Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

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Kiwiknete
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Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

Beitrag von Kiwiknete » 30.04.2019, 21:26

Hallihallo,

ich habe letzten Monat meine Diss eingereicht, woop woop. Kurz nach der Abgabe war ich sogar echt stolz auf mich und auch erleichtert (die Endphase war der reinste Horror!), dann folgte ein ziemlicher Energieverlust, den ich nur logisch fand. Mittlerweile schwanke ich zwischen 'extrem unruhig sein und etwas tun wollen' und 'ausruhen'. Ersteres überwiegt, d.h. ich wache morgens ziemlich 'on' auf und bin der Meinung etwas tun zu müssen. Jetzt überlege ich, ob mir mein Hirn einen Streich spielt.

Meine Frage daher an euch:
Wann und wie habt ihr euch auf eure Disputation vorbereitet? Einen Termin für meine Verteidigung steht noch nicht; laut Aussage meiner DM wird es frühstens Anfang Juli. Wäre es also sinnvoll, jetzt schon den Vortrag vorzubereiten? Wie viel Zeit muss ich dafür ungefähr veranschlagen? Wie habt ihr das gemacht? Ich brauche mal ein paar Erfahrungswerte.

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Irene
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Re: Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

Beitrag von Irene » 01.05.2019, 20:56

Hallo Kiwiknete,
also ich habe erst mal Pause gemacht, aber nach ein paar Wochen mit der Präsentation begonnen. Das war auch gut so, da der Termin zur Disputation sehr kurzfristig bekannt gegeben wurde und die Erstellung der Präsentation - je nach Perfektionsbestreben - schon eine Weile in Anspruch nimmt.
Grüße
Irene

Phia123
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Re: Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

Beitrag von Phia123 » 01.05.2019, 22:10

Ich habe letztes Jahr im Sommer abgegeben. Die Gutachten verzögerten sich dann immer wieder. Jetzt habe ich nächste Woche die Dispu.
Zwischendurch hatte ich auch das Gefühl etwas machen zu müssen und deshalb mit der Präsentation angefangen. Wirklich Sinn gemacht hat das nicht. Nach all den Monaten war ich nun ziemlich raus aus dem Thema. Ich habe jetzt seit der Terminvergabe 3 Wochen Zeit gehabt mich noch einmal vorzubereiten. Die habe ich intensiv genutzt. Ich denke 2-3 Wochen Vollzeit sind ausreichend für die Vorbereitung. Durch die intensive kurzfristige Vorbereitung ist man wieder voll drin im Thema.
Könntest du dir kurzfristig diese 2-3 Wochen, wenn es denn so weit ist, Urlaub nehmen zur Vollzeit-Vorbereitung?
Entspann dich erst einmal und genieße ein wenig mehr Freizeit.

teilchenphysik196
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Re: Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

Beitrag von teilchenphysik196 » 03.05.2019, 14:08

Ohja, das Loch nach der Abgabe kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe letztes Jahr im September abgegeben. Disputation war im Dezember. Der Termin wurde 2 Wochen vorher bekanntgegeben. Als Vorbereitung würde ich Dir empfehlen, Dich noch einmal intensiv mit Deiner Diss zu befassen - über die wird nämlich in jedem Fall gesprochen in der Prüfung. Mir wurden als Vorbereitungslektüre noch Bücher empfohlen. Die habe ich natürlich gelesen, aber sie wurden in der Prüfung nicht abgefragt.

halfblood_princess
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Re: Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

Beitrag von halfblood_princess » 07.05.2019, 15:24

Erst mal Glückwunsch zur Abgabe!

Ich befinde mich auch gerade in der Zeit "dazwischen" und kann das gut nachvollziehen. Vor allem, da du noch keinen Termin hast.
Ich habe meinen Termin am 11.6. und fange jetzt mit meinem Vortrag an. Bist du an der Terminfestlegung komplett unbeteiligt? Dann würde ich versuchen möglichst bald mit dem Vortrag anzufangen - je nachdem, wie schwer oder leicht dir so etwas generell fällt. Nicht, dass deine DM am Ende um die Ecke kommt und doch schon Mitte Juni einen Termin macht und dann kommst du in den Stress. Ich kenne natürlich deine Promotionsordnung jetzt nicht.
Wenn du das Gefühl hast, dich noch ein bisschen ausruhen zu müssen und dich nicht so richtig an den nächsten "Brocken" wagen möchtest, aber dir komplette Untätigkeit nicht behagt, schau doch nach aktueller Literatur zu deinem Thema und bleibe so ein bisschen am Ball.

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Re: Zwischen Abgabe und Disputation: What to do

Beitrag von Jamilyn » 09.05.2019, 08:18

Die Zeit nach der Abgabe habe ich erstmal genutzt, um einen groben Plan zu machen, welche Ausschnitte aus meinen Ergebnissen ich am wesentlichsten finde, und was in eine halbe Stunde Vortrag überhaupt hineinpasst.
Der Termin wurde 2 Wochen vorher bekanntgegeben.
Das ist eine meines Wissens sehr übliche Frist. Und an dem Tag, an dem der Brief kommt, hat man am besten schon den größten Teil vorbereitet, und kann sich jetzt in die intensive Phase stürzen.

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