Ist zwar jetzt schon ein bisschen Zeit vergangen, aber das Thema ist ja dadurch nicht weniger aktuell...
Es ist nochmal eine wohltuende Bestätigung zu hören, dass alle mit ihren Kräften individuell haushalten müssen. Jedem, der deswegen an schlechtem Gewissen leidet, sei gesagt, dass das grundlos ist (hilft das jetzt?). Nein, gut, also bei mir hat gegen schlechtes Gewissen einzig der bereits erwähnte Wochenplan geholfen; denn wenn ich sehe, dass in allen meinen wachen Stunden bereits Dinge stattfinden, kann ich mir nicht sinnlos einreden, dies und jenes ja auch noch erledigt haben zu können. Außerdem habe ich dann weniger Kleinkram im Kopf und mache solche Wochenarbeitspläne inzwischen auch im Büro. Es ist zur Gewohnheit geworden, was ich nie von mir gedacht hätte. Mutet vielleicht total überdiszipliniert und preußisch an, hilft aber (und das ist doch interessant und überraschend) ganz wunderbar gegen die Folgen der mir anerzogenen protestantische Arbeitsethik (inklusive dem damit gratis mitgelieferten ständigen schlechten Gewissen)
Derzeit sind meine Batterien nun jedoch rather tiefentladen, sodass ich die Woche eher unter Krampf noch ein bisschen in die Tasten haue, um anschließend eine Woche in Urlaub zu fliegen. Tschakka!
