Abitur nachholen

... und die Fragen, die sich davor und dabei ergeben.
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BieneSumSum
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Abitur nachholen

Beitrag von BieneSumSum » 10.01.2019, 15:11

Hallo zusammen,

Ich habe eine zugegebenermaßen seltsam anmutende Frage, möchte aber klarstellen dass sie äußerst ernst gemeint ist! Zunächst einmal die Frage, bevor ich weiter aushole:

Ist es erlaubt, sich zur Abiturprüfung (Externenprüfung bzw. Nichtschülerprüfung) anzumelden, wenn man Hochschulabschluss und Doktortitel hat?

Ich war auch schon kurz davor, bei der Landesschulbehörde anzurufen und diese Frage zu stellen, befürchte aber, dort ausgelacht zu werden. In den Schulgesetzen und Verordnungen konnte ich nichts Konkretes darüber finden. Ich bin der Meinung, dass es erlaubt sein müsste, bin mir aber nicht sicher.

In ein paar Wochen gebe ich meine Diss ab und habe mir fest vorgenommen, mein fehlendes Abi nachzuholen. Das ist kein Scherz! In der Oberstufe hatte ich eine kleine „Identitätskrise“, in der ich nicht viel von Schulbildung hielt. Aus einem schweren Anflug von jugendlichem Leichtsinn, verbunden mit einem großen Bedürfnis nach Krawall, bin ich einfach in der 13. Klasse nach dem ersten Halbjahr vom Gymnasium abgegangen, von heute auf morgen. Ich hatte absolut keinen Bock auf Schule und war fest davon überzeugt, dass kein Mensch Abi braucht. Aus heutiger Sicht finde ich das natürlich ziemlich idiotisch von mir, denn das Abi hätte ich locker hinbekommen, so hatte ich das einfach so „weggeworfen“. Statt dessen hab ich Ausbildung gemacht, an der FH studiert, in der Wirtschaft gearbeitet und dann meine externe Promotion angefangen.
Bis jetzt habe ich das fehlende Abi zwar tatsächlich nicht wirklich gebraucht, habe aber dafür ständig das Gefühl, dass ein Riesenmakel an mir haftet. Diesen Makel möchte ich demnächst ein für alle mal beseitigen, zumal ich auch mittelfristig eine Professur anstrebe und befürchte, dass mich das fehlende Abi irgendwann noch einholen wird.
Natürlich muss ich vorher noch Abiturwissen nachholen, habe dafür nach der Abgabe der Diss aber auch sehr viel freiwerdende Kapazitäten!

Die Frage ist wirklich sehr ernst gemeint und verrückt bin ich auch nicht.
Ich habe einfach nur das große Bedürfnis, das fehlende Abi nachzuholen und meinen idiotischen Fehler aus der Jugend wieder gutzumachen.

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flip
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Re: Abitur nachholen

Beitrag von flip » 10.01.2019, 16:11

Ein guter Bekannter von mir ist gerade zufällig ohne Abi W3-Prof geworden.
Glaubst du allen Ernstes, dass das irgendwann mal eine Rolle gespielt hat? Bzw. glaubst du, Schulzeugnisse immer noch einreichen zu müssen?

Nutze die Zeit um dich auf die Professur vorzubereiten und nicht, um der Vergangenheit nachzutrauern. Das zeugt nur von mangelndem Selbstwertgefühl und das ist der Tod für die wissenschaftliche Karriere.

Um es mal ganz hart auszudrücken. Ein fehlendes Abitur ist kein Makel.

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Re: Abitur nachholen

Beitrag von spirograph » 10.01.2019, 16:15

Hey,

deine Geschichte ist wirklich bemerkenswert positiv! Beim Lesen dachte ich - in Abetracht der Überschrift! - "wie hat Sie denn das gemacht---ahja---da schau her---!" :-)

Selbst wenn die Dich b d Behörde "auslachen" - dann lässt Du sie kurz verschnaufen und erklärst ganz in Ruhe nach dem ersten Shocker deinen Werdegang. Wie uns hier auch. Du beweist, dass es möglich ist - krasserweise! Mich faszinieren ja "Bildungsaufstiege" und "irreguläre" Lebensläufe, die doch noch zu ihrem immanenten dopen Ziel kommen! Wenn die Dich dort abwimmeln, gehste ne Etage höher oder/und fragst an einer Schule konkret nach (ggf mehrere), die können "von unten nach oben" viel regeln. Ein Anruf versetzt da Berge, kannste glauben nak nak. Ich erinnere mich, dass bei uns im Abi ältere Leute mit drin saßen, die auch die Prüfungen mitmachten.

