Umgangsformen in diesem Forum

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caipirinha11085
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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von caipirinha11085 » 05.07.2019, 07:49

Sebastian hat geschrieben:
04.07.2019, 22:01
Vor diesem Hintergrund versuche ich in Foren erst gar nicht, meine eigene Ansicht in einem Thread abschließend durchzusetzen, sondern beschränke mich ungefragt auf die Abgabe einer einzigen Antwort. Wenn alle so vorgehen, hat man vielleicht x Antworten und der Fragesteller kann und darf sich aussuchen, wovon ersich am meisten verspricht.
Ich versuche es genauso zu halten. Mir fällt allerdings auf, dass einige User hier bei - zugegebenermaßen - etwas ungewöhnlich (oder realitätsfern) anmutenden Fragen offenbar nicht an sich halten können, dem TE immer aggressiver ("deutlicher") klar zu machen, was sie von seinen Wünschen/Vorstellungen halten. Ich finde das als unbeteiligter Dritter unangenehm zu lesen und als neuer User würde ich mich davon wohl abschrecken lassen. Ich wäre froh, wenn der allgemeine Umgangston hier etwas sachlicher wäre.
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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von Sebastian » 07.07.2019, 10:56

caipirinha11085 hat geschrieben:
05.07.2019, 07:49
Mir fällt allerdings auf, dass einige User hier bei - zugegebenermaßen - etwas ungewöhnlich (oder realitätsfern) anmutenden Fragen offenbar nicht an sich halten können, dem TE immer aggressiver ("deutlicher") klar zu machen, was sie von seinen Wünschen/Vorstellungen halten. Ich finde das als unbeteiligter Dritter unangenehm zu lesen und als neuer User würde ich mich davon wohl abschrecken lassen. Ich wäre froh, wenn der allgemeine Umgangston hier etwas sachlicher wäre.
Das sehe ich auch so. Ich lese allerdings nicht alle Threads mit. Falls jemandem solche aggressiven Beiträge auffallen, freue ich mich über (technische) Meldungen dieser Beiträge. Das geht über den entsprechenden Button mit dem Ausrufezeichen oben rechts über jedem einzelnen Beitrag. Über Meldungen werde ich automatisch benachrichtigt, brauche also keine zusätzlichen Mails oder PNs.

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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von praktikum » 31.07.2019, 06:58

Sebastian hat geschrieben:
04.07.2019, 22:01
Als User und auch als Admin dieses Forums habe ich mich auf den Standpunkt gestellt, dass es in einem Internetforum Sache des Fragestellers ist, zwischen unsinnigen Antworten und hilfreichen Anregungen zu unterscheiden. Das ist nicht immer leicht, aber wenn ich es den Usern eines Doktorandenforums nicht zutrauen kann, wem dann?
Vor diesem Hintergrund versuche ich in Foren erst gar nicht, meine eigene Ansicht in einem Thread abschließend durchzusetzen, sondern beschränke mich ungefragt auf die Abgabe einer einzigen Antwort. Wenn alle so vorgehen, hat man vielleicht x Antworten und der Fragesteller kann und darf sich aussuchen, wovon ersich am meisten verspricht.
Das ist ein Notfallplan, mehr nicht. Das wäre noch einigermaßen akzeptabel, wenn die Antwortgeber grundsätzlich vertrauenswürdig wären. Das kann der Fragesteller aber nicht zwingend anhand eines Postings feststellen und wird in manchen Fällen eher der Antwort Glauben schenken, die ihm/ihr gefällt.
Ich kann nur mit Bauchschmerzen posten, falls die anderen Antworten im Thread einfach Blödsinn sind, inkl. absehbar sinnfreier Kommentare zu meinen Postings. Dadurch legitimiere ich diese Antworten und der Fragesteller kennt die Situation im Forum wahrscheinlich nicht. Gerade bei Nachfragen des TE wird es schwierig.

Wie schon bereits vor langer Zeit geschrieben, habe ich für die zurückhaltende Vorgehensweise durchaus Verständnis. Das alleine hat mich aber nicht gehalten und bringt mich nicht zurück.

