Bewertungskriterien der kumulativen Diss

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Standardabweichung
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Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von Standardabweichung » 07.03.2018, 11:24

Hallo zusammen,
ich bin leider bei meiner bisherigen Recherche nicht schlau geworden. Die kumulative Diss ist ja "relativ" neu und vielleicht ist das auch der Grund.
Die Anforderungen (wie viele Papers, wie weit im Publikationsprozess etc.) für die kum. sind mir bekannt (also die an unserer Uni). Was mir nicht bekannt ist, sind die Bewertungskriterien. Konkret geht es darum, ob die Anzahl der Koautoren die Güte der Arbeit beiträgt: Ich stehe auf einem Paper als Erstautorin, aber habe 5 (!) Koautoren (falls sich jemand fragt: Nein, nicht in der Medizin), von denen mir einer auch noch ungefragt aufs Auge gedrückt wurde.
Ich vermute mal, dass solche Bewertungskriterien möglicherweise auch an jeder Uni anders sind, aber wo finde ich denn heraus, welche Kriterien meiner Note zu Grunde gelegt werden?

Herzliche Grüße und danke!
SD

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von Streptokokkus » 07.03.2018, 20:11

Hallo!
Ich habe auch eine kumulative Dissertation geschrieben.
In meiner Promotionsordnung steht zur Anzahl der Coautoren nichts, also auch kein Hinweis auf die Bewertung.
Auch bei mir stehen Coautoren darauf, die mir zwar im Vorfeld bei den Versuchen geholfen haben, aber deren Anteil an den Papern selbst quasi null ist.

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von daherrdoggda » 08.03.2018, 04:05

Nach meiner Erfahrung zaehlt nur, ob man Erstautorenschaften hat oder nicht (auch eine geteilte zaehlt).
Bei uns war z.B. eine Erstautorenpublikation Voraussetzung fuer ein summa.
5 Coautoren sind voll im Rahmen (zumindest in meinem Fachgebiet). Andere sind Autor Nummer 52 von 76 auf einem Nature paper wegen einer Woche Praktikum, und dann wird ihnen huldvollst zum Nature paper gratuliert :roll:

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von Vollkornpizza » 08.03.2018, 10:13

Hallo,

ich liege auch in den letzten Zügen mit meiner kumulativen Diss. Bei uns zählen auch nur Paper mit Erstautorenscahft für die Diss. Zur Bewertung mit Hinblick auf Ko-Autoren steht bei uns auch nichts, aber unter jedem Paper, dass ich veröffentlicht habe bzw. noch einreichen werde gibt es ja den Abschnitt "contribution of authors", wo steht, wer wieviel und was beigetragen hat. Ich gehe davon aus, dass die Gutachter sich das auch durchlesen und entsprechend berücksichtigen.

Viele Grüße
VP

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von Vollkornpizza » 08.03.2018, 21:49

ps: habe gerade noch gesehen, dass man sogar eine explizite Auflistung mit einreichen muss, was man selbst zu den Artikeln beigetragen hat.

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von Streptokokkus » 09.03.2018, 06:48

@Vollkornpizza: Wo genau steht das bei Dir?
Ich habe mal irgendwas von 60 % Eigenanteil gelesen. Außerdem zählt bei uns auch nur Erstautorenschaft.

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von Vollkornpizza » 09.03.2018, 12:08

Das steht in den "Grundsätzen zur kumulativen Dissertation", ein Dokument auf das die Promotiosnordunung verweist.

Ich sende dir den Link per PN.

Viele Grüße

VP

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Re: Bewertungskriterien der kumulativen Diss

Beitrag von flip » 09.03.2018, 15:49

Standardabweichung hat geschrieben:l, dass solche Bewertungskriterien möglicherweise auch an jeder Uni anders sind, aber wo finde ich denn heraus, welche Kriterien meiner Note zu Grunde gelegt werden?
Ne, die sind auch bei jeder Diss anders. Denn obgleich du vier Koautoren hast, kann die Aufteilung ja 20:20:20:20:20, 50:20:20:10:0 oder sonst was sein.
Im Optimalfall weiß das aber dein Betreuer...?

Die Frage kann also nicht pauschal beantwortet werden. ;)

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