Wenn das dein Impuls ist: nette Anfragen an Schulamt, konkrete Schulen, zur Not: Briefchen ans KMK. Du hast ein Anliegen, fragst eben nett an. Kein Ding!

NUR ZU ! ! ! :-)

Viel Erfolg. Lass Dich nicht abwimmeln!!!!

spiro :blume:

P.S.: Ich kann das verstehen, dass das f Dich, ggf wie eine "offene" Rechnung ist. Bestimmt rockst Du das Abi ausm Stand und Du brauchst nur aufschlagen zum Termin. Bisschen Guido Knopp Doku zum Auffrischen vorher und dem obligaten Sönke Neitzel....:-) Vom mangelndem Selbstwert zeugt das für mich nicht. Und selbst wenn: auch mit mangelndem Selbstwert darf man dope und meistens wunderbar sein! :-) Und: viele Leute haben ein instabiles Gefühl für ihren konstanten Selbstwert. Pfff, selbst wenn! still infest, still dope.
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Re: Abitur nachholen

Beitrag von Grounded » 10.01.2019, 17:50

Hallo BieneSumSum,

du scheinst schon wild entschlossen zu sein, das Abi wirklich nachzuholen. Dennoch möchte ich meinen Senf dazugeben.
BieneSumSum hat geschrieben:
10.01.2019, 15:11
Bis jetzt habe ich das fehlende Abi zwar tatsächlich nicht wirklich gebraucht, habe aber dafür ständig das Gefühl, dass ein Riesenmakel an mir haftet. Diesen Makel möchte ich demnächst ein für alle mal beseitigen, zumal ich auch mittelfristig eine Professur anstrebe und befürchte, dass mich das fehlende Abi irgendwann noch einholen wird.
(...)
Die Frage ist wirklich sehr ernst gemeint und verrückt bin ich auch nicht.
Ich habe einfach nur das große Bedürfnis, das fehlende Abi nachzuholen und meinen idiotischen Fehler aus der Jugend wieder gutzumachen.
Dass du nicht verrückt bist glaube ich dir. Allerdings hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass du dir ein Horrorszenario ausmalst: Du singst vor, die Kommission findet dich super, und dann stößt irgendwer auf deinen Schulabbruch - und dann war es das mit der Professur.

Ernsthaft: für deine Schulzeugnisse interessiert sich niemand - oder bist du sicher, dass sie von Interesse sind?

Wenn du aber wirklich das tiefe Bedürfnis hast, diesen "Fehler" auszubügeln, und es nicht primär wegen eines potentiellen Imageverlustes tust, der wahrscheinlich nie eintreten wird, dann finde ich es nachvollziehbar und auch sinnvoll. Aber sich das Pauken nur aus vorauseilendem Gehorsam antun...?

LG, Source

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Re: Abitur nachholen

Beitrag von johndoe » 11.01.2019, 00:19

BieneSumSum hat geschrieben:
10.01.2019, 15:11
Diesen Makel möchte ich demnächst ein für alle mal beseitigen, zumal ich auch mittelfristig eine Professur anstrebe und befürchte, dass mich das fehlende Abi irgendwann noch einholen wird.
Natürlich muss ich vorher noch Abiturwissen nachholen, habe dafür nach der Abgabe der Diss aber auch sehr viel freiwerdende Kapazitäten!
Ich weiß nicht, ob dich das beruhigt: aber allein durch deinen FH-Abschluss hast du formal die allgemeine Hochschulreife erhalten. D.h. die Ablegung einer externen Abiturprüfung führt letztlich nur zu einer redundanten Qualifizierung (die ja praktisch noch zu gar nichts qualifiziert, außer zu einem Universitätsstudium). Ehrlich: ich habe seit meinem ersten Studienabschluss noch nie ein Schulzeugnis eingereicht und es hat auch noch nie jemand danach gefragt. Von einem promovierten Bewerber mit zig Jahren Berufserfahrung wird kein Abi-Zeugnis in Bewerbungsunterlagen erwartet.

Wenn du schon über Zeit verfügst nach der Diss: gibts nicht weiterführende Problemstellungen aus deiner Forschungsarbeit, an denen du arbeiten kannst, um sie gesondert zu publizieren? Oder wie wärs mit Akquise von nebenberuflichen Lehraufträgen? Das würde ich persönlich als besser investierten Aufwand betrachten, inbesondere mit Blick auf eine Professur.

