Von der großen Angst, Fehler zu machen

... und die Fragen, die sich davor und dabei ergeben.
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Conchologist
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Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Conchologist »

Liebe alle,
ich habe eine Frage, zu der sich vermutlich die eine oder der andere auch schonmal Gedanken gemacht hat, weshalb ich sie gerne teilen möchte.
Es geht um die Angst, dass sich im Manuskript einer Monografie unentdeckt gravierende fachliche Fehler einschleichen.

Kurz die Hardfacts: Ich bin in der finalen Schreibphase, wenige Monate vor der Abgabe. Ich promoviere in einem leider recht komplexen kulturhistorischen Thema. Hinzu kommt, dass ich fachfremd in das Projekt gestartet bin und mir über die Zusammenarbeit im Graduiertenkolleg und natürlich über Literaturrecherche einiges (ehrlich gesagt ganz schön viel) anlesen konnte und in den letzten 3 Jahren enorm viel gelernt hab. Meine beiden Gutachter sind im Thema ebenfalls fachfremd, weshalb ich da mit wenig korrigierendem Input rechnen kann. Das ist gut für die Benotung, aber uU fatal für die Drucklegung!
Das ganze Promotionsprojekt ist in ein großes thematisches Verbundprojekt eingegliedert, was dazu führt, dass wir da zwar aktiv mitmachen, letztlich aber vom ersten Tag an nur eine 'so-halb-passende' Disziplin sind. Das ist leider ein Problem, aber das kann ich jetzt in diesem Stadium auf keinem Fall mehr reflektieren geschweige denn ändern. Mein Zweitbetreuer hat durchaus Ahnung von der Materie, ist aber umgekehrt derart kritisch, dass ich gerade jetzt, wo ich so unter Hochdruck stehe, Angst vor Kontaktaufnahme habe, weil es nicht das erste Mal wäre, dass ich dadurch ins Schlingern gerate, was gerade jetzt, in dieser krisenhaften Endphase, schwierig werden könnte. Die Leute haben da einfach keine Empathie, die blasen Dir eine halbe Stunde lang Zeugs von Kant und Goethe ins Telefon und hinterher ist dein Magenkrampf dreimal so schlimm wie vorher.

Also, ich sitze also da und schreibe den Kontextteil meines Manuskriptes. Dabei fällt mir auf, dass ich mich trotz der intensiven Auseinandersetzung in einigen Bereichen wissenstechnisch auf dünnem Eis bewege. Ich habe im Moment nicht mehr die Zeit, jeden einzelnen Satz tagelang in Bibliotheken gegenzuprüfen und ja - vermutlich fange ich da auch teilweise an, etwas schlampig zu arbeiten. In diesem Moment schleicht sich eine große Angst ein, falsche Dinge zu schreiben.

Es geht nicht um das Interpretament oder die Thesen an sich, die dann evtl. kritisch gewürdigt werden - vor so etwas habe ich gar keine Angst, im Gegenteil, eine fachliche Auseinandersetzung schätze ich sehr. Worum es mir geht ist, dass ich Sorge habe, aus Unwissenheit heraus etwas zu formulieren, von dem ein Experte bzw. Rezensent später einmal sagt: Das ist so schlicht und ergreifend falsch!

Plakatives Beispiel: "Der zweite Weltkrieg dauerte von 1939 bis 1946." So schlimm ist es nicht und es handelt sich um Kulturgeschichte des 19. Jh., da sind die Semantiken und Epochen ohnehin nicht trennscharf zueinander. Es geht auch nicht um Menschenleben oder um Kita-Öffnungen in Coronazeiten, aber dennoch denke ich, verliert eine Arbeit maßgeblich an Wert, wenn fachliche Unsauberkeiten entdeckt werden. Erfahrungsgemäß sagt dann niemand, "na gut, er ist fachfremd", sondern "hier irrt er, hier finden sich merkwürdige Unkorrektheiten, die die Sorgfalt dieser Arbeit in Frage stellen" usw.

In guten Momenten denke ich: Es sind nur 2-3 Seiten eines Kontextteils, es muss überhaupt erstmal jemand lesen, dann muss er es konzentriert lesen und dann muss er sich auch noch auskennen und dann muss er es erstmal noch rezensieren.
In schlechten denke ich: Wenn das einer liest, qualifiziert er meine Arbeit schon im ersten Viertel ab und dann sitz ich da und schäme mich. Ganz abgesehen davon, dass ich es natürlich selbst nicht möchte, dass ich in meinem Buch falsche Dinge schreibe.

