Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Fragen aus der laufenden Arbeit an der Dissertation.
Literatursuche, Motivationsprobleme, Lehrtätigkeit, Ärger mit dem Prof u.v.m.
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Re: Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Beitragvon la_potranca am 23.11.2008, 20:25

Diss wird gekalut und wrid von jemandem anderen eingereicht halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich- der Dieb müsste ja einen Doktorvater finden, dem glaubhaft machen, dass er schon das Thema bearbeitet hat, und dann noch veröffentlichen in der Zeit, in der man selbst eigentlich nur noch einreichen muss. Ne, das kann gar nicht gehen.

PC-Crash hatte ich selbst schon vier, zwei unrühmliche (Wasserglas), einmal durchgebrannt, einmal Blitz durch Stromleitung. Zweimal war die Festplatte hinüber, d.h. alle Daten weg.
la_potranca
 
... ist nicht mehr dabei.

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Re: Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Beitragvon Sebastian am 23.11.2008, 22:27

Koenigsportal hat geschrieben:Bis vor 50 Jahren hatten Doktoranden ja schließlich auch nicht mehr als ihr handgeschriebenes oder handgetipptes Exemplar (viell. noch einen Durchschlag) und gebrannt hat's da bestimmt noch häufiger.

Ich glaube, die gesamte Bearbeitungsweise hat sich geändert: Die Leute haben nämlich früher ihre Manuskripte erst einmal per Hand geschrieben (deshalb heißen sie so :wink: ) und wenn es ans Tippen ging, waren sie schon recht weit - sei es mit dem jeweiligen Kapitel oder der ganzen Arbeit. D.h. man hatte neben etwaigen limitierten Anzahlen der getippten Arbeit auch noch seine Notizen.
Die Diss meines Großvaters hatte übrigens 34 Seiten.
Die meines Vaters 120 Seiten.
Meine 222.

Koenigsportal hat geschrieben:Von geklauten Laptops weiß ich auch. Aber dann brauch ich doch nicht etliche Datensicherungen, sondern es reicht eine, und einen Ausdruck sollte man doch auch haben, oder der Prof, Freunde usw. haben mal einen Auszug bekommen usw.

Ich persönlich bin ja auch ein großer Freund gelegentlicher Ausdrucke. Da weiß man, was man hat. Am liebsten wasserfeste Laserdrucker ;-)

Ich habe das Thema hier angestoßen, weil mir anhand der Eingangsstory auffiel, dass der Computer dank Überall-Web etc. ja mittlerweile einen noch weitaus größeren Stellenwert hat, als bei der Diss vor zehn Jahren. Zugleich sinkt der Anteil papiergebundener (und damit weniger störungsanfälliger) Teile.
Außerdem ist der Lästigkeitsfaktor inzwischen auch bei privaten Daten schon so nennenswert ist, dass ich zumindest eine externe Festplatte und, sagen wir mal, ein- oder zweimonatliche Sicherung zum Standard zählen würde.
Also: Bleiben wir entspannt - jeder auf seine Weise :wink:
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Re: Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Beitragvon Koenigsportal am 24.11.2008, 15:13

Sebastian hat geschrieben:Ich glaube, die gesamte Bearbeitungsweise hat sich geändert: Die Leute haben nämlich früher ihre Manuskripte erst einmal per Hand geschrieben (deshalb heißen sie so :wink: ) und wenn es ans Tippen ging, waren sie schon recht weit - sei es mit dem jeweiligen Kapitel oder der ganzen Arbeit. D.h. man hatte neben etwaigen limitierten Anzahlen der getippten Arbeit auch noch seine Notizen.
Die Diss meines Großvaters hatte übrigens 34 Seiten.
Die meines Vaters 120 Seiten.
Meine 222.


Meine ca. 300.
Okay, Sebastian, da geb ich dir Recht. Aber auch früher kamen schon längere Diss.en vor, von dicken Romanen mal ganz abgesehen. Und auch im Fall des Erst-Einmal-per-Hand-schreibens wäre bei einem Brande ja auch alles futsch gewesen.

Sebastian hat geschrieben:Ich habe das Thema hier angestoßen, weil mir anhand der Eingangsstory auffiel, dass der Computer dank Überall-Web etc. ja mittlerweile einen noch weitaus größeren Stellenwert hat, als bei der Diss vor zehn Jahren. Zugleich sinkt der Anteil papiergebundener (und damit weniger störungsanfälliger) Teile. Außerdem ist der Lästigkeitsfaktor inzwischen auch bei privaten Daten schon so nennenswert ist, dass ich zumindest eine externe Festplatte und, sagen wir mal, ein- oder zweimonatliche Sicherung zum Standard zählen würde.


