Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

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AlterDoktorand
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Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von AlterDoktorand »

Liebe LeserInnen,

Ich denke darüber nach, mit weit über 40 Jahren eine vor langer Zeit begonnene Promotion nebenberuflich fertig zu stellen. Dazu meine Geschichte:

Vor fast 20 Jahren begann ich eine Promotion als Doktorand in einem großen Unternehmen mit einem wissenschaftlich anspruchsvollen Thema, Fachgebiet Informatik/Mathematik. Ich kam gut voran, so dass ich die Arbeit bald für einen Selbstläufer hielt, und sich mein Fokus immer mehr auf die betriebliche Mitarbeit verschob und die Promotion schließlich aus dem Fokus geriet. Später kam das übliche dazu: Jobwechsel, Familie gegründet, Baum gepflanzt. Man kennt das ja. Irgendwann wollte ich die Arbeit doch noch abschließen und konnte den inzwischen emeritierten Doktorvater überreden, dies nebenberuflich zu tun. Nach einigen Jahren musste ich "dem Nervenzusammenbruch nahe" kurz vor Fertigstellung aufgeben. Gründe:

- Ehe zerbrochen, Kampf um die Kinder und weiteres Ungemach im privaten Umfeld, die kaum noch eine konzentrierte Arbeit zuließen.
- Finanzielle Verpflichtungen.
- Arbeit zu breit angelegt: Großer Theorieteil + vollständige Implementierung + ausgedehnte empirische Untersuchung. "Angst vor der Lücke". Kein Fokussierung. Komplexität explodiert.
- Dummerweise sich selbst isoliert und komplett allein gearbeitet, statt Absprachen mit Doktorvater zu treffen und mit ihm einen Fokus festzulegen.

Nun ist das Leben seit einigen Jahren wieder stabil und unbeschwert, jedoch habe ich weiterhin starkes Interesse und Begeisterung an wissenschaftlicher Arbeit, auch wenn die Kinder (am WE) und der Beruf wenig Zeit lassen. Ich würde die "alte Arbeit" gerne doch noch fertigstellen, müsste allerdings einen neuen Doktorvater suchen, der bereit ist, eine fast fertige Arbeit zu Ende zu betreuen -- der bisherige ist nicht mehr aktiv und einen direkten Nachfolger gibt es nicht. Ich würde eine andere Uni präferieren, da ich mich in der bisherigen leider zu oft "aufschiebend aufgrund privater Probleme" zurückgemeldet, und zuletzt "aufgegeben" hatte. Das Thema selbst ist leider eines, das etwas zwischen den Stühlen platziert ist, im Schnittpunkt von Informatik, Mathematik und Maschinenbau. Also kein Thema, für das sich sofort ein Spezialist finden ließe oder das Begeisterungsstürme hervorruft.

Mir fehlt leider die Einschätzung, wie eine durchschnittliches Dekanats oder Professor meine Situation einschätzen würde. Kann jemand Interesse an der Betreuung der Fertigstellung einer fremden Arbeit haben, die sicherlich nicht in seinem zentralen Forschungsinteresse liegen wird? An einem Doktoranden, der die 45 überschritten hat und nur nebenberuflich daran arbeiten kann? Mir fehlt eigentlich so etwas wie eine allgemeine Anlaufstelle, die mich in meiner Situation beraten könnte.

Hat jemand eine Einschätzung oder ein Idee oder einschlägige Erfahrungen? Vielen Dank im Voraus!

Schöne Grüße
AlterDoktorand

P.s. Ich habe mir mal die Seiten der Fernuni Hagen angeschaut, die mit solchen Fällen möglicherweise etwas vertrauter sein könnten -- immerhin ist dort ausdrücklich von nebenberuflicher Promotion die Rede. Da fiel mir sofort auf, dass mein Themengebiet leider zu keinem der Lehrstühle passt. Ich würde mir dort z.B. wenig Chancen ausrechnen.

