Promotionsmöglichkeit im Projekt weggefallen - und jetzt? (Naturwissenschaften)

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gundi1986
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Promotionsmöglichkeit im Projekt weggefallen - und jetzt? (Naturwissenschaften)

Beitrag von gundi1986 » 31.10.2017, 14:15

Hallo,
ich wende mich mit einem Anliegen an euch, welches mir momentan sehr zu schaffen macht.
Seit mittlerweile 6 Monaten bin ich als wiss. Mitarbeiter. an einem naturwissenschaftlichen Institut angestellt. Eingestellt wurde ich offiziell für ein bestimmtes Projekt, welches auch läuft und in welchem ich nun halt arbeite.
Daneben wird mir die Möglichkeit zur Promotion eingeräumt (daher nur 75%-Stelle). Im Bewerbungsgespräch und darüber hinaus klang es immer so, als könne ich innerhalb des Projektes promovieren, in welchem ich arbeite. Dass dies nicht möglich sei, stand nie zur Diskussion.
Ich habe mich also in das Projekt gestürzt und bei weitem mehr als die offiziellen 75% gearbeitet und nebenbei geschaut, wie man aus dem Projekt etwas publikationswürdiges machen kann (brauche 3 Publikationen für Promotion). Nun meinte mein DV jedoch vor kurzem zu mir, dass das Projekt dafür nichts hergibt bzw. "nicht promotionswürdig" sei und ich mir doch etwas anderes suchen soll. Wert lege er darauf, dass die Publikationen in internationalen Journals mit hohem Impact-Factor erscheinen. Meine bisher gesammelten Ideen hat er kategorisch abgelehnt, leider aber auch keine eigenen gemacht.
Ja, und nun stehe ich irgendwie etwas ratlos dar: 6 Monate sind rum und ich habe noch nicht einmal ein Thema für eine Promotion. Ich versuche nun schon wie wild Ideen zu kreieren und Paper zu lesen, aber bisher lande ich immer in Sackgassen. Entweder wurde dass von mir überlegte bereits bearbeitet oder es entpuppt sich als nicht sinnvoll. Ich fühle mich irgendwie etwas alleine gelassen vom DV und fühle mich auch etwas überfordert damit, mir komplett selbst ein naturwissenschaftliches Thema zu suchen, das den Ansprüchen des DV genügt. Und das alles neben dem Projekt, in welchem ich angestellt bin. Ich habe kein Problem damit, viel zu arbeiten und Mehrfachbelastungen auszuhalten. Aber dieser Druck, unbedingt ein gutes Thema zu finden und das möglichst schnell, stellt mich momentan vor rießige Probleme. Ich habe mittlerweile wirklich Sorgen, dass es mit der Promotion nichts wird. Zumal die anderen Doktoranden am Institut alle in ihrem angestellten Projekt promovieren, also diese Doppelbelastung nicht haben, und dennoch kaum nach 3 Jahren fertig sind.

Wie schätzt ihr diese Situation ein und was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Danke schon mal.
Zuletzt geändert von Sebastian am 01.11.2017, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Betreff hofentlich im Sinne der TE geändert

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FerdiFuchs
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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von FerdiFuchs » 31.10.2017, 15:46

Wenn dein Betreuer kein geeignetes Thema vorschlagen kann, ist er vermutlich zu weit weg von der eigentlichen Forschung um neue Fragestellungen zu generieren. Hast du daher einmal darüber nachgedacht, ob ein Zweitbetreuer mit direkterem Forschungsbezug für dich in Frage kommt? Vielleicht bietet sich als Zweitbetreuer jemand aus dem Projektkontext an. Ansonsten könntest du auch deinen Betreuer fragen, ob er Ideen hat (natürlich positiv formuliert: du wünscht dir "zusätzlichen Input für deine Diss").