Ja, ich weiß: Man selbst ist der größte Experte und man selbst entdeckt Schwächen, die keinem auffallen. Aber ganz so einfach ist es ja auch wieder nicht, die Leute sind ja nicht auf den Kopf gefallen.

Kennt ihr dieses Problem? Habt ihr es vielleicht schon überstanden und könnt Erfahrungen teilen? Wie geht ihr damit um?

Ich danke Euch herzlich fürs Lesen! Viele Grüße
C

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flip
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von flip »

Conchologist hat geschrieben: 01.06.2020, 22:27 In guten Momenten denke ich: Es sind nur 2-3 Seiten eines Kontextteils, es muss überhaupt erstmal jemand lesen, dann muss er es konzentriert lesen und dann muss er sich auch noch auskennen und dann muss er es erstmal noch rezensieren.
Ja.
Mit anderen Worte: Wie hoch schätzt du den Aufwand und das Qualifikationsniveau des Lesers in Relation zu deinen Fehlern?
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von daherrdoggda »

Wenn es offensichtliche Fehler sind, wie sind sie dann entstanden? Du als Experte in deinem Thema solltest sie ja gleich erkennen. Bei Daten, weil du sie vor dir hast, und bei Zitaten, weil du sie gerade gelesen hast.
Wenn es Fehler sind, die nur Experten erkennen werden und die fuer das Thema nicht relevant sind, sollte es ein geringeres Problem sein.
Conchologist
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Conchologist »

Ich danke euch für eure Antworten, das beruhigt mich schonmal. :)
Werde vermutlich am Ende, wenn das Manuskript steht, nochmal ein, zwei Experten um Korrekturen bitten, damit ich letztlich auf Nummer sicher gehen kann.
teilchenphysik196
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von teilchenphysik196 »

Kenne ich, das Problem! Ich habe in meiner geisteswissenschaftlichen Arbeit am Ende noch mal akribisch nachgeprüft 1. Eigennamen, 2. Erscheinungsjahre meiner Literaturangaben und 3. statistische Daten (z.B. zu Finanzzahlen). Das erschien mir als "hard Facts", beim Rest kann man immer diskutieren ...
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Denkerin »

Das Thema würde ich gerne mal "reaktivieren", weil ich gerade in einer ähnlichen Situation bin (finde, es bietet sich an, hier kein neues Thema aufzumachen, weil es wirklich sehr gut hierher passt). @Conchologist: Vielleicht kannst du ja mal berichten, wie es dir inzwischen mit dem "Problem" ergangen ist, wenn du noch hier unterwegs bist.

Mir geht es leider ähnlich: Ich kann nicht loslassen, stelle alles bis in die Grundfesten wieder und wieder in Frage und bin richtig unglücklich damit.
Ich habe vor der Aufnahme meiner Promotion zum gleichen Thema einen Aufsatz für einen Sammelband geschrieben, das war vor 4 bis 5 Jahren. Nun hat sich das Erscheinen des Buches aus diversen Gründen so lange verzögert, dass es erst in diesem Jahr erschienen ist. Nun habe ich vor etwa 2 Jahren die Arbeit an meiner Dissertation zum gleichen Thema aufgenommen. Es handelt sich um eine Arbeit im historischen Kontext, allerdings nicht an einem historischen Institut (also ich bin keine "ausgebildete" Historikerin). Erstmal war ich ganz happy, weil ich ja (wenn auch im geringen Umfang) auf die Arbeit des Aufsatzes aufbauen konnte. Nun ist es aber so, dass ich zunehmend unzufriedener mit dem Aufsatz werde, weil ich jetzt natürlich wesentlich mehr Material auswerte als für den Aufsatz. Ich habe schlicht Angst, irgendwann noch mal irgendwas zu finden, was einzelnen Aussagen in meinem Aufsatz völlig entgegensteht und ich eben rückblickend zugeben muss, in dem Aufsatz auf Grundlage einer zu kleinen Materialbasis eine schlicht falsche Wertung vorgenommen zu haben.
Mein Doktorvater und alle, mit denen ich bisher geredet haben, sind absolut begeistert von dem Aufsatz, nur ich nicht. Im Zuge der Arbeit an der Diss soll ich unbedingt auf den Aufsatz verweisen (sagt mein Doktorvater) und es lässt sich auch einfach nicht vermeiden. Ich hab nur fast irrational Angst davor, dass ich mir selbst widerspreche(n muss), weil ich eben inzwischen Material gefunden habe, welche meine ehemaligen Annahmen widerlegt. Ich kann also nicht einfach den Aufsatz Aufsatz sein lassen und nie wieder reinschauen (was ja oft für Leute nach der Abgabe von Arbeiten empfohlen wird). Ich lese ihn also zum x-ten Mal und versuche mit meinem jetzt erweiterten Wissen, Fehler zu finden (und habe auch schon mindestens 2 Stellen gefunden, die ich so jetzt nicht mehr geschrieben hätte, weil sie zu pauschal urteilen). Das führt aber auch übertriebener Weise dazu, dass ich wirklich grundsätzliche Sachen in Frage stelle. Ich würde auch noch die Aussage "Die Erde ist eine Kugel" in Frage stellen. Und das macht mich einfach verrückt, weil ich das Gefühl habe, nie mit etwas sicher zu sein.