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Re: Abitur nachholen

Beitrag von Wierus » 11.01.2019, 00:57

Mittlere Reife, Ausbildung, FH, Promotion - das ist doch ein beachtlicher Werdegang, warum sich dafür schämen? Etwa nur, weil es nicht der "klassische" Weg zur Promotion ist? Ein FH-Studium ist deutlich anspruchsvoller als das Abi und als Qualifikation um ein Vielfaches wertvoller. Verstehe also das gesamte Anliegen dieses Freds nicht so ganz.

Ich möchte an dieser Stelle allerdings anmerken, dass das Abi nach jahrelanger Schulabstinenz durchaus "knackig" sein könnte. Immerhin werden die Gymnasialschüler in der Kollegstufe jahrelang über Unterricht und Hausaufgaben stoffmäßig darauf getrimmt. Ich wäre da also lieber vorsichtig, könnte nach hinten losgehen. Kann mir nicht vorstellen, dass man sich heutzutage einfach mal so für's Abi anmeldet und dann mit einer "1 mit Stern" herausmarschiert - oder ist das Abi heute so viel einfacher als noch vor 5, 10 oder 15 Jahren? Und was bringt ein mäßiges bis unterdurchschnittliches Abi in diesem Fall?

Nach der Promotion auf's Abi lernen, hm... gibt es nicht sinnvollere Dinge, um die Zeit totzuschlagen?

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Re: Abitur nachholen

Beitrag von daherrdoggda » 11.01.2019, 03:48

Das Abi ist fuer akademische Laufbahnen einfach nur eine Form der Hochschulzugangsberechtigung. Sobald man schon an einer Hochschule immatrikuliert ist, braucht man diese im Regelfall nicht mehr. Und mit dem ersten Hochschulabschluss ersetzt dieser sowieso alle vorherigen im Alltag, man nennt sich ja auch nirgends Dr. Mustermann, MSc, BSc, Abiturient, Grundschulabschluss, Kindergarten. Man muss ja eine Hochschulzugangsberechtigung gehabt haben, um den BSc zu kriegen, und einen BSc fuer den MSc und einen MSc fuer den Dr. (oder BSc im fast track). Grundstaendige Promotionen wie bei Frau Schavan gibt es meines Wissen nicht mehr, sie hat ja jetzt das Abitur als hoechsten Abschluss ;)

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Re: Abitur nachholen

Beitrag von kal-el » 12.01.2019, 17:44

Wir haben den gleichen Bildungsweg, nur, dass ich während der Berufsausbildung (vergeblich) versucht habe, das Abi als Externer an einem (humanistischen - blöd, wie ich war....) Gym zu bestehen.... und es zweimal nicht gepackt habe (2 x jeweils 2 Punkte !!! zu wenig). Noch jetzt, viele Jahre später und als promovierter wiss. Mitarbeiter habe ich manchmal das Bedürfnis,es den damaligen Lehrern unter die Nase zu reiben,...
Und ja, wenn ich jetzt das "Reifezeugnis" irgendwo zeigen muss (Bewerbung, Zulassung zur Promotion), sind es bei mir halt mehrere Papiere, die zusammen die allgemeine Hochschulreife ergeben weil ich offiziell kein Abi habe...
durch den zweimaligen Versuch bin ich sogar lebenslang gesperrt für die Abi-Prüfung.....
die ich aber eben durch Studium doch habe.... Du siehst, Du bist nicht alleine :)
solche Fälle wie wir kommen nicht so oft vor, denke ich mir...
aber:
ich habe es auch ewig als Makel empfunden und das war mir damals am Studienabschluss fast mit am wichtigsten:
endlich allgemeine Hochschulreife.... ;) bin damit oft Leuten auf den Wecker gegangen, dass ich bei jeder möglichen und unmöglichen Begebenheit erwähnt habe: hab´ schon Abitur.... (was ich ja eigentlich nicht habe....), komischerweise hätte ich nie gesagt: hab ´ schon studiert, das zeigt, wie wichtig mir das war.....
mittlerweile kokettiere ich aber damit (erzähle den Studenten z.B., dass ich deswegen schneller als sie tippen kann, weil ich ein Realschüler bin....), denn: ICH BIN EIN DOKTOR (ohne Abi....). ich glaube echt, das ist so eine Art "Trauma", das man mit sich rumschleppt, man fühlt sich minderwertig, vor allem, wenn es überall heißt , dass das Abi heute doch nachgeschmissen wird und wie easy das ist ....

