Promotionsstelle Pharmazie / Pharm. Biologie (Universität Halle)

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Timo Niedermeyer
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Promotionsstelle Pharmazie / Pharm. Biologie (Universität Halle)

Beitrag von Timo Niedermeyer » 08.01.2019, 14:46

Doktorandenstelle
„Jagd auf den Adlermörder – Untersuchungen zu einem neuen Cyanotoxin, das die aviäre vakuoläre Myelinopathie auslöst“


In der Arbeitsgruppe „Biogene Arzneistoffe“ im Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Jagd auf den Adlermörder – Untersuchungen zu einem neuen Cyanotoxin, das die aviäre vakuoläre Myelinopathie auslöst“ so bald wie möglich eine Doktorandenstelle zu besetzen, die mit 65% E13 vergütet wird und auf 36 Monate befristet ist.

Wir sind eine junge und hoch motivierte Arbeitsgruppe, die sich insbesondere mit der Isolierung und Charakterisierung neuer antiinfektiver und toxischer Sekundärmetabolite aus Cyanobakterien, Actinomyceten und Pilzen beschäftigt. Unser Ziel ist es, neue Leitstrukturen für die Entwicklung von Arzneimittelwirkstoffen zu identifizieren und chemische Interaktionen zwischen Organismen zu untersuchen. Im Mittelpunkt der täglichen Arbeiten im Labor stehen chemisch-analytische Methoden zum Screening und zur Strukturaufklärung (z.B. HPLC-DAD-MS, Tandem-MS, ein- und zweidimensionale NMR), chromatographische Isolierungstechniken (z.B. SPE, CC, LLC, HPLC), bildgebende Massen¬spektrometrie sowie Bioaktivitätsassays (z.B. Zytotoxizitäts- oder Agar-Diffusionstests).

Der Schwerpunkt der Promotionsarbeit wird auf der Charakterisierung eines von uns kürzlich entdeckten neuen cyanobakteriellen Toxins liegen, das eine neurologische Erkrankung bei Vögeln auslöst und dadurch z.B. den Weißkopfseeadler bedroht. Im Rahmen der Arbeit soll das Cyanobakterium kultiviert und die Toxinproduktion unter verschiedenen Umweltbedingungen untersucht werden. Weitere Naturstoffe sollen aus dem Cyanobakterium isoliert und ihre Struktur aufgeklärt werden. Mittels bild-gebender Massenspektrometrie (MS Imaging) wird die räumliche Verteilung des Toxins in Pflanzen und Gewebeproben untersucht.
Dieses Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit einer Arbeitsgruppe an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in České Budějovice. In Zusammenarbeit mit den tschechischen Partnern wird auch an dem Biosyntheseweg des Toxins gearbeitet werden. Ein mehrwöchiger Aufenthalt in den Laboren der tschechischen Partner ist vorgesehen.

Anforderungen: abgeschlossenes Studium bevorzugt der Pharmazie, alternativ auch der Chemie, Biologie oder einer vergleichbaren Disziplin sowie Interesse an naturstoffchemischen und analytisch-chemischen Fragestellungen. Mindestens guter Studienabschluss. Von Vorteil: Kenntnisse analytisch-chemischer (HPLC) und präparativer Techniken, Methoden der Strukturaufklärung (insb. MS und NMR) und grundlegender mikrobiologischer und molekularbiologischer Techniken.

Eine schriftliche Bewerbung per Email an timo.niedermeyer@pharmazie.uni-halle.de wird bis zum 18.02.2019 erbeten (eine pdf-Datei: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, soweit vorhanden Zusammenfassung der Master- oder Diplomarbeit). Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Halle-Wittenberg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Kandidatinnen um ihre Bewerbung.

Für nähere Informationen besuchen Sie bitte https://ag-bioarznei.pharmazie.uni-halle.de oder schreiben eine Email an die o.g. Adresse.

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