"Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

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HDCraftY
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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von HDCraftY » 23.12.2017, 23:11

Und was genau soll jetzt ein Kunsthistoriker oder ein Philosoph gegen Terror und Ausgrenzung etc. machen ? Nachdenken kann und tut jeder. Auch der Ingenieur oder Naturwissenschaftler denkt über diese Themen nach. Was haben aktuelle globale Problematiken mit dem Fach zu tun, welches man studiert hat ?

Ich sehe da öffentliche Gelder sinnvoller in Projekte der Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften investiert, die Probleme auch wirklich lösen können oder könnten (z.B. Fusionskraftwerke, genveränderte Pflanzen gegen den Hunger etc.). Und darüber können dann Philosophen ruhig Arbeiten schreiben. Ob es vertretbar ist, ethisch und moralisch verwerflich etc.

Nach der Logik z.B. mit den Bohrmaschinen kann man alles und jeden in Frage stellen. Was bringt mir der X-te Interpretationsansatz über Autor oder Buch XY ? Da können wir uns gleich in den Nihilismus verabschieden.

Und gerade die Technik sorgt doch für die Bewahrung unserer Kultur etc. Wer und was scannt denn all die Bücher dieser Welt ein, legt Datenbanken an, kann ganze Kirchen, ja die ganze Welt in 3D kartographieren ? Die Techniker und Ingenieure. Wir brauchen nie wieder Archäologen, wenn man einfach alle paar Monate mit einer großen Flotte von Autos oder Drohnen die Welt abfliegt und alles einscannt. Wenn ich dann in 100 Jahren sehen will, wie die Welt ausgesehen hat, kann ich mir alles in bester Auflösung und 3D anschauen.

Jeder archäologische Objekt kann man einscannen, ganze Kulturstätten und bei Zerstörung 1:1 rekonstruieren. Sowas nenne ich Bewahrung.

Gegen Terror, Verfolgung und Unterdrückung braucht es weder die Geisteswissenschaften, noch irgendeine andere Wissenschaft. Da braucht es einfach gute Menschen. Und das kann man nicht studieren.

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mantor
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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von mantor » 24.12.2017, 00:22

HDCraftY hat geschrieben:
Und gerade die Technik sorgt doch für die Bewahrung unserer Kultur etc. Wer und was scannt denn all die Bücher dieser Welt ein, legt Datenbanken an, kann ganze Kirchen, ja die ganze Welt in 3D kartographieren ? Die Techniker und Ingenieure. Wir brauchen nie wieder Archäologen, wenn man einfach alle paar Monate mit einer großen Flotte von Autos oder Drohnen die Welt abfliegt und alles einscannt. Wenn ich dann in 100 Jahren sehen will, wie die Welt ausgesehen hat, kann ich mir alles in bester Auflösung und 3D anschauen.

Jeder archäologische Objekt kann man einscannen, ganze Kulturstätten und bei Zerstörung 1:1 rekonstruieren. Sowas nenne ich Bewahrung.
Das ist aber ein seltsames Konzept von "Bewahrung". Du brauchst doch jemanden, der Dir die Dinge erklären kann, der Dir sagen kann, was sie bedeuten (in ihrer Zeit, im Hinblick auf die Vergangenheit und Gegenwart). Es ist doch naiv zu glauben, dass das Wissen und die Kultur der Welt nur eingescannt werden muss, um "bewahrt" zu werden. Wer lehrt denn die Sprachen, die es ermöglicht, die Bücher zu lesen? Wer kann sie in Kontexte einordnen? Wer kann sagen, auf welche politischen, sozialen, kulturellen, ästhetischen Fragen die Texte antworten? Nur dann bekommen die Dinge Bedeutung – und sind es wert, bewahrt zu werden.

Die Vorstellung, die Arbeit von Archäologen könne von Drohnen übernommen werden, ist, sorry, schlichtweg Blödsinn. Es braucht beides: Die Technik (und den Verstand, der sie erstellt), aber auch die Bedeutung (und den Verstand, der diese herausstellen kann). Beides gegeneinander auszuspielen, ist verrückt.

