Krankenversicherung als Doktorand (Mal wieder)

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xa
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Krankenversicherung als Doktorand (Mal wieder)

Beitrag von xa »

Hallo,

vorab muss ich sagen, dass ich die bereits zu dem Thema erstellten Beiträge gelesen und nicht fündig geworden bin, was meine Frage angeht.

Wenn man als Doktorand promoviert und keine sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis hat, aber eingeschriebener Promotionsstudent ist, muss man sich ja selbst krankenversichern.

Ich habe gelesen, dass einige Krankenkassen auch Doktoranden in die studentische Krankenversicherung einstufen, weil es da wohl offensichtlich keine klaren Regeln gibt (siehe Beitrag von Mitte 2007 hier: http://www.beamte4u.de/promotion.html ).

ist das noch aktuell? Auf einer anderen Seite, die mir aktueller erscheint ( http://www.monetos.de/versicherung/gese ... studenten/ ) steht, dass man als Doktorand nicht mehr in die studentische Versicherung reinkommt.

Gibt es also noch Kassen, die einen günstig als Student versichern? Und wenn ja, welche Kassen machen das denn? Im Internet finde ich dazu leider keine Übersicht. Meine bisherige Kasse, die DAK, macht es jedenfalls nicht.
Vielen Dank für eure Antworten.
Zuletzt geändert von Sebastian am 26.05.2009, 18:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel für die Suchmaschine umgestellt.

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Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von Koenigsportal »

Hallo xa,

die TK hat's bei mir auch nicht gemacht. Grund ist wohl, dass man bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss hat. Auch wenn man sich noch mal für ein Zweitstudium einschreibt, wird man bei ihnen nicht mehr als Studi versichert. Ein Kommilitone und sein Arbeitgeber mussten deshalb mal für einige Jahre das Geld zurück zahlen, als man den Fehler bemerkte.

Gruß, K.
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Kuniko

Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von Kuniko »

Hallo xa.
Bei mir hat es diese Kasse gemacht, allerdings nur bis zum 14. Semester. Und nach mehrmaligem Nachhaken, bei einem überaschend freundlichen und hilfsbereiten Typen. Danach gab es noch mal für sechs Monate einen nicht ganz so günstigen Übergangstarif. So war es bei mir, habe aber schon oft mitbekommen, dass es ziemlich unterschiedlich läuft.

Drücke dir die Daumen, dass du nicht allzuviel zahlen musst....

Liebe Grüße
Kuniko
jsolawis

Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von jsolawis »

OP, alle gesetztliche Krankenkassen sind rechtlich verpflichtet dich als Doktorand zu versichern - leg dem Antrag eine Promotionsbescheinigung bei. Sie können dich nicht ablehenen. Der Krankenkassenbeitrag für Doktoranden/Studenten ist bei den gesetzlichen Krankenkassen einheitlich auf €66 fixiert unabhängig vom Alter. Du musst nur Vollzeit Doktorand/Student sein.

Alle gesetzliche Krankenkassen in Deutschland sind dem 01. Januar 2009 faktisch gleich - die Beitragssätze sind einheitlich.

Falls du eine Empfehlung für eine gute Krankenkasse brauchst, schreib mir eine PN. Ich war bei derselben Krankenkasse während des Studiums. Sie hat meine Zahn-OP in 2008 ohne Diskussion übernommen. Ich werde nach der Promotion bei der gleichen Krankenkasse bleiben.

Ich kann dir daher eine gute Empfehlung geben - ich bekomme sogar eine Prämie, wenn ich dich weiterempfehle.

Grüße


Edit Sebastian:
Dieser Beitrag gibt die Rechtslage in Deutschland nach meiner persönlichen Auffassung nicht zutreffend wieder. Mehr dazu weiter unten in dieser Diskussion
Koenigsportal
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Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von Koenigsportal »