Gibts jemanden hier, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und berichten kann, wie er damit umgeht? Immerhin sind hier sicher mehrere Leute unterwegs, die kontinuierlich zu gleichen/ähnlichen Themen immer mal wieder publizieren. Einerseits machts mich unglücklich, dass ich über diesen Erfolg nicht stolz sein kann (was ich gerne wäre) und zum anderen hab ich auch Sorge, dass es dazu führt, dass ich nur noch schwammige Aussagen in meiner Diss mache, weil ich bei Verwendung der Worte "nie", "immer" usw. die Sorge habe, falsch liegen zu können.
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Wierus »

Denkerin hat geschrieben: 18.11.2022, 21:01Mein Doktorvater und alle, mit denen ich bisher geredet haben, sind absolut begeistert von dem Aufsatz, nur ich nicht. Im Zuge der Arbeit an der Diss soll ich unbedingt auf den Aufsatz verweisen (sagt mein Doktorvater) und es lässt sich auch einfach nicht vermeiden.
Könnte dein DV irgendein persönliches Interesse daran haben? Stützt dieser Aufsatz vielleicht irgendeine verwegene These deines DV?
Notfalls kannst du diesen Verweis in eine Vgl.-Fußnhote packen, inklusive dem Hinweis, dass der Aufsatz mittlerweile inhaltlich überholt sei.

Ansonsten würde ich ganz allgmein den Rat geben, den eigenen Perfektionismus zu überwinden. Das gehört schließlich zu einem unabhängigen, voll ausgebildeten Wissenschaftler dazu: Er/Sie muss wissen, dass für ein bestimmtes Thema nicht jeder Nebensatz belegt sein muss. Wie man 'Perfektionismus' überwindet, ist aber individuell verschieden. Mich hat damals, ungefähr im vierten Jahr der Promotion, die blanke Wut auf das nicht enden wollende Geschreibe gepackt. Ab diesem Punkt war es mir dann schlichtweg egal, ob eine Randbemerkung nicht exakt genau formuliert war oder ich für diese oder jene unwichtige These nur eine Quelle angegeben hatte und nicht zwei, drei, vier.... fünf... :?
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Eva »

Denkerin hat geschrieben: 18.11.2022, 21:01 Ich hab nur fast irrational Angst davor, dass ich mir selbst widerspreche(n muss), weil ich eben inzwischen Material gefunden habe, welche meine ehemaligen Annahmen widerlegt.

Ich lese ihn also zum x-ten Mal und versuche mit meinem jetzt erweiterten Wissen, Fehler zu finden (und habe auch schon mindestens 2 Stellen gefunden, die ich so jetzt nicht mehr geschrieben hätte, weil sie zu pauschal urteilen).
@Denkerin: Was du beschreibst, ist doch der normale Verlauf von Wissenschaft: Je mehr Material du gesichtet hast, je mehr du dich mit deinem Thema/Forschungsgegenstand befasst hast, desto tiefer deine Erkenntnis, manchmal auch mit der Konsequenz, dass dadurch frühere Aussagen - ob nun deine eigenen oder die anderer - widerlegt werden. Das lässt sich gar nicht vermeiden, sondern ist Teil des Erkenntnisprozesses. Du erwartest von dir selbst Unmögliches: direkt am Anfang bereits den vollen Überblick über das Thema gehabt zu haben. Geht nicht, muss nicht.

