Finanzierung für einer Promotionsstelle

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Finanzierung für einer Promotionsstelle

Beitrag von BinhBui » 02.07.2017, 18:53

Hallo,

weiß einer von euch wie sich die Finanzierung einer 100% Stelle zusammensetzt. Ich habe gehört für eine 100%-Stelle bräuchte man ca. 110k Euro aus Drittmitteln. Wenn man jedoch das Gehalt betrachtet, beläuft es sich bei TVÖD 13 und erster Stufe gerade mal auf ~50k im Jahr. Dazu muss der Arbeitgeber weitere Abgaben tätigen. Jedoch finde ich die Differenz von 60k ziemlich hoch. Kommen da noch weitere Zahlungen ein für die Uni etc. ?

Gruß

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Re: Finanzierung für einer Promotionsstelle

Beitrag von Green Goddess » 02.07.2017, 19:45

Ohne auch nur den leisesten Anschein von Vollständigkeit erwecken zu wollen (der größte Einzelposten sind sicherlich die arbeitgeberseitigen Sozialbeiträge (Rente, Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung)), steckt u.a. noch folgendes in der Stellenfinanzierung; Jegliche Art von Abschreibungen wie Raum, Mobiliar, Arbeitmittel (Computer, Telefon, etc), selbst Einrichtungen wie Mensa, Bibliotheken, etc brauchen eine lfd. Finanzierung, an der die Drittmittelstellen gar nicht mal absurd-unlogisch beteiligt sind. Anschliessend könnte man an Rechenzeit auf dem Uni-Rechner denken, ein Budget für Reisekosten, Tagungsteilnahmen, etc. Nicht zuletzt der Stelle zuarbeitende Stellen, Sekretariat, HiWis, Hausmeister, ... last, not least die BetreuerIn der Arbeit/Stelle . Betriebswirtschaftlich muss auch rückversichert werden, dass du beim Öffnen eines Fensters, dieses zerstörst oder Schlimmeres anstellst. ;) Ich bin fast überrascht, dass aus 50k nur 110k werden sollen. :lol:

Traudel
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Re: Finanzierung für einer Promotionsstelle

Beitrag von Traudel » 03.07.2017, 10:48

Hallo BinhBui,

leider schreibst Du nichts zu Deinem Hintergrund, so dass ich nicht weiß, ob Du in eine Hochschule oder eine Forschungseinrichtung o.ä. eingebunden und mit entsprechenden Ansprechpartnern ausgestattet bist.
Aber mein Tipp: Sowohl bei Drittmittelanträgen als auch bei der Besetzung von Projektstellen habe ich/haben wir uns meist an die Kollegen von Forschung & Transfer (organisiert als Prorektorat, Ressort, Stabsstelle...) sowie an die Personalabteilung gewendet. Die verfügen über entsprechende Tabellen mit Arbeitergeberanteilen usw.
Jo, und Tipps bei der Stellenbeantragung sind ja ohnehin nie verkehrt, wenn es um Einwerben von Geldern geht ;-)

Viel Erfolg
Traudel

BinhBui
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Re: Finanzierung für einer Promotionsstelle

Beitrag von BinhBui » 03.07.2017, 12:13

Danke für die Antworten!

@GreenGoddess: Sowas ähnliches in der Art habe ich mir schon gedacht!

@Traudel: Ich bin an einer Universität gebunden und danke für den Tipp!

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