ich habe mit Stipendium (FES) promoviert. Da jedoch zu Beginn noch nicht klar war, ob das klappt, hatte ich - wie kuniko völlig zu Recht empfiehlt - mehrgleisig geplant. D.h. ich hatte einen "Plan B", der darin bestanden hätte, das eine Jahr mit vom Gehalt meiner Frau zu leben.
Aber mit Stipendium ist das natürlich sehr viel besser, weil:
- der finanzielle Aspekt nicht zu verachten ist
- man sehr viele gute Kontakte bekommt und in Seminaren viel lernt
- die Stiftung zusätzlich diszipliniert, weil man bereits für die Bewerbung ein Exposé machen muss, vor dem man sich sonst vielleicht drücken würde
- ein Stipendium immer auch eine Auszeichnung ist
- die Stiftung bei schwierigen Problemen mit Deinem DV ein guter Ansprechpartner sein kann, da sie beraten, aber notfalls auch ihre Autorität gegenüber dem Prof. ausüben kann
Also falls Du irgendwo einen Anknüpfungspunkt zu einer Stiftung siehst, würde ich es auf jeden Fall versuchen!
Viel Erfolg!
Martin