Noch ein zweiter Gedanke: Für mich klingt es so, als ob du deinem Betreuer gegenüber mit mehr Bestimmtheit auftreten könntest. Insbesondere die von ihm geäußerte Erwartung, dass es unbedingt High-Impact-Journals sein müssen, würde ich nicht ohne Weiteres "schlucken": Dir wurde im Bewerbungsgespräch gesagt, dass du in dem Projekt promovieren könntest. Wenn das Projekt jetzt nur Arbeiten hergibt, die in mittelmäßigen Journals veröffentlicht werden können, solltest du dich ruhig auf diese ursprüngliche Aussage berufen.

Wierus
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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von Wierus » 31.10.2017, 17:12

einige hilfreiche Hinweise finden sich u.a. hier:

viewtopic.php?f=1&t=6797&p=221204#p221108
Wierus hat geschrieben:
manfred1989 hat geschrieben:Habt ihr Tipps wie ich am besten ein Thema finden kann? Ich meine, gibts da irgendwelche Hinweise, Empfehlungen oder so?
Fachzeitschriften stehen hier an oberster Stelle, des weiteren branchenspezifische Zeitschriften.

Hilfreich können mitunter auch neue Überblicks- und Einführungswerke in deinen Fachbereich sein, weil darin oft auf aktuelle Trends aufmerksam gemacht wird. Also sowas wie "Einführung in das Studium der Computerlinguistik (2017)".

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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von gundi1986 » 31.10.2017, 17:49

Vielen Dank euch beiden für die Antworten.

@Wierus: Literaturstudien und Recherchen sind eigentlich kein Problem. Das mache ich ja bereits. Problematisch ist halt, dass es vom Betreuer nahezu keine Themeneingrenzung gibt. Quasi nach dem Motto: "Lies mal ein bisschen was und dann komme mal mit einem Vorschlag zu mir." Ohne hierbei jedoch die Richtung oder das Thema einzuschränken. Das bedeutet aber für mich, dass es eine schier unendliche Möglichkeit an Richtungen gibt, in die ich mich einlesen könnte. Und derlei erschlägt mich förmlich, vor allem dann wenn ich bei meiner Recherche keinen eigenen möglichen Ansatzpunkt für neue Forschung finden kann (weil entweder jemand meine Idee schon realisiert hat oder sie sich im Laufe der Recherche als nicht weiter sinnvoll verfolgbar erweist).

@FerdiFuchs: Ich hätte mit mehr Bestimmtheit auftreten müssen, dass ist sicherlich richtig. Aber ich war in dem Moment einfach ziemlich perplex und der DV hat auch ein recht einschüchterndes Wesen. Aber klar, mein Fehler.
Den DV habe ich natürlich nach Ideen gefragt. Aber dann kommen halt eher Vorschläge (wenige), die im ersten Moment gut klingen, sich nach einiger Recherche aber als nicht neu herausstellen. Wie dem auch sei, ich recherche in diese Richtung, berichte ihm davon (und davon, was eben schon gemacht wurde) und dann kommt er mit einem völlig anderen Thema und das Spiel geht von neuem los.
Was mir irgendwie fehlt ist, dass er mir Vorschläge macht zu Bereichen, in denen er sich gut auskennt und auf dem aktuellen Stand ist um dann gemeinsam ein promotionswürdiges Thema zu finden. Puh... irgendwie stressig. Bei meinen Kollegen war die Sache viel klarer: Angestellt in einem Projekt, die Ergebnisse publiziert, ein bisschen noch die genaue Richtung mit dem DV abgestimmt und halt promoviert.

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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von Vollkornpizza » 31.10.2017, 19:56

Hallo Gundi,

Ich frage mich ein bisschen, ob der wahre Hintergrund, dass dein Prof behauptet, aus dem Projekt, über das du Angestellt bist, könntet man nichts promotionswürdiges hervorbringen, der ist, dass er dich sozusagen doppelt ausnutzen möchte. Also dass du ihm schön die Publikationen für das Projekt selbst erstellst und nebenbei noch einmal 100% in etwas anderes reinbutterst um seine Publikationsliste zu verlängern o.ä. Die Aussage mit den high-impact Journals spricht übrigens auch dafür.