Wierus
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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von Wierus » 24.12.2017, 01:54

HDCraftY hat geschrieben:Und was genau soll jetzt ein Kunsthistoriker oder ein Philosoph gegen Terror und Ausgrenzung etc. machen ? Nachdenken kann und tut jeder. Auch der Ingenieur oder Naturwissenschaftler denkt über diese Themen nach. Was haben aktuelle globale Problematiken mit dem Fach zu tun, welches man studiert hat ?
In der Tat eine interessante Frage! Was mögen Problembereiche wie "Terror" oder "Ausgrenzung" denn bloß mit geisteswissenschaftlichen Disziplinen wie Philosophie, Politologie oder Psychologie zu tun haben? Man müsste wohl Ingenieur oder Naturwissenschaftler sein, um dir das erklären zu können. Ich bin leider keiner.
HDCraftY hat geschrieben:Und gerade die Technik sorgt doch für die Bewahrung unserer Kultur etc. Wer und was scannt denn all die Bücher dieser Welt ein, legt Datenbanken an, kann ganze Kirchen, ja die ganze Welt in 3D kartographieren ? Die Techniker und Ingenieure. Wir brauchen nie wieder Archäologen, wenn man einfach alle paar Monate mit einer großen Flotte von Autos oder Drohnen die Welt abfliegt und alles einscannt. Wenn ich dann in 100 Jahren sehen will, wie die Welt ausgesehen hat, kann ich mir alles in bester Auflösung und 3D anschauen.

Jeder archäologische Objekt kann man einscannen, ganze Kulturstätten und bei Zerstörung 1:1 rekonstruieren. Sowas nenne ich Bewahrung.

Gegen Terror, Verfolgung und Unterdrückung braucht es weder die Geisteswissenschaften, noch irgendeine andere Wissenschaft. Da braucht es einfach gute Menschen. Und das kann man nicht studieren.
Angesichts solcher erschreckend naiven Aussagen bin ich mir wirklich nicht mehr sicher, ob du nicht einfach nur ein Troll bist, dem es Spaß macht, beschämend unsinniges Zeug von sich zu geben, um dann die Reaktionen darauf abzuwarten und sich an der entgegengebrachten Aufmerksamkeit zu erfreuen.

HDCraftY
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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von HDCraftY » 24.12.2017, 01:59

Eine Tätigkeit von Archäologen ist doch das Ausgraben von "Dingen". Damit meine ich, dass wenn man das so machen würde, was ja noch nicht einmal wirklich der Fall ist, braucht man in Hunderten Jahren keine mehr. Heute natürlich schon noch.

Klar braucht man auch Leute, die das analysieren und bewerten. Ich habe ja nur gesagt, dass es die Technik überhaupt möglich macht, das zu analysieren und bewerten, da mit mit physikalischen und chemischen Methoden die Dinge zerstörungsfrei prüfen kann. Schau dir doch mal an, wie die "Archäologen" von vor hundert Jahren vorgegangen sind. Richtig stümperhaft. Kann man ihnen aber nicht vorwerfen.

Und wenn man eh die Möglichkeit hat, einfach alles zu bewahren, dann braucht es erstmal niemand vorgelagertes, der entscheidet, ob es überhaupt bewahrt werden soll.

Früher musste man ein Genie sein, um ein Programm zu schreiben weil man ganz genau entscheiden musste und perfekt programmieren musste, damit das alles auf eine Diskette passt. Heute aßt man mit dem Speicher nur so rum, man muss dahingehend nichts mehr können, die Kunst ist ausgestorben, weil es nicht mehr nötig ist.

Wenn man daher digital einfach, praktisch und günstig, alles speichern und verwalten kann, dann brauche ich keinen Menschen mehr der entscheidet was bewahrt werden soll, weil man einfach alles bewahrt.

Es ist doch schon heute möglich jemanden als Menschen irgendwas entscheiden zu lassen und auf Basis dessen, lässt sich ein evolutionärer Algorithmus schreiben, der so entscheidet, wie dieser Mensch. Statistik. Da weiß der Computer schon vor dem Kunsthistoriker, was ihm gefällt und was nicht. Glaubt aber keiner und will keiner wahrhaben. Ob es gut ist, keine Ahnung. Ist aber billiger und günstiger. KIs sind (obwohl rudimentär) schon in der Lage Bücher zu schreiben oder Bilder zu malen.
Man fängt ja teilweise schon an, auf Basis von Texten und Tonaufnahmen Verstorbene "zurückzuholen". Dann gibt es eine KI, die diesen Menschen auf Basis seiner Äußerungen und seinem handeln, zu einem sehr hohen Prozentsatz imitieren kann. Gruselig. Geht aber.


@Wierus

Diese rhetorische Frage bezog sich auf den Vorpost, in dem genau das impliziert wurde. Lesekompetenz ? Das niemand erkennt, dass das alles schon beginnt wundert mich. Glaubst du, dass das bei Google Maps aufhört ? Keine Ahnung, wie du auf naiv kommst. Das kann ich nur zurückwerfen. Ist eben so. Der Mensch hält sich für unersetzbar. Ist er nicht.

