Nur eine Rüge wert: F. Giffey

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Nomen Nescio
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Re: Nur eine Rüge wert: F. Giffey

Beitrag von Nomen Nescio » 14.10.2020, 15:25

Die Oper ist nicht vor der letzten Arie beendet. https://www.sueddeutsche.de/bildung/gif ... -1.5060751
Für Nichtjuristen belustigend finde ich die Einlassung des Autor*inn*enteams, F. Giffey könne gegen die Rücknahme der unrechtmässig erteilten Rüge gerichtlich vorgehen. ;)
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Wierus
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Re: Nur eine Rüge wert: F. Giffey

Beitrag von Wierus » 14.10.2020, 15:41

Einer der Autoren hat im Nov. 2019 schon ordentlich vorgelegt zum Fall Giffey:
https://www.sueddeutsche.de/bildung/gif ... -1.4654083

Ach herrje... diesen Artikel muss ein echter Hanswurst geschrieben haben. Stimmt ja hinten und vorne nicht.
Ich tippe auf einen grollenden Promotionsabbrecher oder einen Mietschreiberling, der sich eiligst durch Wikipedia quergelesen hat.
Bernd Kramer (SZ) hat geschrieben:Die Diplomverwaltungswirte und Diplomingenieure, die Staatsexamen in Medizin und Jura, die Bachelor of Science und Master of Arts sind alle jüngeren Datums und wirken damit eher menschengemacht und zweckrational. Wer den Doktortitel in grauer Vorzeit erfunden hat und wofür genau, das kann niemand mehr so recht erklären.
Wirrer Dummfug eines halbgebildeten Autodidakten? Oder doch nur freches Clickbait, um echauffierte Kommentare (aka 'Web-Traffic') zu generieren?

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Re: Nur eine Rüge wert: F. Giffey

Beitrag von flip » 14.10.2020, 18:42

Nomen Nescio hat geschrieben:
14.10.2020, 15:25
Für Nichtjuristen belustigend finde ich die Einlassung des Autor*inn*enteams,...
Also mal abgesehen davon dass es auch Nichtjuristi/I/*/_/nnen gibt, was soll denn noch dieses zweite Gendersternchen? Oder machst du das aus satirischen Gründen? Dann wird es langsam langweilig und nervt nur.

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Re: Nur eine Rüge wert: F. Giffey

Beitrag von daherrdoggda » 15.10.2020, 07:25

Mysteriös ist für die Uneingeweihten ja auch, was der Doktortitelträger da eigentlich jahrelang getrieben hat. Diese Vergeudung von Lebenszeit für eine Promotion ist rational niemandem erklärlich und der Inhalt für Außenstehende unverständlich, solange sie sich nicht selbst zu einer Promotion zum gleichen Thema entschließen. Da beschriftet jemand hunderte Seiten mit vorsichtigen Antwortansätzen und unlösbaren Folgefragen zu einer Unterfrage eines Teilaspekts einer Spezialfrage eines Nischenproblems, dessen Lösung ansonsten nur einem darüber einsam und verrückt gewordenen Gelehrten im verstaubten Büro eines Hinterhofinstituts irgendwo im nirgendwo noch ein ernsthaftes Anliegen ist. Es ist fast so, als müssten die Abwegigkeit und Profanität des ganzen Unterfangens einer Promotion verschleiert und überkompensiert werden durch eine fast religiöse Verehrung des dafür verliehenen Grades.
:lol:

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Re: Nur eine Rüge wert: F. Giffey

Beitrag von Wierus » 15.10.2020, 13:45

Klingt nach einem grollenden Promotionsabbrecher, oder? :?

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Re: Nur eine Rüge wert: F. Giffey

Beitrag von donkeydoeshisphd » 20.10.2020, 23:59

Wierus hat geschrieben:
15.10.2020, 13:45
Klingt nach einem grollenden Promotionsabbrecher, oder? :?
Das ist mehr als Grollen - das ist ein Vulkanausbruch, bei dem ich hoffe, dass der Blutdrucksenker griffbereit war :D

Allerdings frage ich mich auch, wie man einen so langen und hasszerfressenen Text schreiben kann aus der Aussage "ich finde den Doktortitel nicht zeitgemäß, da er eine Hierarchie suggeriert, die es nicht gibt". Handwerklich richtig schlecht für einen SZ Autoren.

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