Daher mal eine ganz andere Frage: Muss es denn unbedingt eine Promotion an dem Lehrstuhl sein, an dem du angestellt bist? Ich selbst fahre z.B. seit Jahren sehr gut damit, Promotion und Broterwerb strikt zu trennen. Man macht sich damit frei von einer Menge sozialem/moralischem Druck der auf einem Lasten kann, wenn eine doppelte Abhängigkeit besteht. Das einzige, was mir ein bisschen fehlt, ist dass ich in meinem bezahlten Job gerne weniger als 100% arbeiten würde, was aber leider nicht möglich ist. Diesen Vorteil hättest du ja.

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn du den Spieß rumdrehst und du deinem Prof signalisierst, dass du deine aktuelle Stelle nur als Arbeitsplatz siehst und du derweil anderswo extern promovieren wirst, er es sich vielleicht doch noch einmal überlegen wird, ob das aktuelle Projekt tatsächlich so wenig Promotionswürdiges abwirft. Was letzteres betrift, frage ich mich z.B. auch, wie man für ein solches Projekt überhaupt Fördergelder bekommen kann.

Natürlich helfen dir meine Ausführungen jetzt auf die Frage, wie du ein Promotiosthema bekommst nicht weiter (sorry!). Trotzdem wollte ich den thread nicht unkommentiert lassen, weil man hier im Forum von so vielen schlechten und manchmal ausweglosen Situationen liest, bei denen man sich fragt, ob man nicht schon ganz am Anfang Zeichen für eine ungüstige Betreuer-Doktoranden-Konstellation hätte erkennen können.

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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von praktikum » 31.10.2017, 21:29

gundi1986 hat geschrieben: Daneben wird mir die Möglichkeit zur Promotion eingeräumt (daher nur 75%-Stelle).
Die Begründung für 75% ist frei erfunden. Ich selber und etliche andere haben mit 100% Stelle promoviert, weil die Arbeit und das Promotionsthema Schnittmengen haben.
gundi1986 hat geschrieben: Im Bewerbungsgespräch und darüber hinaus klang es immer so, als könne ich innerhalb des Projektes promovieren, in welchem ich arbeite. Dass dies nicht möglich sei, stand nie zur Diskussion.
Versprechungen im Bewerbungsgespräch sind (kurzgefasst) wertlos.
gundi1986 hat geschrieben: Ich habe mich also in das Projekt gestürzt und bei weitem mehr als die offiziellen 75% gearbeitet und nebenbei geschaut, wie man aus dem Projekt etwas publikationswürdiges machen kann (brauche 3 Publikationen für Promotion). Nun meinte mein DV jedoch vor kurzem zu mir, dass das Projekt dafür nichts hergibt bzw. "nicht promotionswürdig" sei und ich mir doch etwas anderes suchen soll. Wert lege er darauf, dass die Publikationen in internationalen Journals mit hohem Impact-Factor erscheinen. Meine bisher gesammelten Ideen hat er kategorisch abgelehnt, leider aber auch keine eigenen gemacht.
Dann hat Dein Prof einfach einen Mitarbeiter für das Projekt gesucht. Ende. Eine Promotion Deinerseits interessiert ihn offenbar nicht besonders. Schon seltsam, dass er nicht einmal im Ansatz ein Thema im Köcher hat, aber gleich mit internationalen Journals abschrecken möchte. Solche Forderungen sind völlig überzogen, wenn Du absolut keine Hilfestellung erhälst.