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teilchenphysik196
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von teilchenphysik196 »

Ich bin bzw. war auch eine "alte" Doktorandin, als ich mit 50 Jahren meine Urkunde aus dem Dekanat abholte, und kann Dir mit Praxistipps weiterhelfen. Du hast 2 Fragen:

1. Kann jemand Interesse an der Betreuung der Fertigstellung einer fremden Arbeit haben, die sicherlich nicht in seinem zentralen Forschungsinteresse liegen wird?
Wie man ja etwas raushört, wäre Mathe/Informatik immer noch Dein Gebiet. Ein Thema musst Du dann aber neu finden, denn in 20 Jahren hat sich Einiges getan und Deine Forschungsfragen sind womöglich längst überholt. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass Du ein neues Thema finden musst. Und warum sollte das dann nicht eines sein, was zu den Forschungsinteressen des Betreuers passt? Da gilt es Kontakte zu knüpfen zu potenziellen Betreuern - hast Du noch Kontakt zu Deiner alten Hochschule? Dein Betreuer ist ja längst pensioniert, aber was ist mit anderen Lehrkräften dort?

An einem Doktoranden, der die 45 überschritten hat und nur nebenberuflich daran arbeiten kann?
Als ich mit meiner Diss anfing, war ich in ähnlichem Alter. Und habe auch nebenberuflich promoviert. Das geht schon, ist allerdings (auch bei optimalen Randbedingungen) eine Herausforderung. Du hast gesehen, es kann beim Schreiben und Forschen einiges schiefgehen. Aber Du bist jetzt deutlich älter, und ich habe das als riesigen Vorteil erlebt. Mit fortgeschrittenem Alter steigt die Berufserfahrung und auch die Fähigkeit, mit Komplexität umzugehen. Beides beflügelt die Doktorarbeit. Könntest Du Dir denn eine Arbeit vorstellen, die hohen Praxisbezug hat? Ich hab das so gemacht und die Diss schrieb sich sehr leicht. Auf jeden Fall sollte das Lebensalter kein Ausschlusskriterium sein! /:dr)
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von Nomen Nescio »

Einerseits:
Wenn du es nicht versuchst, wirst du dieser vermeintlich verpassten Chance dauernd nachtrauern!
Andererseits: (Ich komme aus dem Bereich Inf, bei Diss an der Schnittstelle Inf/Mathe/Maschenbau/E-Technik)
Was du vor 20 Jahren an Theorieforschung betrieben hast -und ich will das auf keinen Fall abwerten(!)-, hat in 2020 aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch Altpapierstatus. Oder mit den Worten einiger Profs meiner (ehem.) Uni formuliert: "Mit dem Wissen, mit dem ich habilitiert habe, fallen sie durch fast jede Modulprüfung."
Ergo sehe ich deinen Ansatz, die angefangene Diss weiterzuführen, als recht problematisch an.

Versuche es (s.o.), aber erwarte kein "Wird schon klappen, warum auch nicht?" von mir. Blood, sweat and tears, wie bei jeder Diss diesseits von Medico-Promos, erwarten dich, darüber solltest du dir im klaren sein.

Viel Glück&Erfolg!
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AlterDoktorand
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von AlterDoktorand »

Herzlichen Dank für die ersten Antworten und die Ermunterungen.

Ich stehe grundsätzlich auch einem neuen Thema aufgeschlossen gegenüber, jedoch sind die Fragen, die sich dann stellen, andere, und ich wollte diese Themen nicht miteinander vermischen. In dem Fall bräuchte ich ein Thema, das ich gut zu Hause über ein lange Zeit hinweg in vielen kleinen Schritten bearbeiten kann.

Zurück zur aktuellen Ausgangsfrage: Ich verstehe die Bedenken bzgl. der Aktualität des Themas. Dazu lässt sich sagen:

1. Der letzte Stand der Arbeit ist ungefähr 5 Jahre alt, und nicht 20. Das ist der von mir oben erwähnte Zeitpunkt des letztmaligen "Aufgebens". Damals war die Arbeit mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand konfrom und abgeglichen.

2. Es handelt sich bei der Arbeit nicht um einen Papiertiger, sondern um tüchtiges Handwerk basierend auf unterschiedlichen (bekannten, aber auch neu entwickelten) Algorithmen aus der Numerik, der algorithmischen Geometrie und weiter Teildisziplinen, inkl. mathematischer Beweise, angewandt auf ein inhärent schweres Problem, für das es nicht plötzlich eine vollkommen generische Lösung gibt (geben wird), die diese Arbeit obsolet macht. Das Ganze ist vollständig implementiert sowohl zur Anwendung als auch parametrisiert zur Durchführung reichhaltige empirischer Vergleiche (für jeden algorithmischen Schritt kann eine Variante aus einer Vielzahl von Möglichkeiten gewählt werden), die ja dann auch durchgeführt und ausgewertet wurden. Das führte ja schließlich zu der Problematik der explodierenden Komplexität der Arbeit: Anstatt sich mit dem Prof. abzusprechen und einen Fokus festzulegen, habe ich versucht, keine Lücke zuzulassen, nirgends Ein Fehler, der mir zu spät klar wurde.