Dass du das Thema angestoßen hast, ist auch prima! (Wie die Reaktionen auch zeigen.)
Aber liegt es nicht auch ein bisschen daran, dass sich der eine oder die andere davon (sei es nun zeitlich oder inhaltlich) überfordert fühlt, sich auch noch in Datensicherungsfeinheiten 'reinzuarbeiten, und deshalb nicht dauernd alles x-fach sichert?

Gruß, koenigsportal
Zuletzt geändert von Koenigsportal am 24.11.2008, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Beitragvon nK am 24.11.2008, 18:12

Bei USB-Sticks bitte auch immer daran denken, mit was die (nicht) in Kontakt kommen dürfen. Bei der Arbeit haben wir z.B. Namensschilder, die mit recht starken Magneten an der Kleidung befestigt werden. Wenn man nach der Arbeit mal erst im Aufzug bemerkt, dass man das Schild noch dranhat und es daraufhin in das "Kleiner Krimskrams"-Fach der Aktentasche packt, wo auch schon der USB-Stick liegt, dann kann da schon mal was schiefgehen.

Daher: Einmal im Monat auf CD brennen als Zusatz ist sicherer. Außerdem habe ich ab und zu tatsächlich auch mal eine Version ausgedruckt, wie Sebastian ebenfalls empfohlen hatte.
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Re: Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Beitragvon Meggy am 26.11.2008, 09:55

doppelt geschickt, sry
Zuletzt geändert von Meggy am 26.11.2008, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße,
Meggy

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Re: Na, heute schon Datensicherung gemacht?

Beitragvon Meggy am 26.11.2008, 10:00

Also ein "Supergau" ist mir noch nicht passiert, aber eine mittlere Katastrophe schon.
War ziemlich am Anfang meines Studiums, da hatten wir ein sog. "Programmierpraktikum". Ich damals noch nicht SO viel Ahnung vom programmieren und war froh, dass ich die Aufgaben knapp 2 Wochen vor Endabgabe (nach über 6 Wochen Arbeit und durchbeißen) irgendwie zum laufen gebracht habe. Gut, ich will das also abgeben (musste per INet gemacht werden), fahre den Laptop hoch, und der Bildschirm bleibt grau und grieselig. Mein Herz ist bald stehengeblieben, da ich die allerletzten Änderungen der letzten Woche nicht gepeichert hatte (also außerhalb vom Lappy, dafür könnt ich mich immer ncoh ohrfeigen). Gut, alles nix genutzt, mitm Laptop am nächsten Tag zum M* Markt (dort gekauft, erst 4 Montate "alt") gefahren, gezeigt, wurde eingeschickt da die auch nix machen konnten. Die versprachen mir aber 1. dass das per Eilsendung passieren wird - da ich wohl leicht panisch meine Umstände geschildert hab 8) - und dass man 2. auf jeden Fall versuche, die Sachen auf der Festplatte zu "retten". 2 Tage drauf bekommen wir vom M* Markt Bescheid, dass der Laptop beim einschicken komplett geschrottet wurde (Displaybruch, und weiß ich nicht was noch alles, da scheint was ziemlich schweres, spitzes drauf gelandet zu sein, hab Bilder gesehen :shock: ) und ich mir doch nen neuen aussuchen könne :shock: :shock: War natürlcih nicht sooo prickelnd, da ich dann den Laptop erstmal komplett neu installieren musste samt Programmierumgebungen etc, und hätte ich nicht nen netten Komilitonen gehabt, der sich mit mir in Chat-Nacht-Schichten nochmal durch die Arbeit der vorhergehenden Woche gehaneglt und mir geholfen hätte, hätte ich das Praktikum wohl knicken dürfen (was wohlgemerkt Voraussetzung für die Pflichtvorlesung des nächsten Sem war).

Daraus habe ich gelernt, am Ende eines Tages (bzw wenns absehbar ist dass der lang ist, schonmal mittendrin) immer alles neue und geänderte sichern, und regelmäßig auch wirklich ALLES sichern (was einem halt wichtig ist) denn diese 2 Wochen vor Prakt Ende waren meine schlimmsten im ganzen Studium :roll: ) Lieber die ein oder andere CD / DVD "zuviel" gebrannt, als nochmal so ein Erlebnis, ist meine Devise ;-)
Liebe Grüße,
Meggy

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