gundi1986 hat geschrieben: Ja, und nun stehe ich irgendwie etwas ratlos dar: 6 Monate sind rum und ich habe noch nicht einmal ein Thema für eine Promotion. Ich versuche nun schon wie wild Ideen zu kreieren und Paper zu lesen, aber bisher lande ich immer in Sackgassen. Entweder wurde dass von mir überlegte bereits bearbeitet oder es entpuppt sich als nicht sinnvoll. Ich fühle mich irgendwie etwas alleine gelassen vom DV und fühle mich auch etwas überfordert damit, mir komplett selbst ein naturwissenschaftliches Thema zu suchen, das den Ansprüchen des DV genügt. Und das alles neben dem Projekt, in welchem ich angestellt bin. Ich habe kein Problem damit, viel zu arbeiten und Mehrfachbelastungen auszuhalten. Aber dieser Druck, unbedingt ein gutes Thema zu finden und das möglichst schnell, stellt mich momentan vor rießige Probleme. Ich habe mittlerweile wirklich Sorgen, dass es mit der Promotion nichts wird. Zumal die anderen Doktoranden am Institut alle in ihrem angestellten Projekt promovieren, also diese Doppelbelastung nicht haben, und dennoch kaum nach 3 Jahren fertig sind.
Die "Ansprüche" des theoretischen DVs sind nebensächlich. Das Problem ist ein ganz anderes: Du hättest ein Thema, für das Du vor Ort keinerlei Unterstützung hast und welches Du anscheinend ausschließlich in Deiner Freizeit machen musst. Von der Arbeit für die Projekte kannst Du praktisch nichts mehr verwenden. Dein Promotionsthema müsste außerdem sehr gut sein, was unter den gegebenen Möglichkeiten kaum möglich ist.
gundi1986 hat geschrieben: Wie schätzt ihr diese Situation ein und was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Ich würde an Deiner Stelle im Geheimen nach einer anderen Promotionsstelle suchen und dann schnellstmöglich von dort verschwinden. Selbst mit einer 50% Stelle bist Du besser dran, falls sich die Arbeit dort mit Deinem Promotionsthema überschneidet. Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du die anderen 25% Freizeit zusätzlich in Deine Arbeit oder einen kleinen Nebenjob steckst.
Lasse Dir bloß nicht einreden, dass Du jetzt noch etwas mit Social-Skills reißen kannst oder Du schuld an der Gesamtlage vor Ort bist. Wir haben über solche Konstellationen hier im Forum bereits mehrfach gesprochen. Die betroffenen Menschen schlagen nach Jahren hier auf und sind völlig fertig und/oder todunglücklich. Diesen Weg würde ich mir an Deiner Stelle nicht antun, es gibt wirklich noch andere Profs.
Daher nochmal: suche kein Promtionsthema, sondern eine neue Promotionsstelle. Das würde ich an Deiner Stelle tun!

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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von gundi1986 » 31.10.2017, 21:31

Danke, Vollkornpizza, für deine konstruktive Antwort.
Ich arbeite ja im naturwissenschaftlichen Bereich und hier ist man in der Regel auf Geräte, Labore etc. angewiesen. Deshalb habe ich den Gedanken an die Trennung Arbeit/Promotion wie du ihn skizzierst noch weggeschoben. Ich müsste ja dann quasi an eine andere Uni/Forschungseinrichtung und könnte zb. nicht eine reine Literaturarbeit von Hause aus schreiben.
Aber klar, der Weg wäre natürlich möglich. Zur Not halt nicht promovieren und Dienst nach Vorschrift tun. Aber das wäre halt wirklich schon ein heftiger Schritt und ob ich dann noch einmal die Möglichkeit für eine Promotion bekommen würde ist ungewiss. Die Professoren sind ja auch unter einander vernetzt.
Ich werde wohl noch einmal das Gespräch suchen und versuchen deutlich zu machen, dass ich nur im aktuellen Projekt promovieren kann/möchte. Für ein zweites Projekt fehlt die Zeit und vor allem das Thema. Beim aktuellen Projekt bin ich wenigstens schon drin, habe bereits Proben fürs Labor bzw. analysiere schon und sehe zumindest eher Möglichkeiten für Publikationen (wenn auch nicht in den relevantesten Journals). Blöd wäre nur, wenn er dann sagt: Derlei werde ich aber nicht betreuen.