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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von Wierus » 24.12.2017, 02:36

HDCraftY hat geschrieben:Diese rhetorische Frage bezog sich auf den Vorpost, in dem genau das impliziert wurde. Lesekompetenz ? Das niemand erkennt, dass das alles schon beginnt wundert mich. Glaubst du, dass das bei Google Maps aufhört ? Keine Ahnung, wie du auf naiv kommst. Das kann ich nur zurückwerfen. Ist eben so. Der Mensch hält sich für unersetzbar. Ist er nicht.
Das Problem ist folgendes: Du hast offensichtlich überhaupt keine Ahnung von Archäologie. Du wunderst dich aber dennoch, warum der Archäologie weiterhin eine Berechtigung eingeräumt wird, wenn doch seit ein paar Jahren "alles" schön bequem per z.B. Google Maps digitalisiert wird.

Was soll man dir darauf antworten? Archäologie entdeckt und bewahrt nicht nur, sie ordnet ein und deutet. Willst du die kontextuelle Bedeutung eines altägyptischen Baus oder einer hethitischen Grabbeigabe etwa "ausrechnen" oder "statistisch modellieren"? Die Archäologie greift auf zahlreiche interpretative Methoden zurück um die Relikte der Vergangenheit in ihrem Verwendungskontext zu verstehen und einzuordnen. Ein einfaches Digitalisieren und zur-Schau-Stellen ist das nicht. Bei weitem nicht!
HDCraftY hat geschrieben:Es ist doch schon heute möglich jemanden als Menschen irgendwas entscheiden zu lassen und auf Basis dessen, lässt sich ein evolutionärer Algorithmus schreiben, der so entscheidet, wie dieser Mensch. Statistik. Da weiß der Computer schon vor dem Kunsthistoriker, was ihm gefällt und was nicht. Glaubt aber keiner und will keiner wahrhaben. Ob es gut ist, keine Ahnung. Ist aber billiger und günstiger. KIs sind (obwohl rudimentär) schon in der Lage Bücher zu schreiben oder Bilder zu malen.
Kann so eine hochentwickelte KI nicht auch die besseren Programme schreiben als Informatiker und auch die besseren Fusionskraftwerke bauen als Ingenieure oder Kernphysiker? Wäre ebenfalls billiger und günstiger. Denn wenn so eine KI bessere Arbeit leisten kann als ein Kunsthistoriker oder Literat, warum sollte sie denn nicht auch bessere Arbeit in den MINT-Feldern abliefern? Ich verstehe deinen Einwand an dieser Stelle also nicht. Im Gegenteil: Hier wären verstärkt z.B. Philosophen gefragt, die sich über den Sinn und Zweck künstlicher Intelligenz Gedanken machen und sich den ethischen und gesellschaftlichen Problemen ihres Einsatzes widmen.

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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von mantor » 24.12.2017, 02:57

HDCraftY hat geschrieben:
Und wenn man eh die Möglichkeit hat, einfach alles zu bewahren, dann braucht es erstmal niemand vorgelagertes, der entscheidet, ob es überhaupt bewahrt werden soll.


Wenn man daher digital einfach, praktisch und günstig, alles speichern und verwalten kann, dann brauche ich keinen Menschen mehr der entscheidet was bewahrt werden soll, weil man einfach alles bewahrt.
Wierus hat ja schon die zentralen Punkte genannt.

Nur zum dem von mir oben Zitierten noch der Hinweis: Genau umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn man die Möglichkeit hat, alles zu speichern, wird die Bedeutung der Gatekeeper, also der Experten nur noch wichtiger. Um es pointiert zu fassen: Wenn man alles speichert, bewahrt man tatsächlich nichts. Ohne qualitativ-hermeneutische Kompetenzen hat man dann nämlich nur eine riesige Menge Datenmüll, mit der niemand etwas anfangen kann, an die niemand fragen stellen kann, die niemand aufbereiten kann. Es geht ja beim "Bewahren", und das scheinst Du nicht zu verstehen, gerade nicht darum, die Dinge nur zu speichern, sondern ihren Sinn zu verstehen, zu erklären, zu vermitteln, zu tradieren …

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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von Wierus » 24.12.2017, 03:05

mantor hat geschrieben:Wenn man die Möglichkeit hat, alles zu speichern, wird die Bedeutung der Gatekeeper, also der Experten nur noch wichtiger. Um es pointiert zu fassen: Wenn man alles speichert, bewahrt man tatsächlich nichts. Ohne qualitativ-hermeneutische Kompetenzen hat man dann nämlich nur eine riesige Menge Datenmüll, mit der niemand etwas anfangen kann, an die niemand fragen stellen kann, die niemand aufbereiten kann. Es geht ja beim "Bewahren", und das scheinst Du nicht zu verstehen, gerade nicht darum, die Dinge nur zu speichern, sondern ihren Sinn zu verstehen, zu erklären, zu vermitteln, zu tradieren …
Exakt! Das Problem der Neuzeit ist nicht mehr so sehr der Datenverlust, sondern die zunehmende Datenflut und die damit verbundene Unübersichtlichkeit.