jsolawis hat geschrieben:OP, alle gesetztliche Krankenkassen sind rechtlich verpflichtet dich als Doktorand zu versichern - leg dem Antrag eine Promotionsbescheinigung bei. Sie können dich nicht ablehenen.
Klar, sie müssen dich versichern, aber nicht zum Studi-Tarif.
Der Krankenkassenbeitrag für Doktoranden/Studenten ist bei den gesetzlichen Krankenkassen einheitlich auf €66 fixiert unabhängig vom Alter. Du musst nur Vollzeit Doktorand/Student sein.
und warum versichern sie einen dann nicht anstandslos zu dem Tarif,w enn das angeblich so klar geregelt ist? Ich kenn keine Doktoranden, die für 66,- versichert sind.
Ich war bei derselben Krankenkasse während des Studiums. Sie hat meine Zahn-OP in 2008 ohne Diskussion übernommen.
Versteh ich nicht. Wenn es eine gesetzliche ist, warum sollte sie dann eine notwendige OP nicht zahlen?
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xa
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Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von xa »

@jsolawis : Wenn es so wäre, dass man immer den gleichen günstigen Tarif wie ein "normaler" Student bekommt, hätte ich meine Frage ja nicht gestellt. Ich kenne einige, die zahlten zwischen 120-150 als Doktorand.

Meine Frage bezog sich darauf, welche Kassen einen noch als "Student" zu dem günstigen. einheitlichen Satz versichern. Und das tun defintiv nicht alle Kassen, also schreib doch deine Kasse mal oder - wenn nicht öffentlich - schick mir eine PN.
jsolawis

Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von jsolawis »

@ Xa + Königsportal
Ihr solltet das was ihr liest verarbeiten können.

Interne Doktoranden sind keine Vollzeitstudenten, sondern ganz normale Arbeitnehmer. Sie entrichten von ihrem Lohn bei den gesetzlichen Krankenkassen seit der Gesundheitsreform (01. Januar) den gleichen Krankenkassenbeitrag. Ist vom Gesetzgeber fixiert.

Nur externe Doktoranden, die nicht Vollzeit berufstätig sind, werden als Vollzeit-Studenten von den Krankenkassen klassifiziert und zahlen nur €66.
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Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von Koenigsportal »

jsolawis hat geschrieben:@ Xa + Königsportal
Ihr solltet das was ihr liest verarbeiten können.
Häh, was ist denn das für eine Bemerkung ?
Nur externe Doktoranden, die nicht Vollzeit berufstätig sind, werden als Vollzeit-Studenten von den Krankenkassen klassifiziert und zahlen nur €66.
Darum geht's ja genau: Die Krankenkassen klassifizieren einen eben nicht als Studi ein, sondern - wenn man keinen versicherungspflichtigen Job hat - meist als freiwillig Versicherte. Da liegt der niedrigste Beitrag, wie Xa schrieb, tatsächlich zw. 120-150,- Wenn man einen versicherungspflichtigen Job hat (und als solcher gilt nicht nur ein Vollzeit-Job!), ist man über den Job versichert, so wie eben jeder anddere Arbeitnehmer auch.
Interne Doktoranden sind keine Vollzeitstudenten, sondern ganz normale Arbeitnehmer. Sie entrichten von ihrem Lohn bei den gesetzlichen Krankenkassen seit der Gesundheitsreform (01. Januar) den gleichen Krankenkassenbeitrag. Ist vom Gesetzgeber fixiert.
Das war auch schon vor der Reform so.

Ich glaube, du sitzt da ein paar Fehlschlüssen auf.
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Fischauge

Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von Fischauge »

Hallo!

Bei mir stellt sich ab kommendem Jahr auch die Frage nach der KV. Meine derzeitige, BKK, meinte, ich müsste ca. 120€ zahlen.

Da es aber nun einige KVs gibt, die einen noch als Student durchgehen lassen, wüsste ich gerne mal, welche das sind.

Statt immer nur Geheimniskrämerei zu treiben, sollten endlich mal ein paar Namen fallen!

Grüße,
fischauge
xa
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Re: Mal wieder: Krankenversicherung als Doktorand

Beitrag von xa »

@jsolawis: Du solltest vielleicht mal lesen, was ich denn eigentlich gefragt habe, nämlich den Beitragssatz für Doktoranden ohne sozialversicherungsplfichtige Stelle (also ohne das der Arbeitgeber und ich zu gleichen Teilen die KV zahle) bei verschiedenen Kassen.

Fischauge bringt es auf den Punkt, ich will auch Namen von Kassen, die einen als externer Doktorand in die studentische KV lassen.
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