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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von daherrdoggda » 01.11.2017, 04:10

Und wenn er darauf nicht eingeht, also dich nicht in dem bereits laufenden 75%-Projekt betreuen kann/will, suchst du wie oben vorgeschlagen eine neue Promotionsstelle und ueberbrueckst die Zeit bis dahin mit 'Dienst nach Vorschrift'. Die Regel ist in meinem Bereich uebrigens 50%, kein Mensch hat 100. Gibt es denn nur dieses eine Labor bzw. Institut, das dein Gebiet bearbeitet? Ich kenne ein paar Faelle, wo Leute nach ca. einem halben Jahr hingeschmissen und was neues angefangen haben - alle waren froh ueber die bessere Stelle, es ging endlich was voran, und den oberen ist es aufgefallen, dass sich solche Vorfaelle bei diesem Chef haeufen - es kann also auch auf ihn zurueckfallen. Ich kenn sogar einen Zwischenfall, wo die ganze Gruppe es nicht mehr ausgehalten hat und auf einen Schlag gekuendigt hat - dieser Chef stand dann alleine da und musste aufgeben (keine Ahnung, wo der jetzt ist...)

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Re: Promotionsmöglichkeit im Projekt weggefallen - und jetzt? (Naturwissenschaften)

Beitrag von Sebastian » 01.11.2017, 10:09

Zum Thema kann ich inhaltlich leider nichts beitragen, finde aber, dass die Verursachungsbeiträge mit der alten Überschrift "finde kein Promotionsthema" etwas einseitig zugeordnet wurden.
Ich hoffe, die neue Überschrift trifft es auch im Sinne der TE, ansonsten bitte melden (geht auch per PN)
Sebastian

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Re: finde kein Promotionsthema

Beitrag von praktikum » 01.11.2017, 16:55

daherrdoggda hat geschrieben:Die Regel ist in meinem Bereich uebrigens 50%, kein Mensch hat 100.
Ich weiß nicht, was Du genau unter "Deinem Bereich" verstehst, aber der TE hat doch bereits 75% und viele andere haben 100%. Was an einem bestimmten Lehrstuhl "die Regel" ist, hat mit der allgemeinen Situation nicht unbedingt viel zu tun.
Es gibt kein Gesetz gegen 100% Stellen und ob die Drittmittelstunden(!) auf einem Bogen stehen oder zwei, welchen Unterschied macht das für das Projekt? (Rhetorische Frage) Hauptsache die Arbeit wird erledigt.

daherrdoggda hat geschrieben:Und wenn er darauf nicht eingeht, also dich nicht in dem bereits laufenden 75%-Projekt betreuen kann/will, suchst du wie oben vorgeschlagen eine neue Promotionsstelle und ueberbrueckst die Zeit bis dahin mit 'Dienst nach Vorschrift'.
Fragt sich nur, was der Sinn dieses Gesprächs sein soll. Die Lage ist doch klar. Es gibt keine neue Fakten bzw. Ideen und der Prof. läßt sich bestimmt nicht gerne von einem Neuling "gut zureden". Im besten Fall ist er höflich und sagt so etwas wie "machen sie mal" und in ein paar Monaten lesen wir uns hier wieder. Dann hätte sich der TE nur ein Luftschloss gebaut und Zeit verloren. Solche Entwicklungen habe ich immer wieder mitbekommen und auch hier im Forum entsprechende Schilderungen gelesen.
Da würde ich lieber abwarten, ob sich während der Jobsuche auf der alten Stelle noch überraschend etwas ergibt. Am Projekt arbeitet der TE so oder so weiter.


daherrdoggda hat geschrieben:und den oberen ist es aufgefallen, dass sich solche Vorfaelle bei diesem Chef haeufen - es kann also auch auf ihn zurueckfallen.
Gibt es alles und über das Thema haben wir im Forum schon oft gesprochen, aber das nutzt dem TE nichts. Es wurde noch nicht viel erarbeitet und es ist doch schon klar, dass es nicht läuft. Alles geht man am besten, bevor man Schaden nimmt.

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