re: Chancen auf Landesgraduiertenstipendium

Beitrag von Sebastian » 22.07.2012, 12:03

Egal, was Dir hier sonst geantwortet werden könnte: Ich würde die Bewerbung immer durchziehen. Natürlich ist es ein gewisser Aufwand, aber wenn es klappt, bist Du ja einen großen Schritt weiter.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass es den Auswahlkommissionen und Entscheidern darum geht, dass einer zwingend der einzige Allerbeste in seinem Fach ist, sondern um die Prognose, dass der Kandidat mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Diss auch erfolgreich abschließen wird, so dass diese Subventionen nicht verloren sind. Und die Gewähr dafür kannst Du ja bieten und vermitteln.

Wie es im Einzelfall abläuft, lässt sich m.E. kaum prognostizieren - da habe ich von Überraschungen in alle Richtungen gehört, die sich im Nachhinein auch nicht mehr logisch aufklären ließen.
Es bleibt also nur Kaffeesatzleserei...

Viel Erfolg!
Sebastian

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Re: Chancen auf Landesgraduiertenstipendium

Beitrag von algol » 22.07.2012, 13:35

Ich kenne einige Leute, die so eine Finanzierung hatten. Ich glaube, Parteizugehörigkeit ist da nicht wichtig wie bei den Partei-werken.
Viel Erfolg

Chrispy
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Re: Chancen auf Landesgraduiertenstipendium

Beitrag von Chrispy » 23.07.2012, 08:42

du könntest dich aber auch bei den parteinahen Stiftungen bewerben, Parteimitgliedschaft ist da auch nicht wichtig,
so lange du dich engagierst, gerade auch politisch, denke ich dass du auch da gute Chancen hättest..
und wenn du noch ne 1,0 hast umso besser...

Baldrian
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Re: Chancen auf Landesgraduiertenstipendium

Beitrag von Baldrian » 24.07.2012, 11:13

Du scheinst alle Voraussetzungen zu erfüllen, die für ein Landesgraduiertenstipendium gut ankommen. Leider ist es halt so, dass es immer sehr viele Bewerbungen gibt, das heißt, es kann auch an der puren Masse scheitern. Versuchen würde ich es aber auf jeden Fall.

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