Was noch zu tun wäre: Eine aktuelle Veröffentlichung (sehe ich nicht als schwierig an, da sehr viel Material vorhanden), die Entwicklungen der letzten Jahre aufarbeiten (vor allem auf dem Gebiet der verwendeten Algorithmen), ein paar Ungereimtheiten aus dem Weg räumen, die die letzten empirischen Untersuchung aufzeigten. So ungefähr. Natürlich je nach Geschmack des Betreuers.

Ich nehme jedoch aus den bisherigen Antworten mit, dass es wohl stark auf das Interesse des Betreuers ankommen würde, und nicht damit zu rechnen ist, dass jemand das macht, weil er es für eine grundsätzlich anständige promotionswürdige Arbeit hält!?

Ich kenne zu wenig die Denkweisen und Motivationen von Professoren, mögliche Anlaufstellen, Vorgehensweise. Ich bin Hinweisen diesbezüglich sehr aufgeschlossen, mögen sie auch trivial sein.

Herzliche Grüße!
Wierus
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von Wierus »

AlterDoktorand hat geschrieben: 22.11.2020, 20:40Nun ist das Leben seit einigen Jahren wieder stabil und unbeschwert, jedoch habe ich weiterhin starkes Interesse und Begeisterung an wissenschaftlicher Arbeit, auch wenn die Kinder (am WE) und der Beruf wenig Zeit lassen.
Hallo,

schade, dass es so bei dir gelaufen ist. Aber du bist sicher nicht allein, denn je nach Fachgebiet brechen 30 bis 60 Prozent aller Promovierenden aus den gleichen oder ähnlichen Gründen wie in deinem Fall ab. Ich weiß nicht, ob dir das wirklich hilft, aber in deiner jetzigen Situation befinden sich zigtausende jedes Jahr.

Auch zum Alter von "weit über 40" bzw. "über 45" würde ich sagen, dass es nicht wirklich von Gewicht ist. Man sollte zu Beginn ein Alter haben, welches garantiert, dass man die Urkunde noch zu Lebzeiten erhält. Für die mathematischen Fachrichtungen heißt es zwar, dass die maximal mögliche Leistung mit dem Alter abnimmt, aber solange du nicht an den theoretischen Säulen der Astrophysik rütteln möchtest, dürfte auch das nicht allzu schwer wiegen.

Eines wiegt aber dennoch schwer, so leid es mir tut:
AlterDoktorand hat geschrieben:Nun ist das Leben seit einigen Jahren wieder stabil und unbeschwert, jedoch habe ich weiterhin starkes Interesse und Begeisterung an wissenschaftlicher Arbeit, auch wenn die Kinder (am WE) und der Beruf wenig Zeit lassen.
Das bleibt nach wie vor ein großes Problem, denn was ist, wenn dein nächster Betreuer die Hälfte des Themas rausschmeisst, diesen durch mehr oder andere Theorie bzw. mehr oder andere Praxis ersetzt haben will, dazu noch den übrigen Teil vollständig überarbeitet haben will? Und dann wird auch erwartet, dass die Dissertation am Ende nach der Begutachtung noch einmal gekürzt und feiner abgestimmt werden muss - was dann? Wieder Stress, wieder hast du zu wenig Zeit, wieder viel Aufwand und Engagement, die dich aus deinem jetzt stabilen und unbeschwerten Leben reißen!

Dissertation schreiben bzw. Promovieren ist wie ein zeitlich begrenzter Psycho-Kult: Man muss sich dem voll und ganz hingeben und wirklich alles andere weit zurückstellen. So zumindest meine Erfahrung.