Sebastian hat geschrieben:
04.07.2019, 22:01
Für konkrete Verbesserungsvorschläge bin ich aber weiterhin offen...
Welche einfachen Lösungen Dir für eine Filterung vorschweben, habe ich übrigens nicht verstanden.
Du könntest Dir beispielsweise die Kopie einer Promotionsurkunde schicken lassen und der Absender muss seinen Ausweis zeigen, z.B. bei so etwas wie PostIdent. Das würde Deine Kosten- und vor allem Zeitaufwand am Anfang allerdings erhöhen.

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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von Zwonk » 31.07.2019, 08:22

praktikum hat geschrieben:
31.07.2019, 06:58
Du könntest Dir beispielsweise die Kopie einer Promotionsurkunde schicken lassen und der Absender muss seinen Ausweis zeigen, z.B. bei so etwas wie PostIdent. Das würde Deine Kosten- und vor allem Zeitaufwand am Anfang allerdings erhöhen.
Viel zu unsicher - ich finde, jeder potenzielle Nutzer, muss bei Sebastian persönlich vorstellig werden, gemeinsam mit 15 (ebenfalls promovierten) Fürsprechern, einen Kniefall vollführen und einen Gentest vornehmen lassen. Sebastian darf keine Kosten und Mühen scheuen, wenn es darum geht, zu verhindern, dass Praktikum einen Beitrag liest, der ihm nicht zusagt :roll:
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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von Sebastian » 31.07.2019, 11:36

Es gibt einen weiteren Aspekt, den nach meinem Kenntnisstand sehr viele Nutzer hier schätzen und den sie bei anderen Austauschformen vermissen, und das ist die Anonymität. Ich betrachte diese trotz der damit verbundenen (Missbrauchs-)Risiken als eine echte Stärke von doktorandenforum.de, denn viele andere Informationen bekommt man inzwischen auch bei den Fakultäten o.ä. (das war zum Start dieses Forums im Jahr 2000 noch nicht so).
Natürlich könnte ich als Admin mich als "Trust-Center" für persönliche Nachweise anbieten, aber derartige Garantien o.ä. möchte ich gar nicht übernehmen. Dafür lasse ich mir sogar Lästigkeiten wie die vor Jahren von Herrn Werner (http://www.sprache-werner.info/Gegen-de ... 31763.html) gefallen.

Wenn es jemandem hilft, können wir hier gern den "Rang" eines vertrauenswürdigen Benutzers o.ä. einführen... Auch das führt aber zu Verzögerungen bei der Beantwortung etc., die viele Fragesteller nicht gern hinnehmen.

Sebastian

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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von Zwonk » 31.07.2019, 11:44

Aus meiner Sicht sind keinerlei Maßnahmen nötig. Die "Probleme" von manchen Leuten, die weitaus mehr Aufwand investieren, andere wegen ihrer Diskussionskultur zu maßregeln, als sinnvolle Beiträge zu leisten, sind angesichts der anzunehmenden psychologischen Disposition quasi definitionsgemäß nicht lösbar und daher ist es verschwendete Energie, über diese "Probleme" auch nur nachzudenken. Ganz abgesehen davon ist jede Erhöhung der Eintrittsschwelle Gift für Kommunikationsprojekte im Internet.

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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von Nomen Nescio » 31.07.2019, 19:20

Sebastian hat geschrieben:
31.07.2019, 11:36
Wenn es jemandem hilft, können wir hier gern den "Rang" eines vertrauenswürdigen Benutzers o.ä. einführen...
Ich habe das fragliche posting nicht so verstanden, dass es um einen im Prinzip für jede(n) erreichbaren Rang geht. Vielmehr sollte genau ein User den Status "Terminator" bekommen, denn wie sollte die Aussage verstanden werden, dass allein sein Erscheinen in einem thread automatisch die Beiträge anderer Teilnehmer*innen aufwertet?
Ob es Sinn macht, über Promotionsurkundeneinreichungspflicht in einem Forum zu diskutieren, dass sich im Namen an Graduierte wendet, die sich in einer Promotion befinden oder eine solche anstreben, überlasse ich der Superheldenfähigkeit "Ultimativer Durchblick" des 1. Terminators. Die Wenigsten aus der Zielgruppe dürften die Möglichkeit haben, der Aufforderung nachzukommen, Wiederholungstäter*innen ausser Acht gelassen.
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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von praktikum » 01.08.2019, 09:53