Die Probleme, Perspektiven und Fragstellungen ändern sich von Generation zu Generation. Fixe Algorythmen können da kaum Abhilfe schaffen. Vor allem: wer formuliert eigentlich die Fragen, auf deren Grundlage sie überhaupt erst programmiert werden können?

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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von Green Goddess » 24.12.2017, 07:15

HDCraftY hat geschrieben:...Jeder archäologische Objekt kann man einscannen, ganze Kulturstätten und bei Zerstörung 1:1 rekonstruieren. Sowas nenne ich Bewahrung.
Milliardenwerte liegen brach durch altertümlichen Bauschutt, der in Rom wertvolles Bauland blockiert. Abreissen und mittels 3D Druckertechnologie irgendwo reinstallieren, wo Areale preislich günstiger sind! Es lebe die Kultur, denn machbar ist es!
HDCraftY hat geschrieben:Gegen Terror, Verfolgung und Unterdrückung braucht es weder die Geisteswissenschaften, noch irgendeine andere Wissenschaft. Da braucht es einfach gute Menschen. Und das kann man nicht studieren.
Die Definitionen von "gut" dürften zwische IS-Anhängern und Trump-Wählern deutlich auseinandergehen. Die Entscheidung, welche Definition wir als gültig betrachten (sollen), sollten nicht die Ingenieure der Waffenhersteller treffen.

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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von Green Goddess » 24.12.2017, 07:21

Wierus hat geschrieben:Exakt! Das Problem der Neuzeit ist nicht mehr so sehr der Datenverlust, sondern die zunehmende Datenflut und die damit verbundene Unübersichtlichkeit....
..., was lediglich eine andere Formulierung für Datenverlust ist. Das beste Verstck für eine Nadel ist nicht der so oft propagierte Heuhaufen, sondern ein ähnlich grosser Haufen ähnlicher bis identischer Nadeln.

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Re: "Ein Doktortitel fürs Wiederkäuen"... ?

Beitrag von Green Goddess » 24.12.2017, 07:44

HDCraftY hat geschrieben:...Früher musste man ein Genie sein, um ein Programm zu schreiben weil man ganz genau entscheiden musste und perfekt programmieren musste, damit das alles auf eine Diskette passt. Heute aßt man mit dem Speicher nur so rum, man muss dahingehend nichts mehr können, die Kunst ist ausgestorben, weil es nicht mehr nötig ist. ...
Du zeigst eine aus meiner Sicht recht eigenwillige Ansicht von Genialität, abgesehen davon, dass es in der IT-Steinzeit möglich war, Programme von mehr als einer Diskette zu installieren bzw zu starten. Ausserdem scheinst du nicht sonderlich tiefes Wissen darüber zu haben, was heutzutage an Speichermanagement gefragt ist. Speichermanagement ist nicht ausgestorben, nur weil die Speichermedien grösser geworden sind. ... und waren es wirklich Genies, die Artikel in Fachzeitschriften geschrieben haben mit Titeln wie "Lochkarte oder Magnetband? - Die ewige Frage!"
HDCraftY hat geschrieben:...Es ist doch schon heute möglich jemanden als Menschen irgendwas entscheiden zu lassen und auf Basis dessen, lässt sich ein evolutionärer Algorithmus schreiben, der so entscheidet, wie dieser Mensch. Statistik. ...
"Nutzer, die diesen Artikel gekauft haben, interessieren sich auch für ..." :lol:
HDCraftY hat geschrieben:Man fängt ja teilweise schon an, auf Basis von Texten und Tonaufnahmen Verstorbene "zurückzuholen". Dann gibt es eine KI, die diesen Menschen auf Basis seiner Äußerungen und seinem handeln, zu einem sehr hohen Prozentsatz imitieren kann. Gruselig. Geht aber....
Ein guter Ansatz, aber wieso bei den Verstorbenen aufhören? Lass uns doch die Lebenden speichern, die Rechenleistung dafür sollte in wenigen Jahrzehnten bereitstehen! Was machbar ist, ist auch gut. Wobei ich das rein praktische Problem sehe, "UrurOma" AKA @GG_2117 in 100 Jahren vom USB-Stick zu laden, heute hätte ich bereits Schwierigkeiten, Daten von einer 8", 5 1/4" oder 3 1/2" Diskette zu lesen.

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