Citavi Erfahrungen speziell für Jura

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Citavi Erfahrungen speziell für Jura

Beitrag von Interessierter » 01.08.2009, 19:54

Hallo

Ich habe vor meine Seminararbeit zu schrieben und habe mir dazu Citavi geholt.

Ich weiss es ist keine Dissertation aber wo kann man bessere Infos bekommen als hier.

Hat jemand von euch schon mal mit Citavi gearbeitet und dies speziell im juristischen Bereich.

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tips, ob man z.B. spezielle Einstellungen vornehmen muss wenn es um juristische Arbeiten geht. Gibt es eventuell Vorlagen (Jura) die man benutzen kann?

Ich bin ein Neuling was dieses Programm angeht. Kann man mit Citiva auch Fußnoten bei Word eingeben. Wo gebe ich in Citavi denn an wie der Titel zitiert werden soll?

Ich wäre für Hilfe dankbar.

ictus
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Re: Citavi Erfahrungen speziell für Jura

Beitrag von ictus » 02.08.2009, 09:25

Hallo, Interessierter,
citvavi eignet sich auch für juristische Arbeiten. Ich habe es bei der Diss. selbst eingesetzt. Zwar kann man als Formatvorlage den Zitationsstil von Byrd/Lehmann herunterladen. Allerdings sieht das nur in den seltensten Fällen so aus, wie man sich das vorstellt.
Hinweise auf alle deine Fragen gibt es im citavi Benutzerhandbuch, das man auf der Website downloaden kann.
Dient der Seminarschein für ein Promotionsverfahren? Falls nicht, würde ich die Finger von citavi lassen. Die Software hat für die Dissertation im juristischen Bereich sicher ihre Berechtigung. Da schreibt man aber auch um die 18 Monate dran und es ist ganz einfach, wenn man hinterher das Fußnotenformat mit wenigen Clicks ändern kann. Für eine Seminararbeit macht das mE keinen Sinn. Sie wird wohl kaum länger als 50 Seiten lang sein und zeitlich ist das in vier Wochen gut zu bewältigen. Wenn du dann eine Woche brauchst, um dir citavi anzueignen und den Zitierstil so hinzubekommen, wie er aussehen soll, steht das in KEINEM Verhältnis zum Ertrag.

ictus
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Re: Citavi Erfahrungen speziell für Jura

Beitrag von ictus » 15.08.2009, 17:19

Nachdem ich meine Arbeit jetzt abgabefertig formatiert habe, muss ich mein vorheriges Statement leider relativieren. Wenn ich es nochmal zu machen hätte, würde ich einen riesengroßen Bogen um citavi machen. Wenn ich die Zeit rechne, die ich benötigt hatte, dass Fußnoten und Literaturverzeichnis im Ergebnis aussieht, wie es soll, hätte ich anders viel Zeit gespart. Die Umformatierung hat mich fast 150h gekostet. Waren lange Arbeitstage... Für Geisteswissenschaftler mag es seine Berechtigung haben, aber Juristen zitieren eben mal nicht "Palandt 2009 - Bürgerliches". Versprochen wurde, dass nach der Zitierfiebel von Byrd/Lehmann zitiert wird. Nun ja: versprechen sind das eine, die Praxis das andere. Wenn man sich diesen ganzen Ärger weitgehend ersparen will, muss man zu Anfang wirklich das gesamte Handbuch lesen und sämtliche Fußangeln, die auftreten können, vorhersehen.
Besser die Zitierfiebel von Byrd/Lehmann kaufen und das Literaturverzeichnis parallel in einer eigenen Worddatei erstellen.

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