Sebastian hat geschrieben:
31.07.2019, 11:36
Es gibt einen weiteren Aspekt, den nach meinem Kenntnisstand sehr viele Nutzer hier schätzen und den sie bei anderen Austauschformen vermissen, und das ist die Anonymität. Ich betrachte diese trotz der damit verbundenen (Missbrauchs-)Risiken als eine echte Stärke von doktorandenforum.de, denn viele andere Informationen bekommt man inzwischen auch bei den Fakultäten o.ä. (das war zum Start dieses Forums im Jahr 2000 noch nicht so).
Diese beiden Punkte sind aber in diesem Austauch kein neues Argument. Die Anonymität ist wohl hauptsächlich für die Fragesteller wichtig und daran ändert sich nichts.
Sebastian hat geschrieben:
31.07.2019, 11:36
Natürlich könnte ich als Admin mich als "Trust-Center" für persönliche Nachweise anbieten, aber derartige Garantien o.ä. möchte ich gar nicht übernehmen. Dafür lasse ich mir sogar Lästigkeiten wie die vor Jahren von Herrn Werner (http://www.sprache-werner.info/Gegen-de ... 31763.html) gefallen.

Wenn es jemandem hilft, können wir hier gern den "Rang" eines vertrauenswürdigen Benutzers o.ä. einführen... Auch das führt aber zu Verzögerungen bei der Beantwortung etc., die viele Fragesteller nicht gern hinnehmen.

Sebastian

Wie gesagt, ich habe für Deine Zurückhaltung Verständnis, weil es für Dich Mehraufwand bedeutet. An den - seit meinem Vorschlag - anderen drei gemachten Postings kannst Du aber erkennen, dass schon nur die Erwähnung einer "Überprüfung" bestimmte Kandidaten aufschreckt.

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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von daherrdoggda » 02.08.2019, 04:18

Letztes Jahr war der Vorschlag zur Promotionsurkundeneinreichungspflicht noch "eher ein spaßiger Hinweis".
Zielfuehrender koennte eine gezielte Nachfrage zur Qualifikation fuer bestimmte posts sein, wenn ein spezifischer Anlass zum Zweifeln besteht. Wir koennten auch unsere posts besser mit Quellen untermauern, sofern das vorhandene Zweifel an entsprechenden Qualifikationen ausraeumt.
Es koennten auch auf Nachfrage einigermassen anonyme Daten wie z.B. die Zahl der Publikationen, Promotionsnote, Rankingbereich der mit Abschluss besuchten Unis, Preise und Stipendien, Promotionsjahr, Ranking der aktuellen Uni, etc. angegeben werden, falls das den Anspruechen der Zweifler genuegt. Aber wuerde das wirklich helfen?

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Re: Umgangsformen in diesem Forum

Beitrag von caipirinha11085 » 02.08.2019, 06:53

Ich sehe das Problem nicht in möglicherweise mangelnder Qualifikation der Antwortenden, sondern nur - ab und zu - im Umgangston.

Das ist ein Forum für Doktoranden und die, die es werden wollen oder mal waren. In ihrem Fachgebiet werden die Meisten vermeintliche Trolls doch recht schnell als solche erkennen.
Schwieriger finde ich eher, wenn User zwar aus einem ganz anderen Fachgebiet kommen, aber trotzdem zunehmend bestimmt gegenüber dem/der TE auftreten. Dem kommt man aber auch mit einer (mE) unnötigen Datenabfrage nicht bei.
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