Doktorvater wechseln?

Der Wechsel des Doktorvaters kann, soviel dürfte klar sein, immer nur das allerletzte Mittel sein, wenn es darum geht, die eigene Arbeit fertigzustellen und eine Promotion vernünftig abzuschließen.

Die dahintersteckenden Probleme sind meist so komplex, dass sie sich keinesfalls allgemeingültig lösen lassen. Deshalb sollen hier nur Gedanken zusammengetragen werden, die im Diskussionsforum zu entsprechenden Fragestellungen geäußert wurden.

Dieser Artikel beginnt mit dem Bild vom Schleudersitz - denn es läßt sich leider auf den Wechsel des Doktorvaters meist sehr gut übertragen:

Fragen, die Sie für sich klären sollten

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Abwägung des Für und Wider

Wenn die oben beschriebenen Überlegungen einen Wechsel nicht praktisch ausschließen, gilt es das Für und Wider sorgfältig abzuwägen. Dazu schlägt Benutzerin katja im Forum vor, sich eine Liste der Pro- und Contra-Argumente zu machen:

Abbruch der Doktorarbeit

Noch extremer ist die Problemstellung natürlich, wenn man nicht mehr nur über den Wechsel des Doktorvaters, sondern sogar über einen Abbruch des Promotionsvorhabens nachdenkt. Das Thema ist dem Verfasser allerdings zu heikel für eine solch allgemeine Betrachtung - vielleicht finden Sie mit der entsprechenden Suche (Abbruch bzw. Abbrechen) im Forum einen Artikel, der nützliche Aspekte für Sie enthält. Ein Startpunkt könnte z.B. das Thema »Promotion abbrechen« sein. Bitte achten Sie auf die automatisch erstellten Links zu ähnlichen Themen, die am Ende der genannten Forenseite angeboten werden.

Wo gibt es individuelle Beratung?

Stipendiaten einer Stiftung haben hier gewisse Vorteile: In aller Regel gibt es an den Fakultäten sog. Vertrauensdozenten der Stiftungen. Sie können ein guter Ansprechpartner sein, da Stipendiengeber ein hohes eigenes Interesse an der Fertigstellung der geförderten Arbeit haben. Überdies sind die meisten Stiftungen für die Doktorväter und ihre Fakultäten wirtschaftlich interessant; wer möchte es sich schon mit einem potentiellen Geldgeber verderben.

Die allgemeine Studienberatung der Universität ist oft stärker um das Wohlergehen ihrer Studenten bemüht, als man in Erinnerung an die erste Immatrikulation meinen sollte. Wie so oft, können Menschen mehr leisten, wenn sie sich inhaltlich auf Termine vorbereiten konnten. Deshalb sollte man bestehende Möglichkeiten zur Terminvereinbarung nutzen und - soweit möglich - bereits bei der Terminvereinbarung einigermaßen konkret beschreiben, was das Anliegen ist.

Ich erinnere mich bei den ausgewiesenen Verwendungen der Semesterbeiträge noch an den Posten »psychologische Studienberatung« beim AStA, weil er in meinen Augen relativ hoch war. Auch dort könnte man nachfragen: Zumeist kommt es ohnehin weniger auf die konkreten Fachbezüge als auf rein menschlich/psychologische Unterstützung bei der Entscheidungsfindung an.

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Wie kann man dem Ärger vorbeugen?

Die Forenbeiträge zeigen, dass einige Schwachstellen häufiger auftreten als andere. Deshalb hier auch die Zusammenstellung von Ideen, wie sich grundlegende Zerwürfnisse speziell gegen Ende der Arbeit vielleicht vermeiden lassen.

Platz für Anregungen und Diskussion zu diesem Thema gibt es im entsprechenden Thread im Forum.

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© Sebastian Veelken · www.doktorandenforum.de · zuletzt geändert: 23.02.2010

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