Die Energie für das Abi würde ich nun nicht mehr aufbringen, ich glaube auch echt, ich könnte es gar nicht, wenn ich sehe, was meine Kinder alles dafür so lernen müssen, Sinnvolles und Snsinniges....
Du brauchst nur aufschlagen zum Termin. Bisschen Guido Knopp Doku zum Auffrischen vorher und dem obligaten Sönke Neitzel..
nie gehört ;)

Hat es mich iwann eingeholt?
Nur insofern, dass ich keine zweite Fremdsprache beherrsche; DAS stört mich an sich für mich im Alltag und haut mir tatsächlich in meinem Bereich doch ab und zu mal die Bremse rein, wenn ich mich z.B. für Zertifikate an Unis interessiere, die mit meinem Fach zu tun haben (Bereich interkulturelle Kommunikation)..... oder bestimmte Professuren in meinem Bereich haben das auch als Voraussetzung.
Aber that`s life. Ich bin ein Doktor - irgendwann ist Schluss mit der Kindheit.

Aber falls Du doch möchtest:
geh´ zu einem Gym Deiner Wahl und die melden Dich für die Externenprüfung an. Theoretisch kannst Du da einfach aufschlagen, musst halt vorher festlegen, in welchen Fächern mündlich, in welchen schriftlich.... sind insgesamt 8 Fächer mit mind. 2 Fremdsprachen und die MINT-Fächer in betreffender Kombi mit unterschiedlicher Gewichtung. Auch musst Du die Schwerpunkte für die mündlichen Prüfungen "aushandeln". Wie weit das geht, hängt vom jeweiligen Lehrer ab.

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Re: Abitur nachholen

Beitrag von BieneSumSum » 12.01.2019, 20:59

Vielen Dank für Eure Meinungen und aufmunternden Worte.
Es beruhigt mich doch sehr zu hören, dass es durchaus viele andere ähnlich "ungeraden" Lebenswege gibt sowie meiner.

Ihr habt vermutlich Recht damit, dass es albern und total überflüssig ist von mir, das Abi nachholen zu wollen.
Mir geht es auch nicht darum mit dem Abi mein Selbstwertgefühl aufzupolieren oder anderen Leuten etwas beweisen zu wollen.
Ich denke, dass habe ich mit meinem bisherigen Werdegang ganz gut getan.

Mein Problem ist mein (zugegebenermaßen übertriebener) Hang zum Perfektionismus, und kein Abi zu haben, weil man in der 13. Klasse abgebrochen hat, ist für mich unperfekt.
ich glaube echt, das ist so eine Art "Trauma", das man mit sich rumschleppt
Ich glaube, das trifft es ganz gut! Und wenn ich dies nachträglich gerade rücken kann, dann würde ich diese Möglichkeit auch durchaus in Betracht ziehen.

Ich habe mich auch tatsächlich am Freitag getraut, bei der Landesschulbehörde anzurufen und nach den formalen Voraussetzungen für die Zulassung zum Nichtschülerabitur nachzufragen. Wie befürchtet, hat man mich am Telefon ganz dezent ausgelacht, aber meine Frage immerhin ernsthaft beantwortet. Ich darf mich tatsächlich zur Abiturprüfung anmelden, ABER: Ich muss nachweisen, dass ich mich mittels Abendschule/ Fernstudium / Volkshochschule auf die Prüfungen vorbereitet habe. Die Möglichkeit, dass man sich autodidaktisch darauf vorbereitet, ist nicht zulässig.
Ich weiß, dass eine Abiturprüfung eine ordentliche Vorbereitung erfordert, und hätte dies am liebsten innerhalb eines Jahres in autodidaktischer Form gemacht. Aber nochmal eine Zeit lang in Abendkursen die Schulbank zu drücken, das fände ich doch etwas übertrieben.
Ich werde es daher vermutlich doch lieber lassen und mir ein anderes "Projekt" suchen.

kal-el
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Re: Abitur nachholen

Beitrag von kal-el » 12.01.2019, 23:13

Mein Mann, der Oberstudiendirektor meint gerade aus dem Off, dass Du ein Jahr vorher zur Schule Deiner Wahl gehen sollst und fragen, was man machen muss. Daraufhin wirst Du ein paar Bücher von der Schule abholen und alle paar Monate mal zum Fachbetreuer gehen. Das reicht dnan wohl als "Vorbereitung", zumindest handhaben er und seine Schulleiterkollegen das so mit Externen (hier im strengen Bayern).
Wie gesagt meldet Dich die SCHULE an, die musst Du überzeugen, die regeln das mit dem Schulamt (wie beschrieben). Das Schulamt führt nur aus, was der Direktor dann sagt. Und was der will, kannste ja aushandeln.

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