Wie finanziert Ihr Euch die Promotion?

Finanzplanung, Stipendien incl. und Muster-Gutachten für eine Stipendienbewerbung, Krankenversicherung als Doktorand
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Re: Wie finanziert Ihr Euch die Promotion?

Beitragvon Tina am 01.12.2008, 10:15

Vielen Dank für Eure hilfreichen Beiträge! Manchmal denke ich auch, dass ich
mir zu viele Gedanken mache... :D Mein Bauchgefühl sagt mir eigentlich, dass eine
Stelle aus WiMi besser wäre (wenn ich denn überhaupt eine bekomme). Aber mein
Kopf ist schon weiter und macht sich Sorgen um fehlende Berufserfahrungen wenn
ich nach der Diss eine Stelle suche.
Nun ja, wahrscheinlich wird es die "perfekte" Stelle nicht geben und im Notfall kann
man ja auch jede Stelle selbst wieder kündigen.
Ich denke, der erste Schritt ist erstmal zu schauen was für Möglichkeiten mit überhaupt
offenstehen und dann kann ich mich immernoch entscheiden.
Aber vielen Dank für Eure hilfreichen Kommentare, die natürlich immernoch jederzeit
willkommen sind :wink:
Viele Grüsse
Tina
Tina
 
... ist nicht mehr dabei.

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Re: Wie finanziert Ihr Euch die Promotion?

Beitragvon Mathilda am 01.12.2008, 12:28

Hallo nochmal,

@Lestat, natürlich muss man immer sein Bestes geben. Aber ich persönlich stelle für mich folgendes fest: "Selbst" mit meiner Wimi-Stelle ist die Diss vor anderen Dingen IMMER nach hinten gerückt in der Prioritäten-Liste. Es war immer alles andere wichtiger, weil man ja den DV nicht verärgern will, weil einfach extrem viel ansteht, wofür man sich verantwortlich fühlt usw. Ende vom Lied: Nach 5 Jahren Wimi-Tätigkeit mit ungezählten Überstunden am LS ist die Diss immer noch nicht fertig. Entsprechend habe ich jetzt, nach 5 Jahren, endlich mal ein bisschen die Notbremse gezogen und jetzt hat zumindest mal an zwei Tagen die Woche die Diss oberste Priorität - auch, wenn der DV anruft und eine Recherche braucht oder Klausuren korrigiert werden müssen und und und. Wäre ich freier Mitarbeiter, ginge das nicht, weil ich immer Angst hätte, meine Finanzierung zu verlieren und ganz ohne Geld dazustehen - und folglich meine Miete nicht mehr bezahlen zu können und all so was.

Insofern ist es sicher Typsache. Wenn man sich gut abgrenzen kann und in der Lage ist, seine Diss-Interessen auch gegen die Berücksichtigung der Interessen eines Arbeitgebers durchzusetzen, sicherlich. Ich meine, eine Diss ist psychisch und physisch schon hart genug und man stößt auf genügend Widerstände. Wenn man zusätzlich noch permanent die Angst haben muss, seine Finanzierung zu verlieren - weil man mal mehr an der Diss arbeitet - stelle ich mir das sehr kontraproduktiv vor. Im Gegensatz dazu kann man nach 5 Jahren Angestellten-Dasein mit 20-30 Überstunden die Woche schon mal etwas komfortabler mit dem Chef abkaspern, dass ENDLICH! mal die Diss im Vordergrund steht.

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Re: Wie finanziert Ihr Euch die Promotion?

Beitragvon nanana am 01.12.2008, 14:42

puah, hab schon so lange nichts mehr geschrieben, dass ich nicht mal mehr meinen Benutzernamen wusste ... :oops:

Ich arbeite zwei Tage die Woche als WiMi und finde das eine super Ergänzung zum allein zu Hause basteln - Fachkontakte sind so einfach zu knüpfen, ich seh noch was anderes als mein Thema, kann unterrichten, kann auch mal mit den Kollegen jammern und tratschen. Habe allerdings einen Chef, der mich wirklich auch in Ruhe lässt an meinen Diss Tagen, das ist wohl die Ausnahme. Wenn ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen so umschaue haben es die meisten WiMis schon eher schwierig, zu ihrer Diss zu kommen. Hängt aber sicher auch davon ab, wie gut jemand ist im sich Abgrenzen.
nanana
 
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