Das ist ein bisschen wie die Erwartung, mit dem ersten Textentwurf gleich eine druckfertige Form finden zu müssen - es unterschlägt den notwendigen Entwicklungsprozess, in der Forschung wie in der Texterstellung.

Ich selbst habe auch mehrfach zu meinem Diss-Thema publiziert, darunter auch zwei Aufsätze vor der Diss-Publikation. Wenn ich diese Texte heute lese, bin ich eher erstaunt, wie zutreffend die Aussagen damals schon waren, wenn auch natürlich (!) noch eher oberflächlich im Vergleich zur Diss später. Ich lese sie mit dem Wissen, auf welchem Erkenntnisstand sie verfasst wurden und was ich damals noch nicht wusste.

Vor der Fertigstellung der Diss selbst habe ich mir irgendwann gesagt, ich will nicht mehr "den besten" Text abgeben (was lange mein Anspruch war), sondern den "mir unter den gegebenen Rahmenbedingungen und zum jetzigen Zeitpunkt bestmöglichen" Text. Also nicht mehr absolut betrachtet, sondern unter Bezugnahme äußerer Faktoren und meines eigenen Erkenntnisstandes in dem Moment.

Ich hoffe, das hilft. :blume:
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Denkerin »

Wierus hat geschrieben: 18.11.2022, 22:42
Könnte dein DV irgendein persönliches Interesse daran haben? Stützt dieser Aufsatz vielleicht irgendeine verwegene These deines DV?
Notfalls kannst du diesen Verweis in eine Vgl.-Fußnhote packen, inklusive dem Hinweis, dass der Aufsatz mittlerweile inhaltlich überholt sei.
Danke @Wierus @Eva für euren Blick drauf! Manchmal bin ich auch einfach zu viel alleine mit meinen Gedanken (auch einfach die einzige im Umfeld, die gerade promoviert).

Es ist so, dass es zu diesem Thema (quasi eine Betrachtung eines Themas X zur Zeit Y bis Z) nur eine einzige Arbeit gibt, die allerdings aus der Zeit selbst stammt. Sie ist total wertvoll, kann aber natürlich aufgrund des fehlenden zeitlichen Abstands nicht abschließend und objektiv sein. Deswegen ist mein recht kleines Fach ein bisschen aufgeregt, dass sich jetzt jemand dem Thema annimmt. Mein Aufsatz ist deswegen auch quasi in DEM Standardwerk (eine Reihe) erschienen. Ich muss einfach verschiedentlich auf diese Reihe verweisen, weil sie quasi der Konsens zu historischen Themen in dem Bereich ist. Außerdem meinte mein DV, dass ich natürlich auch auf meinen Aufsatz verweisen muss, um Eigenplagiate zu vermeiden (was allerdings aus meiner Sicht kaum möglich ist, ich würde natüüürlich jetzt alles anders schreiben, auch aufbauen und diskutieren, aber klar).

Ich hatte mit BA und MA (und allen Hausarbeiten) quasi kaum Probleme und ertappe mich schon dabei, zu denken, was ich schreibe, muss dann auch final sein (@ Eva, wie du sagtest). Oft war es das auch. In BA und MA war das natürlich recht einfach, weil man ja nur sehr wenig Quellenmaterial und viel mehr Forschungsliteratur hatte und schon mal sich an dem Ergebnis anderer orientieren konnte. Das geht halt jetzt nicht mehr, weil es einfach nix gibt. Ich bekomme aber irgendwie diese Art des Denkens nicht aus mir raus. Ich bin viel zu perfektionistisch (das weiß ich selbst).
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Re: Von der großen Angst, Fehler zu machen

Beitrag von Wierus »

Denkerin hat geschrieben: 19.11.2022, 12:36Ich bekomme aber irgendwie diese Art des Denkens nicht aus mir raus. Ich bin viel zu perfektionistisch (das weiß ich selbst).
Vielleicht das noch: Du kannst dir immer sagen, dass es dein Hauptziel ist, eine fertige wissenschaftliche Arbeit einzureichen. Ein ganz wichtiger Schritt vor dem Einreichen ist die vollständige Revision deines gesamten Texts, nachdem du ihn als Erstfassung abgeschlossen hast. Du kannst alle offenen Fragen auf diesen Zeitpunkt hin verschieben.

UND dann gibt es ja auch noch die große Revision vor der offiziellen Veröffentlichung. Da lassen sich auch noch einige Dinge abändern.
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