Viele Grüße
teilchenphysik196
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von teilchenphysik196 »

Das ist absolut richtig. Ich habe mit 4-Tage-Woche promoviert. An den Wochenenden noch sonntags rangeklotzt. Möchte mir gar nicht ausmalen, wie das mit Familie ist; ich hab keine Kinder und einen Job, der auch mal Freiräume lässt. Muss alles gut überlegt sein. Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg!
AlterDoktorand
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von AlterDoktorand »

Ist meine Antwort verschüttet worden, oder dauert das Review hier so lange? :-)
flip
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von flip »

- Arbeit zu breit angelegt: Großer Theorieteil + vollständige Implementierung + ausgedehnte empirische Untersuchung. "Angst vor der Lücke". Kein Fokussierung. Komplexität explodiert.
- Dummerweise sich selbst isoliert und komplett allein gearbeitet, statt Absprachen mit Doktorvater zu treffen und mit ihm einen Fokus festzulegen.
Also du hast einen 20 Jahre alten Berg an "Forschung" ohne inhaltliche Ausrichtung den du jetzt "abschließen möchtest? Das, woran es damals gescheitert war, war doch, dass du keine Struktur in die Arbeit bekommen hast. Und jetzt suchst du wieder nach nebenberuflichen Promotion, wo der Betreuer offenkundig wieder egal ist, sondern dass einfach nur absegnen soll?
Irgendwie klingt das für mich so, als wenn du deinen damaligen Fehler wieder ein zweites Mal begehen möchtest?
Wie sieht denn die Forschungslandschaft überhaupt in dem Bereich aus? Ist das noch halbwegs aktuell? So etwas interessiert nämlich Professoren in der Regel.
Sebastian
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von Sebastian »

AlterDoktorand hat geschrieben: 23.11.2020, 16:16 Ist meine Antwort verschüttet worden, oder dauert das Review hier so lange? :-)
Es gilt leider immer noch mein Hinweis aus März diesen Jahres:
(...) bei der Beitragsfreischaltung hänge ich ein wenig, weil ich im Hauptberuf durch das böse C.-Wort gerade ziemlich ausgelastet bin.(...)
Beim allerersten Beitrag hattest Du Glück, weil ich wirklich gerade mal live am Rechner saß.
Sebastian
AlterDoktorand
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Re: Promotion fertigstellen mit über 45 Jahren

Beitrag von AlterDoktorand »

Oben erfolgten einige Beiträge, ohne dass mein zweiter Beitrag (Beitrag #4) zu lesen war.
Insbesondere dieser von flip:
flip hat geschrieben: 23.11.2020, 19:07 Also du hast einen 20 Jahre alten Berg an "Forschung" ohne inhaltliche Ausrichtung den du jetzt "abschließen möchtest? Das, woran es damals gescheitert war, war doch, dass du keine Struktur in die Arbeit bekommen hast. Und jetzt suchst du wieder nach nebenberuflichen Promotion, wo der Betreuer offenkundig wieder egal ist, sondern dass einfach nur absegnen soll?
Irgendwie klingt das für mich so, als wenn du deinen damaligen Fehler wieder ein zweites Mal begehen möchtest?
Wie sieht denn die Forschungslandschaft überhaupt in dem Bereich aus? Ist das noch halbwegs aktuell? So etwas interessiert nämlich Professoren in der Regel.
Also nochmal zur Klarstellung:

- Der letzte Stand ist etwa 5 Jahre alt.
- Inhaltlich ist es schon ausgerichtet, nur hatte ich fälschlicherweise versucht, in allen "Disziplinen" (Theorie, Umsetzung, Empirik) die Goldrandlösung zu erzielen. Insofern fehlt tatsächlich etwas der Fokus. Da zu viel Material vorhanden ist, müsste ich eher an den richtigen Stellen ausdünnen. Natürlich wäre der neueste wissenschaftliche Stand einzuarbeiten.
- Der Betreuer wäre sehr wichtig, da ich den Fehler von damals ja gerade erkannt habe, und er nicht ein zweites Mal passieren soll. Eine gute Beratung hinsichtlich der Ausrichtung, hinsichtlich der Sinnhaftigkeit mancher Beiträge, hinsichtlich des wissenschaftliche Vorgehens bei der Empirik (von der ich weniger Ahnung habe als von der math. Theorie) wären mir ganz wichtig und wärmstens willkommen.

Bisher habe ich noch wenig zu meinem Hauptbedenken gelesen, ob überhaupt eine Motivation bei einem Professor existieren könnte, eine solche angefangene Arbeit zu Ende zu betreuen? Im Idealfall gäbe es eine gemeinsame Veröffentlichung und einen Promovierenden mehr.
Dazu würden mich Erfahrungsberichte und Einschätzungen der Leser hier sehr interessieren. Es würde mir helfen, Ideen hinsichtlich der Kontakaufnahme mit einem Lehrstuhl abzuleiten.

Danke und Grüße
AlterDoktorand
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